Anbei der Beginn meiner Seite mit nützlichen Links und Dingen rund um den Gitarrenunterricht:
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1. Griffbrettdiagramm:
Wo liegt welcher Ton auf dem Griffbrett der Gitarre? Typischerweise werden im Gitarrenunterricht, insbesondere für Kinder nach einander die Töne eingeführt: Zuerst die Leersaiten (nicht gegriffen), danach die so genannten Stammtöne in der ersten Lage (1. Finger (Zeigefinger links) im ersten Bund. Gezählt werden die Bünde der Reihe nach mit Beginn am Kopf. Immer wieder gibt es aber die Situation beim Üben, dass ein Ton wieder vergessen wurde. Um lästiges nachsuchen in der Gitarrenschule zu vermeiden, anbei also alle Töne bis einschließlich in den 12. Bund auf einen Blick. Zur Leseweise: jedes Notensystem steht für eine Saite. Jeder „Takt“ (Abschnitt) innerhalb eines Systems für den Bund.
Zum Griffbrettdiagramm (bitte Link anklicken)
2. Richtige Haltung:
Hinweis: Im Anfängerunterricht werden typischerweise die einzelnen Noten in der oben beschriebenen Weise nacheinander anhand von Stücken eingeführt. Es wäre also falsch bzw. übereifrig, wenn das gesamte Diagramm auswendig gelernt würde.
2. Richtige Haltung:
2a. linke Hand
Gerade im Anfängerunterricht wird immer wieder eine korrekte Haltung Thema sein und geübt. Eine falsch angewöhnte Haltung birgt die Gefahr, dass u. U. erst sehr viel später Probleme entstehen. Z. B. dann, wenn nach einiger Zeit des Gitarrespielens gleichzeitig mehrere Töne gegriffen werden sollen: Wer dann zu „flach“ greift, dämpft mit einem Finger eine darunter liegende Saite ab. Das Problem ist dann schwerwiegend, weil die Falsche Haltung schon über längere Zeit eingeübt worden ist. „Flachgreifen“ ist für Anfänger, die gerade erstes greifen lernen eine ganz typische Schonhaltung, da das korrekte Greifen (mit den Spitzen der Fingerkuppen von vorn, solange „schmerzhaft“ ist, bis dass, durch Üben verursacht, dort Hornhäute gewachsen sind. Ich habe einige Fotos mit greifenden Kinderhänden geschossen, die typische Fehlstellungen der Linken Hand bei Anfängern zeigen. Zunächst aber die korrekte Haltung der linken Hand
a) von Hinten
Der Daumen der linken Hand ist gestreckt. Die Handfläche hat keinen Kontakt zum Hals und/ oder Griffbrett. Der Daumen befindet sich in etwa gegenüber dem Mittelfinger der linken Hand, welcher bereit ist zu greifen.
TIPP: Um dies zu veranschaulichen kann man mit der linken Hand einen Stift in der Art greifen, dass alle Fingerkuppen ihn gleichzeitig von vorn berühren.
b) linke Hand von vorn:
Die Finger greifen die Saiten von vorn, mit der Fingerkuppe.
Es ist am Besten, wenn der Ton unmittelbar neben dem Bundstäbchen zum nächst höheren Bund greift.
Finger der linken Hand greift zu weit in der Mitte des Bundes:
Auf diesem Bild greift ein Schüler den Ton zu weit in der Mitte des Bundes. Dies führt in der Regel dazu dass der Ton „scheppert“, da die schwingende Saite an dem (zweiten) Bundstäbchen durch den zu flachen Anstellwinkel mit zu wenig Kraft „abgeklemmt“ wird. Wichtig: Dies ist ein ganz typischer Anfängerfehler: Es kommt auf das präzise Greifen an, und in aller Regel eben nicht auf die Kraft mit der die Finger greifen! Für die „Dosis“ der Kraftanwendung gilt immer: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“!!!!! Ansonsten besteht die Gefahr des Einübens einer festen Technik, was späterem virtuosen spielen völlig entgegen steht. Schüler verwechseln oft die Ursachen des „Schepperns“ und wenden unbändig viel Kraft beim Greifen der Saiten an. - Die Ursache des „Schepperns“ ist aber der falsche „Greifpunkt“.
Übrigens: Gezählt werden die Bünde vom Kopf der Gitarre in Richtung Korpus (Klangkörper). Der erste Bund ist also der neben dem Sattel. Der 12. Bund liegt direkt vor Beginn des Korpus.
2b. typische „Donots“ (linke Hand)
Da eine korrekte Greifweise anfangs in der oben beschriebenen Weise schmerzhaft sein kann (unter den Fingerkuppen liegen Nervenenden), nehmen die meisten Schüler unbewusst Schonhaltungen ein. Die korrekte Greifweise (mit den Kuppen von vorn) führt nach einigen Wochen des Übens dazu, dass sich Hornhäute auf den Fingerkuppen bilden. Dann ist das korrekte Greifen nicht mehr schmerzhaft!
Hier einige weitere klassische „Donots“:
„Schonhaltung“
Um Schmerzen zu vermeiden greift der Schüler die Saiten anstatt mit den Fingerkuppen von vorn die Saite mit den Innenflächen der Finger. Ergebnis: Die Finger berühren die darunter liegende erste Saite und dämpfen sie damit ab. Auf die Dauer wird damit also mehrstimmiges Spiel nicht möglich sein.
Der „Flachgreifer“ (Schonhaltung von hinten)
Hier greift der Schüler mit dem Daumen zu „flach“. Die Handfläche berührt Hals und Griffbrett. Ein Greifen der Saiten mit den Fingerkuppen von vorn wird so nicht möglich sein. Die Finger treffen mit den „Innenflächen“ auf die Saite. Dies ist also die oben beschriebene „Schonhaltung“ von der Rückseite betrachtet.
„Saiten ziehen“
Am Anfang ist das Greifen ungewohnt und neu. Weite Wege der Finger werden unbewusst abgekürzt, indem mit viel Kraft die Saiten nach unten gezogen werden. Dies verändert die Tonhöhe nach oben. Der Ton kann nicht sauber klingen.
Der „Daumenansteller“
Man kann auf diesem Foto sehr schön sehen, dass fehlende Kontrolle der Finger dazu geführt hat dass der Schüler unbewusst bemüht ist dies durch Krafteinsatz zu kompensieren. Um noch mehr Kraft anwenden zu können stellt der Schüler den Daumen mit der Kuppe an den Hals.
Der „Festhalter“
Dies ist eine typische Haltung für Schüler, welche nicht ihr Fußbänkchen benutzen. Ohne Fußbänkchen würde die Gitarre - wenn sie nicht festgehalten wird - nach vorn, zum Kopf hin, weg „kippen“. Der Schüler hält aus diesem Grunde unbewusst die Gitarre mit der linken Hand fest. Ergebnis: Festigkeit wird zur „Betonfestigkeit“, wenn in dieser Haltung über längere Zeit geübt wird. Virtuoses spielen wird niemals möglich sein.
3.
rechte Hand
Zunächst beginnt der Unterricht mit dem Einüben des Daumenanschlages der rechten Hand. Dabei ist der Daumen gestreckt, und die Bewegung kommt aus dem Grundgelenk, dem Gelenk also welches Daumen und Hand miteinander verbindet. Dabei trifft der Daumen in kleinen kreisenden Bewegungen auf die Saite. So:
Typischerweise fällt dies einigen Schülern Anfangs schwer:
Der Schüler „knipst“ mit dem Daumen an der Saite. (Falsch!). -
Hinweis:
Ich werde diese Saite mit den forltaufenden „jeKi“ Unterrichtsinhalten von Zeit zu zeit ergänzen. Viel Spaß beim Üben!!!!
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Nützliche Dinge für Gitarrenschüler
Sonntag, 25. Januar 2009
Hier nun die
Karteikarten bzw. das Spiel „Welche Note hat welchen Griff“;
je nachdem wie ausgedruckt wird: