Offener Brief an den Rektor der Universität Duisburg - Essen, Herrn Prof. Dr. Lothar Zechlin
Offener Brief an den Rektor der Universität Duisburg - Essen, Herrn Prof. Dr. Lothar Zechlin
Inzwischen hat sich sehr Vieles getan. Viele Patientinnen und Patienten des Transplantationszentrums in Essen haben sich bei mir gemeldet. Allen ist gemeinsam: Einmal besteht anlässlich der einstweiligen Suspendierung von Prof. Dr. Broelsch die grosse Sorge, dass im Hinblick auf die Qualität Ihrer Behandlung Nachteile entstehen könnten. Die Patientinnen und Patienten teilen die Auffassung des Direktors des Universitätsklinikums in Essen nicht, der durch die Medien verlautbaren liess: „Jeden kann man irgendwo ersetzen“, (Vgl. NRZ-online v. 10.10.2007). Insbesondere deshalb, weil es noch am 22.05.2007 in einer Pressemitteilung des Rektors der Universität Duisburg – Essen hiess:
... "Von einer vorläufigen Dienstenthebung nach § 38 LDG wird zunächst abgesehen, da die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem folgende Gesichtspunkte:
• Die Spendenpraxis wird nicht weiter fortgeführt.
• Eine Dienstenthebung würde den Betrieb der chirurgischen Klinik in Krankenversorgung und Forschung wesentlich beeinträchtigen.
• Bezogen auf die in der WAZ vom 22. Mai enthaltene Darstellung „Organhandel an Uniklinik?“ hat Prof. Broelsch erklärt, dass er diese Patientin nicht behandelt hat, eine Transplantation nicht erfolgt ist und er auch keine Geldbeträge in Empfang genommen hat.
Eine Abwägung spricht somit gegen eine vorläufige Dienstenthebung. Rektor Zechlin: „In meiner Dienstvorgesetzteneigenschaft bin ich verpflichtet, den erhobenen Vorwürfen objektiv nachzugehen. Es wird weder eine Vorverurteilung noch Weißwäscherei geben, sondern es kommt darauf an, gründliche Sachverhaltsaufklärung zu leisten. Dann erst kann und muss bewertet werden, ob und welche disziplinarrechtlichen Konsequenzen zu ziehen sind.“...
Operative Neuausrichtung:
Es entsteht zweitens der Eindruck, dass der richterliche Beschluss am 09.10.2007 für einige Stunden Durchsuchungen im Klinikum und anderswo durchzuführen, ausgenutzt wurde, um bei dieser Gelegenheit vollendete Tatsachen zu schaffen. Diese Tatsachen wiederum nutzen der Verfolgung vollkommen andersgelagerter Zielsetzungen, als derzeit das Patientenwohl in den Mittelpunkt der Überlegungen und Aktivitäten zu setzen. Im gleichen NRZ-Interview vom 10.10.2007 vermengt der Essener Klinikdirektor Holtmann eine offenbar bereits seit längerem beschlossene operative Neuausrichtung für das Transplantationszentrum in Essen mit den Durchsuchungen bzw. der einstweiligen Suspendierung der Person Prof. Dr. Broelsch: Internisten und Transplantationsmediziner sollen demnach zukünftig im neuen „Viszeralzentrum“ offenbar unter einer Führung stehen, zweitens soll eine neue Professur für Krebs- und Transplantationschirurgie eingerichtet werden. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass der bisherige Forschungsschwerpunkt, insbesondere die Erforschung der Lebend – Leberspende, an deren Spitze Broelsch weltweit steht, nicht genannt wird. Offenbar werden hier die Chronologie der Ereignisse um Prof. Dr. Broelsch und die Causalitäten der operativen Neuausrichtung des Zentrums miteinander vermengt, zumal der Direktor der Klinik dies in ein und demselben Interview selber anspricht. Wie will man Broelsch denn für seinen Forschungsschwerpunkt, der Lebend – Leberspende, in de er weltweit Spitze ist, denn „irgendwie ersetzen“? Was geschieht mit den Patienten? Werden Lebenmd-Leber Patienten zukünmftig weniger optimal betreut? Was geschieht mit den Forschungsprojekten hinsichtlich der Leber - Lebendspende?
Politischer Druck:
Bereits im Frühjahr 2007 forderten die NRW-Minister Prof. Dr. Pinkwart (Wissenschaft und Innovation) und Laumann (Arbeit und Gesundheit) vom Rektor der Universität Duisburg – Essen, Herrn Prof. Dr. Zechlin die einstweilige Suspendierung von Prof. Dr. Broelsch. Damals entschloss er sich Prof. Dr. Broelsch unter o. g. Begründungen in Amt und Würden zu belassen. Entgegen dieser Verlautbarungen erklärt der selbe Rektor in einer Presseitteilung vom 09.10.2007:
..." Inzwischen hat sich der Sachverhalt entscheidend geändert: Die Vorwürfe seien nunmehr substanziell erhärtet, die zur Last gelegten Straftatbestände seien klar genannt, Namen und Summen bekannt, erklärte Zechlin. Mit dem Durchsuchungsbeschluss seien dem Dienstherren erstmalig sämtliche Tatvorwürfe bekannt gemacht worden. „In Ausübung pflichtgemäßen Ermessens“ hat sich Professor Zechlin deshalb zu einer vorläufigen Dienstenthebung entschlossen."...
Fakt ist aber auch, dass der im Mai 2007 in Auftrag gegebene klinikinterne Untersuchungsbericht bereits vorliegt. Herr Prof. Dr. Holtmann, Direktor des Klinikums, erklärt im NRZ-Interview sogar selber, dass gemäss diesem Untersuchungsbericht es ... „keine Unregelmässigkeiten was die Organe von Eurotransplant und die Leberlebendspende angeht.“... gäbe. Demnach konnte man Prof. Dr. Broelsch ..„nichts nachweisen“... „Wir haben keine Akten beschlagnahmt oder Computer durchsucht.“, so der Klinikchef im NRZ-Interview, „Die Staatsanwaltschaft hat da ein ganz anderes Instrumentarium“...
Es stellt sich mithin die Frage – staatsanwaltliche Durchsuchungen hin oder her – unter Würdigung welcher Umstände und Quellen die klinikinterne Untersuchungskommission offenbar zuvor zum Ergebnis gelangt sei, dass Prof. Broelsch ...“nichts vorzuwerfen“.. sei. Sind es dieselben Quellen, die gewiss der klinikinternen Untersuchungskomission zuvor ohne Durchsuchungsbeschluss zur Verfügung gestanden sein dürften, da Klinikeigentum? Sind diese Quellen, insbesondere besagte Akten und Computer, die jetzt die Staatsanwaltschaft unter grosser Medienpräsenz beschlagnahmte, für den Untersuchungsbericht berücksichtigt worden? Und wenn ja: Warum erklärt der Rektor, Prof. Dr. Zechlin in der Pressmeitteilung vo 09.10.2007: ...“Die Vorwürfe seien nunmehr substantiell erhärtet“... , wo er doch in Kenntnis des Untersuchungsberichtes ist, aus dem – so der Klinikchef – das genaue Gegenteil hervorgeht. Und der Klinikchef wiederum im NRZ-Interview zur einstweiligen Suspendierung: „ Insofern hat der Rektor richtigerweise gehandelt.“
Staatsanwaltschaft Essen stellte schon einmal ein Verfahren ein
Die Staatsanwaltschaft Essen, die jetzt unter grosser Medienpräsenz Klinik und private Wohnungen durchsucht, und von Verstössen gegen das Transplantationsgesetz spricht ( z. B. an mehreren Stellen im WDR Radio und Fernsehen am 09.10.2007) stellte schon vor Jahren in einer eigenen Presseerklärung zu den Transplantationen zwischen einem moldawischen Nieren – Lebend -Spender und einem israelischen Empfänger fest, dass das Verfahren „mangels hinreichendem Tatverdacht“ eingestellt worden sei. Darüberhinaus findet sich in selbiger Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen die Information, dass sich die seinerzeitigen Ermittlungen ...„nicht gegen die operierenden Ärzte richteten. Diese hatten nach den ihnen bekannten Umständen keinen Hinweis auf einen illegalen Organhandel vorliegen.“...
In diesem Zusammenhang scheint von besonderer Bedeutung, dass genau die gleichen Staatsanwälte, nämlich OStA W. Kassenböhmer, und OStAin A. Matthiesen es sind, die derzeit z. B. im WDR Fernsehen („Chefarzt gerät zunehmend ins Abseits“ am 09.10.2007) von Verstössen gegen das Tranplantationsgesetz im Zusammenhang mit den Vorgängen am Essener Uniklinikum öffentlich sprechen, die am 25.06.2005 besagte Presseerklärung abgaben. Nichts desto trotz berichten verschiedene Medien, z.B. der WDR auch aktuell Stand 21.10.2007 noch immer fälschlich, als ob seinerzeit gegen Prof. Dr. Broelsch ermittelt worden sei. (Chefchirurg unter Erpressungsverdacht, Stand 17.05.2007, online am 21.10.2007): ... „ Bereits im Jahre 2003 hatte die Staatsanwaltschaft wegen verbotenen Organhandels gegen ihn (Broelsch, d. Verfasser) ermittelt. Damals stand Broelsch im Verdacht, vermögenden Israelis Nieren aus der Ukraine transplantiert zu haben.“...
Es wäre begrüssenswert, angesichts der regen aktuellen Pressearbeit der Staatsanwaltschaft Essen jetzt zumindest gegenüber der Presse klarzustellen, dass die seinerzeitigen Ermittlungen eingestellt worden sind, und dass sich die Ermittlungen nicht gegen die operierenden Ärzte gerichtet hatten, so wie in der Pressemeldung vom 25.06.2005 der Staatsanwaltschaft Essen dargestellt.
Patienten
Auf zahlreiche Schreiben besorgter Patientinnen und Patienten hat der Rektor der Universität Duisburg – Essen bisher nicht reagiert. Anders ging es Herrn Dr. jur. M. Balke, einem Transplantationspatienten von Prof. Dr. Broelsch, welchem er sein Leben zu verdanken hat, und welcher nun in Anbetracht der Auswechselung der gesamten Chefetage des Transplantationszentrums Essen besorgte Briefe schrieb. Hier einige Briefe:
An den Rektor der Universität Duisburg-Essen
Herrn Professor Dr. Lothar Zechlin
Universitätsstraße 2
45141 Essen Dortmund, 18.10.2007
Vorläufige Amtsenthebung Professor Dr. Christoph E. Broelsch vom 9.10.2007
Sehr geehrter Herr Professor Zechlin,
im Anschluß an unser Telefonat von heute mit dem offenen Gedankenaustausch sende ich Ihnen das angesprochene LTX-Buch „Schmerzfrei Enten gucken“, Familienunternehmen Lebertransplantation mit einem Plädoyer für ein besseres Transplantationsrecht von Balke/Hartmann/
Balke, das (auch) deutlich macht, welch‘ großartiger Arzt und Mensch Herr Professor Dr. Broelsch ist. Falls Sie keine Zeit haben, das ganze Buch zu lesen, lesen Sie bitte zumindest das Vorwort des Organempfängers und das aufschlussreiche Geleitwort von Professor Broelsch.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Sie nach Ihrer Suspendierungs-Entscheidung zu Lasten von Professor Broelsch aufgrund der aktuell vorgebrachten Argumente von Patientenseite die gesamte Angelegenheit nochmals auf den Prüfstand stellen wollen. Das ist gut so!
Als Richter – wie telefonisch ausgeführt – habe ich schon des Öfteren, eine (vorläufige) Entscheidung aufgrund nachgelagerter besserer Erkenntnisse korrigieren müssen. Im Rahmen der in einem schwebenden Verfahren - wie hier - permanent vorzunehmenden Rechtsgüterabwägung wiegen das Patientenwohl und die Berufsfreiheit von Professor Broelsch besonders schwer. Der Richter, der der Staatsanwaltschaft für einige Stunden erlaubt hat, die Wohnung von Professor Broelsch zu durchsuchen, hat damit lediglich einen punktuellen Eingriff, nicht aber einen Dauereingriff verfügt. Deshalb dürfen Sie sich nicht auf diese richterliche Verfügung berufen, wenn Sie die ärztliche Tätigkeit von Professor Broelsch auf Dauer durch Amtsenthebung beschränken und damit gleichsam das Patientenwohl gefährden.
Sehr geehrter Herr Professor Zechlin, ich bitte Sie nochmals, insbesondere mit Blick auf das Wohl der Patienten der Transplantationsklinik in Essen, die (vorläufige) Amtsenthebung von Professor Broelsch mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Sie allein haben dazu die Rechtsmacht, die Politik muss draußen bleiben. Sie werden diese Bitte nicht mit leichter Hand wegwischen, dessen bin ich mir inzwischen sicher.
Mit besten, hoffnungsvollen Grüßen
gez. Michael Balke
Sowie am 15.10.2007
An den Rektor der Universität Duisburg-Essen
Herrn Professor Dr. Lothar Zechlin
Universitätsstraße 2
45141 Essen Dortmund, 15.10.2007
Amtsenthebung Professor Dr. Broelsch vom 9.10.2007, Ihre Presseerklärungen vom 9.10.2007 und vom 22.5.2007
Mein Schreiben vom 10.10.2007
Sehr geehrter Herr Professor Zechlin,
mit meinem Schreiben vom 10.10.2007 habe ich Sie gebeten, die von Ihnen zu verantwortende (vorläufige) Amtsenthebung des Professors Dr. Christoph E. Broelsch, meines Lebensretters und Chefarztes des Vertrauens, unverzüglich rückgängig zu machen, damit Herr Professor Broelsch mir (transplantiert), meinem Bruder (Lebendorganspender) und seinen vielen anderen Klinik-Patienten weiterhin mit seiner einzigartigen ärztlichen Kunst helfen kann.
Sie haben auf mein Schreiben und auf den bemerkenswerten Offenen Brief des Herrn Michel Rodzynek vom 11.10.2007 nicht reagiert. Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen.
Statt mir zu antworten, lassen Sie über die Medien verbreiten, Patienten müssten nicht um die Qualität ihrer Behandlung fürchten; was das „operative Messerführen“ angehe, hätten Sie „gleichwertige Leute“ (NRZ online vom 10.10.2007). Noch mit der Presseerklärung der Universität Duisburg-Essen vom 22.5.2007 haben Sie sinngemäß das Gegenteil verlautbaren lassen: „Eine Dienstenthebung würde den Betrieb der chirurgischen Klinik in Krankenversorgung und Forschung wesentlich beeinträchtigen“. Sie widersprechen sich. Das ist offensichtlich.
Aber: Was stimmt denn nun? Muß ich mir wirklich als Transplantierter keine Sorgen um die Qualität meiner weiteren Behandlung machen, obwohl die bisherige Leitung der Transplantationsklinik (Professor Broelsch und Vertreterin) derzeit für mich in Gänze nicht mehr ansprechbar ist? Wer ist in einem möglichen Notfall (etwa Abstoßung) mein ärztlicher Ansprechpartner? Wo befindet sich meine Patientenakte und die meines Bruders Dirk Balke, bei der Staatsanwaltschaft oder in der Klinik? Ich erbitte eine Antwort, und zwar von Ihnen persönlich! Ohne schuldhaftes Zögern!
Mit der Presseerklärung vom 9.10.2007 behaupten Sie, die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft hätten sich „erhärtet“ und „in Ausübung pflichtgemäßen Ermessens“ hätten Sie sich zu einer „vorläufigen Dienstenthebung“ entschlossen.
Dies, obwohl - auch für einen juristischen Laien erkennbar - die bisherigen Vorhaltungen der Staatsanwaltschaft gegen Herrn Professor Broelsch keine kapitalen Verbrechensvorwürfe sind, sondern im Kern eher strafrechtliches Einerlei (angebliche finanzielle Verfehlungen) beinhalten.
Dies, obwohl offensichtlich ist, dass die Staatsanwaltschaft auch nach Monaten konkreter Ermittlungstätigkeit immer noch keine hinreichenden Beweise für eine Anklageerhebung hat.
Dies, obwohl aus gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, dass die von Ihnen eingesetzte sachverständige (universitätsinterne) Untersuchungskommission zu der Überzeugung gelangt sein soll, dass Herrn Professor Broelsch und/oder anderen Personen der Transplantationsklinik keine Verstösse gegen das Transplantationsgesetz vorzuwerfen sind.
Herr Professor Zechlin, mit der Suspendierung von Professor Broelsch verkehren Sie den allgemeingültigen Rechtsgrundsatz „in dubio pro reo“ in sein Gegenteil. Auch das Wohl der Patienten ist in höchster Gefahr. Bitte korrigieren Sie Ihren Fehler, beenden Sie die vorläufige Amtsenthebung, lassen Sie Herrn Professor Broelsch wieder arbeiten.
Mit hoffnungsvollen Grüßen
gez. Michael Balke
Auch ich selber, Ulrich Coppel, habe mehrere Emails an den Rektor der Universität Duisburg – Essen geschrieben. Diese Emails wurden bisher nicht beantwortet. Auf mehrere telefonische Nachfragen wurde mir lediglich von Universitätsmitarbeitern versichert, dass der Rektor diese Emails gelesen habe. Diese Emails werden ggf. später veröffentlicht. Der Rektor hat sich, anders als bei Herrn Dr. jur. Balke, bisher noch nicht dazu geäussert. Noch einmal möchte ich an dieser Stelle den Rektor auffordern Prof. Dr. Broelsch in den Dienst zurück zu versetzen, da entgegen der öffentlichen Äusserungen des Klinikdirektors Prof. Dr. Holtmann „Jeden kann man irgendwie ersetzen“, im Sinne des Patientenwohls Prof. Dr. Zechlin selber in der Presseitteilung vom 22.05.2007 der Universität Duisburg – Essen zu völlig andersartigen Schlussfolgerungen kommt: ...“ Eine Dienstenthebung würde den Betrieb der chirurgischen Klinik in Krankenversorgung und Forschung wesentlich beeinträchtigen.“...
Donnerstag, 11.10.2007: Soeben erreichte mich der offene Brief des Hamburger Journalisten Michel Rodzynek an den Rektor der Universität Duisburg - Essen, Herrn Prof. Dr. Lothar Zechlin.
Offener Brief
Donnerstag, 11.10.2007
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