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    <title>Organtransplantation</title>
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    <description>Täglich sterben statistisch gesehen in der Bundesrepublik Deutschland 3 Menschen nicht an ihren schweren Erkrankungen, sondern an Organmangel. &lt;br/&gt;Das Thema Organtransplantation ist ein ebenso vielschichtiges wie kontroverses Thema. Neben den ständig wachsenden Möglichkeiten, welche die moderne Medizin bietet, sollen an dieser Stelle nach und nach auch ethische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Standpunkte vorgestellt und miteinander diskutiert werden. Es besteht  die Möglichkeit sich selber an der Diskussion zu beteiligen, denn diese Seiten sind  interaktiv als sog. Blog geschaltet. Nutzen Sie hierfür die Funktionen „Kommentar“ bzw. „Kommentare“ und „Trackback“, welche jeweils unter die einzelnen Beiträge geschaltet sind. Die Regeln zur Nutzung dieser Funktionen finden Sie unter &lt;br/&gt;Kontakt &amp;amp; Impressum&lt;br/&gt;auf dieser Seite. Es wird hoffentlich heiss diskutiert.</description>
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    <itunes:author>Ulrich Coppel</itunes:author>
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    <itunes:summary>    Täglich sterben statistisch gesehen in der Bundesrepublik Deutschland 3 Menschen nicht an ihren schweren Erkrankungen, sondern an Organmangel. &#13;Das Thema Organtransplantation ist ein ebenso vielschichtiges wie kontroverses Thema. Neben den ständig wachsenden Möglichkeiten, welche die moderne Medizin bietet, sollen an dieser Stelle nach und nach auch ethische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Standpunkte vorgestellt und miteinander diskutiert werden. Es besteht  die Möglichkeit sich selber an der Diskussion zu beteiligen, denn diese Seiten sind  interaktiv als sog. Blog geschaltet. Nutzen Sie hierfür die Funktionen „Kommentar“ bzw. „Kommentare“ und „Trackback“, welche jeweils unter die einzelnen Beiträge geschaltet sind. Die Regeln zur Nutzung dieser Funktionen finden Sie unter &#13;Kontakt &amp;amp; Impressum&#13;auf dieser Seite. Es wird hoffentlich heiss diskutiert.</itunes:summary>
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      <title>Offener Brief an den Vorstand und eine Jury der Stiftung Radio Basel</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/11/24_Offener_Brief_an_den_Vorstand_und_eine_Jury_der_Stiftung_Radio_Basel.html</link>
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      <pubDate>Wed, 24 Nov 2010 09:45:13 +0100</pubDate>
      <description>Sehr geehrte Damen und Herren Vorstandsmitglieder der Stiftung Radio Basel,&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;mit Ihrer Medienmitteilung, in der Sie die Gewinner des durch die Stiftung Radio Basel ausgelobten „featurepreis“ für die Austragungsrunde 2010 bekannt geben, schätzen Sie den Stellenwert der Auszeichnung durch Ihre Feststellung, dass dieser die „bisher einzige Feature-Auszeichnung für deutschsprachige  Produktionen“ sei, sehr hoch ein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit großer Verwunderung haben wir daher dieser Mitteilung und der folgenden Berichterstattung entnehmen müssen, dass Sie als Siegerbeitrag für den „featurepreis´10“  ausgerechnet  den Hörfunkbeitrag von Martina K. „Der Fall des Chirurgen Broelsch“ ausgewählt haben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dieser Hörfunkbeitrag war eine Co-Produktion des WDR, NDR, und DLF aus dem Jahr 2010. Die Sendung versucht zwar, biographische Episoden und wissenschaftliche Leistungen zu dokumentieren, schwerpunktmäßig aber wird ein seit mehreren Jahren anhängiges Strafverfahren gegen den deutschen Chirurgen Professor Dr. med. Dr. hc. mult. Christoph Broelsch in den Vordergrund gerückt und, was für uns unverständlich ist, sogar bewertet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Tatsache ist, dass es im März diesen Jahres bislang nur zu einem erstinstanzlichen Urteil der XXI. Strafkammer des Landgerichts in Essen kam, in dem der benannte Arzt zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist. Aber Tatsache ist auch, dass dieses Urteil nicht rechtskräftig ist, da sowohl die Anklage als auch die Verteidigung Revision bei dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe eingelegt haben. Beide Seiten sind mit der umstrittenen Entscheidung des Landgerichts Essen aus gegensätzlichen und grundsätzlichen Erwägungen nicht einverstanden. Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs steht noch aus. Bis dahin gilt Prof. Broelsch als unschuldig!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir, betroffene PatientInnen des Professors samt unseren Angehörigen beobachten den Fortgang des Verfahrens sehr aufmerksam und besorgt. Es ist so, dass wir dem Professor und seinem Team in sehr zahlreichen Fällen viele geschenkte Lebensjahre für uns oder unsere nächsten Angehörigen zu verdanken haben. Dabei kennen und kannten wir Professor Broelsch stets als exzellenten Mediziner, dessen fachliche Leidenschaft einherging mit großer emotionaler Anteilnahme für die Bedürfnisse und Schicksale seiner PatientInnen und ihrer Angehörigen. Aufgrund dieser langjährigen persönlichen Kenntnis schätzen wir Herrn Professor Broelsch und sein Team seit vielen Jahren!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sie hingegen würdigen das laufende juristische Verfahren nur mit der  unzureichenden Feststellung: ... „Da der Gerichtsfall Broelsch noch immer hängig ist – nach der Verurteilung des Arztes legten beide Seiten Revision ein – kann mit dem Siegerbeitrag aus juristischen Gründen kein Hörbuch produziert werden. Diese Ehre kommt dieses Jahr der zweitplatzierten Arbeit zu.”… &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sehr geehrte Damen und Herren, die Sie einstimmig den Beitrag von Frau K. ehren wollen: Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es viele PatientInnen und Angehörige sind, die Herrn Professor Broelsch persönlich als Mensch und Arzt vollkommen anders erlebt haben, als Frau K. glauben machen will und auch Sie zu glauben scheinen: Wir sind empört und fassungslos darüber, dass Frau K. eine Ehre dafür zuteil werden soll, dass es ihr, der Meinung der Jury zufolge, gelungen sei, ein „differenziertes Bild“ [...] „eines fiesen Erpressers“ zu zeichnen, und dies darüber hinaus noch „im Dienste des Schwächeren, des Patienten“. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass eine „Erpressung“ nicht einmal Gegenstand des strafrechtlichen Verfahrens noch gar eines Urteils  wurde. Sie stellen sich also hinter ein Juryurteil zugunsten eines Features, welches auf einer unwahren Tatsachenbehauptung („Erpresser“) beruht! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir bitten Sie, Ihre Bewertung vor der Preisverleihung noch einmal zu überdenken. Wir empfinden sowohl das Urteil der Jury als auch Ihre Entscheidung als skandalös. Wieweit Ihre Pressemitteilung außerdem strafrechtlich relevant ist, werden wir juristisch prüfen lassen. Dass Sie Ihrem Ansehen und dem Ihres Preises geschadet haben, steht schon jetzt fest.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit freundlichem Gruß&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel, Münster&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Heike Autering, Münster&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. phil. Bernhard Coppel, Freiburg&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Elvira Coppel, Freiburg&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Prof. Dr. med. Martin Burdelski&lt;br/&gt;Allgemeine Pädiatrie / Leiter Pädiatrische Transplantation,&lt;br/&gt;Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Prof. Dr. med. Dr. h.c. Reiner Körfer&lt;br/&gt;ehemaliger Ärztlicher Direktor &lt;br/&gt;des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. jur. Michel Balke, Dortmund&lt;br/&gt;Richter im 7. Senat des Niedersächsischen Finanzgerichts&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. med. Sabine Hartmann, Dortmund&lt;br/&gt;Ärztin für HNO, Phoniatrie und Pädaudiolgie&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dirk Balke, Mönchengladbach&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. med. Cordula Joraschky, Wadersloh&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. rer. nat. Werner Joraschky, Wadersloh&lt;br/&gt;Klinischer Chemiker und Facharzt für Allgemeinmedizin &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erhard Tittel, Ministerialrat a.D., Rechtsanwalt, Bonn&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gisa Margarete Zigan, StR' i.R, Dortmund&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Zigan, Vorsitzender Richter am OLG i.R., Dortmund&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sabine Vaasen, Duisburg&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Marlies Caspari, Duisburg&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hans Caspari, Duisburg&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Stellungnahme zur Urteilsverkündung des Landgerichts Essen vom 12.03.2010 in Sachen Prof. Broelsch&#13;&#13;von Rechtsanwalt und Ministerialrat a.D. Erhard Tittel/ Bonn</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/4/25_Stellungnahme_zur_Urteilsverkundung_des_Landgerichts_Essen_vom_12.03.2010_in_Sachen_Prof._Broelschvon_Rechtsanwalt_und_Ministerialrat_a.D._Erhard_Tittel__Bonn.html</link>
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      <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 14:01:51 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/4/25_Stellungnahme_zur_Urteilsverkundung_des_Landgerichts_Essen_vom_12.03.2010_in_Sachen_Prof._Broelschvon_Rechtsanwalt_und_Ministerialrat_a.D._Erhard_Tittel__Bonn_files/IMG_0167.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object001_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Mit fassungslosem Staunen habe ich das Urteil des LG Essen vom 12.3.2010 zur Kenntnis genommen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bereits aus der Kenntnis des damaligen Durchsuchungsbeschlusses vom 4.10.2007 war schon aus Rechtsgründen erkennbar, dass ein darauf basierendes Strafurteil keinen Bestand haben wird. &lt;a href=&quot;Eintrage/2008/1/28_Offener_Brief.html&quot;&gt;Dies habe ich in einem offenen Brief an die Justizministerin NW vom 27.1.2008 dargelegt.&lt;/a&gt; An dieser Auffassung hat sich weder etwas durch den Eröffnungsbeschluss vom 9.7.2009 , in dem die schwersten Strafvorwürfe der Staatsanwaltschaft wie Organhandel und räuberische Erpressung entweder von Amts wegen bereits fallen gelassen oder aber vom Gericht nicht zugelassen wurden, etwas geändert noch wird dies das geschriebene Urteil selbst tun können, weil es schon nach der mündlichen Urteilsbegründung dem Sachverhalt nicht entspricht und folglich unzutreffende Bewertungen trifft.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Fakten sind – ohne juristische Wortakrobatik – doch sehr einfach:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da kommen gesetzlich versicherte Kassenpatienten zum Chefarzt einer renommierten Uniklinik und wollen partout wegen seines weltbekannten Rufes von ihm operiert werden, nachdem andere, renommierte Chefärzte dies, aus welchen Gründen auch immer, zuvor abgelehnt hatten. Der Chefarzt, Prof. Broelsch, hätte dies, wie die anderen, ohne Zahlung seines Chefarzthonorars mit Fug und Recht ablehnen können, denn es waren ja genügend tüchtige Chefärzte anderer Kliniken in Deutschland vorhanden, die dauernd Lebertransplantationen durchführen ( Hamburg, Kiel, Berlin ect. )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Statt auf sein Chefarzthonorar, welches ihm allein zugestanden hätte, zu bestehen und anderenfalls die Patienten an andere Kliniken zu verweisen oder aber diese Patienten als normale Kassenpatienten zu behandeln, sprich: sie in die dortige Warteliste der Kassenpatienten ein zu reihen und nach den üblichen medizinischen Dringlichkeitskriterien zu operieren, hat Prof. Broelsch sich auf drängendes Bitten dieser Patienten bereit erklärt, sie als Quasi-Privatpatienten zu behandeln. Hierzu hat er von diesen Kassenpatienten je nach Lage ihres Geldbeutels nach deren eigenen Ermessen eine Spende erbeten, die in allen Fällen wesentlich geringer war, als es das Chefarzthonorar von ca. 30.000 Euro gewesen wäre. Im Schnitt haben die Patienten zwischen 5000 – und 7000 Euro gespendet. Diese Spenden wurden auch nicht an Prof. Broelsch persönlich, sondern auf ein gemeinsames Forschungskonto der Universität gezahlt, wofür dann auch jeweils eine Spendenquittung von der Klinikverwaltung ausgestellt wurde. Aus diesem Konto wurden wie üblich Forschungsaufträge an Dritte vergeben und, im Einklang mit der Satzung der Universität Dienstreisen von Mitarbeitern durchgeführt und auch korrekt abgerechnet. Persönlich flossen  Prof. Broelsch keine Mittel daraus zu. Dieser hat also für weit weniger Geld seine Leistungen erbracht, als er zu Recht als Chefarzt hätte fordern können, denn kein Chefarzt ist nach den Feststellungen des Gerichts selbst und auch nach der ständigen Rechtssprechung des höchsten deutschen Gerichts verpflichtet, ohne sein Chefarzthonorar zu operieren. Das weiß auch jeder, der als Patient eine Klinik betritt. &lt;br/&gt;Hätte also Prof. Broelsch es abgelehnt, ohne sein Chefarzthonorar zu operieren, kein Richter hätte ihm je daraus einen Vorwurf erheben können. Welcher Anwalt oder welcher Werkunternehmer sollte denn aus welchen Gründen verpflichtet sein, ohne oder nur für eine geringere als die übliche gesetzliche Vergütung zu arbeiten?  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Herr Prof. Broelsch hat dies aber erfolgreich getan und soll nun dafür ins Gefängnis wandern?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nun haben sich diese Patienten, angeleitet durch einen Presseaufruf der Staats-                          anwaltschaft nach ihrer erfolgreichen Operation plötzlich darauf berufen, gegen ihren Willen gezwungen worden zu sein zu spenden. Nun ist aber in den meisten Fällen dem Finanzamt gegenüber unter Vorlage der Spendenquittung das genaue Gegenteil, nämlich die Freiwilligkeit der Spenden ausdrücklich schriftlich versichert worden, um an die Steuervorteile zu kommen. Dies hätte  sowohl die Staatsanwaltschaft wie auch das Gericht sofort entweder wegen Steuer- oder &lt;br/&gt;aber wegen Prozessbetruges auf den Plan rufen müssen, denn nur eines von beiden kann doch nach den Gesetzen der einfachsten Logik zutreffend sein. Denn entweder hätten sie hier oder aber dort gelogen. Zumindest bestehen bei einem solchen Sachverhalt mehr als begründete Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Zeugen und der Glaubhaftigkeit deren Aussagen. Über eine rechtliche Bewertung des eventuellen Handels oder Nichthandelns von Strafverfolgungsbehörden wird wohl in der Revisionsinstanz noch zu diskutieren sein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unabhängig aber von diesen bereits schwerwiegenden Bedenken müsste die Handlung des Prof. Broelsch rechtswidrig gewesen sein, d.h. seine Bitte um Spende bzw. sein Hinweis, nur gegen eine Spende unterhalb seines Chefarzthonorars noch nicht einmal an ihn selbst, gegen geltendes Recht verstoßen haben. Wenn er aber nach den Feststellungen des Gerichts selbst überhaupt nicht zu einer Operation verpflichtet war, es also komplett hätte ablehnen können, ohne sein Honorar zu operieren, wie kann er dann aufgrund seiner Bereitschaft, gegen geringeres Entgelt, noch dazu als Spende und noch dazu nicht an sich selbst, gegen geltendes Recht verstoßen haben? Diese Art von Logik erschließt sich mir jedenfalls nicht!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus dem gleichen Grunde geht auch der Vorwurf der Bestechlichkeit ins Leere. Hier wird Prof. Broelsch unterstellt, er habe als Beamter einen Vorteil erlangt, d.h. er habe selbst die Spende in sein Portemonnaie vereinnahmt, was unstreitig nicht zutrifft. Welchen Vorteil soll er gegenüber seinem Chefarzthonorar denn ver- bzw. erlangt haben? Wo ist sein Vermögen denn nur um einen Cent gewachsen? Eine Ungereimtheit nach der anderen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Über den angeblichen Betrug zu sprechen ist eigentlich ebenso müßig. Denn zum Betrug gehört - abgesehen von der dazu notwendigen subjektiven Bereicherungsabsicht – der Eintritt eines Vermögensschadens. Welchen wirtschaftlichen Schaden haben denn eigentlich die erfolgreich operierten Patienten gehabt? Ohne ihre Spende an die Klinik und ohne Prof. Broelsch wären sie überhaupt nicht operiert worden und vermutlich heute nicht mehr unter den Lebenden. Verpflichtet zur Operation war der Professor nun einmal nicht, auch wenn ihm das permanent von allen Instanzen unterstellt wird und genau daraus die falschen Folgerungen gezogen werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nun zu einem weiteren wesentlichen Grund meiner Stellungnahme:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich selbst bin zusammen mit meinem Sohn von Prof. Broelsch und seinem Ärzteteam transplantiert worden. Offenbar kann sich weder die Staatsanwaltschaft noch das Gericht den Ablauf einer solchen Leberoperation vorstellen, ich zweifle auch, dass sie sich ausreichend hierüber kundig gemacht haben. Jedenfalls scheinen sie den von mehreren namhaften Fernsehanstalten ausgestrahlten Film, der den Ablauf einer der schwierigsten Operationen, die es überhaupt gibt, nicht mit der erforderlichen Sorgfalt verinnerlicht zu haben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Abgesehen davon, dass mein Operationstermin als Privatpatient wegen einer noch notwendigeren Kassenpatientenoperation um mehrere Wochen verschoben wurde ( ich habe mich nicht darüber beklagt, weil ich froh war, überhaupt operiert zu werden ), hat Prof. Broelsch meinen Sohn als Spender seiner halben Leber 15 Stunden lang operiert. Nach der 13. Stunde kam ich parallel dazu in einem zweiten Team an die Reihe, denn ich durfte leider aus medizinischen Gründen nicht als erster ran. Mir wurde nun 2 Stunden lang die halbe kranke Leber entfernt, während die Leber meines Sohnes zur Einpflanzung bei mir vorbereitet wurde. Ich selbst wurde dann noch 17 Stunden lang weiter operiert. Insgesamt dauerte die Operation mehr als 32 Stunden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kann mir einer der sehr klugen Staatsanwälte oder Richter einmal sagen, wie das ein über 60-jähriger, wenn auch weltberühmter Professor körperlich und geistig durchhalten soll? Und das mindest einmal, wenn nicht mehrfach die Woche, je nach nicht steuerbarem Notfall? Ohne Teamarbeit läuft so etwas nie und nimmer! Ich war jedenfalls froh, dass Prof. Broelsch mich aus Erschöpfung nicht mehr eigenhändig hat operieren können, das wäre u.U. sogar schief gegangen.&lt;br/&gt;Vom gemütlichen Bürosessel aus lässt trefflich über solche Dinge urteilen, die Wirklichkeit sieht völlig anders aus.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und die Konsequenz aus dieser Geschichte ?  Schlicht eine Katastrophe!     &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn ein Chefarzt seine Risiken für sich und seine Familie abwägt, dann wird er doch künftig, mag er noch so sozial eingestellt sein, keinen Kassenpatienten mehr, auch nicht gegen eine freiwillige Spende, in die Reihe der Privatpatienten aufnehmen, es sei denn, er erhält sein Chefarzthonorar dafür, dann ist er auf der sicheren Seite. Von diesem Honorar dürfte er dann sogar, ohne staatliche Strafsanktionen befürchten zu müssen, einen Teil spenden, so wie die Patienten es getan haben. Ein geradezu irrwitzig-juristisches Ergebnis.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Warum sollte er also über das ohnehin medizinisch enorme  Risiko hinaus, das andere Chefärzte nicht einzugehen wagten, für weniger als sein Chefarzthonorar operieren und damit auch noch Gefahr laufen, dafür ins Gefängnis gesteckt zu werden? Der dürfte doch nicht mehr ganz bei Trost sein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese fürchterlich- logische Konsequenz sollten sich diejenigen vor Augen führen und verantworten, die ohne Überlegung den ganzen „ Skandal „ losgetreten haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass Prof. Broelsch stellvertretend für die ganze in Deutschland unstreitig vorhandene 2-Klassenmedizin bestraft werden soll. Und alle Politiker blasen in dasselbe Horn, weil sie sich als Privatpatienten anscheinend nicht selbst davon betroffen fühlen. Denen, wie auch den meisten höheren Akademikern, die fast alle Privatpatienten sind, sei nur gesagt, dass auch Sie keinen Anspruch darauf haben, von einem bestimmten Chefarzt behandelt zu werden.   &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erhard Tittel&lt;br/&gt;Rechtsanwalt &lt;br/&gt;Ministerialrat a.D.    &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hinweis: Diesem Beitrag liegt der Wissensstand vom Tage der Veröffentlichung vor. Dies ist der 25.04.2010</description>
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      <title>Broelsch-Prozess vor Revisionsantrag: Ein Kurzkommentar von Ulrich Coppel</title>
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      <pubDate>Sun, 14 Mar 2010 13:26:06 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/3/14_Broelsch-Prozess_vor_Revisionsantrag__Ein_Kurzkommentar_von_Ulrich_Coppel_files/IMG_0167.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object001_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen: Im Strafprozess vor dem Essener Landgericht gegen den Transplantationsmediziner Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Christoph Erich Broelsch hat die XXI. Strafkammer  ihr Urteil gesprochen. Demnach verurteilte ihn die Kammer zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Wesentlichen war der Prozess insbesondere deshalb von von einer großen Öffentlichkeit beobachtet worden, weil unter Anderem der Vorwurf unterbreitet worden war, dass nur durch eine Spende auf ein Drittmittelkonto des Klinikums, Patienten in den Genuss einer Operation durch den Chefarzt persönlich, sowie einen kurzfristigen Operationstermin gekommen sein sollen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von den (gemäß des Schlusswortes des Angeklagten) ursprünglich rund 400 Verdachtsfällen im Ermittlungeverfahren, verblieben 22 Fälle der Nötigung  von Patienten, die in dem Hauptverfahren verhandelt worden waren. Gemäß des Schlusswortes des Angeklagten haben sich von diesen 22 Fällen im Hauptverfahren 11 als unstrittig erwiesen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Kammer befand letztlich in 3 Fällen, dass die Patienten zu einer Spende genötigt worden seien, und hat den Professor unter Anderem deshalb zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Gericht sah es darüber hinaus unter Anderem als erwiesen an, dass Professor Broelsch mit so genannten „Wahlleistungspatienten“ eine Operation durch ihn persönlich vereinbart hatte, welche er aber nur teilweise selber durchgeführt habe, wenngleich er sie dennoch selber als Chefarzt (vollständig) liquidiert habe. Insofern habe Professor Broelsch Abrechnungsbetrug begangen. Professor Broelsch hatte im Prozess dazu ausgesagt, dass er die entscheidenden Operationsschritte bei den Patienten  selber durchgeführt habe, und die Vor- und Nachbereitenden  Operationsschritte hier für auch anderen Ärzten übertragen habe, wenngleich er die Leitung der Operation behalten habe. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dem Urteil würde unter Anderem deshalb grundsätzliches Maß zukommen, sollte es rechtskräftig werden. Denn es hätte wohl massive Auswirkungen nicht nur auf die Abrechnungspraxis von Ärzten und Kliniken, sondern auch massive Konsequenzen für die praktische Organisation  des  OP-Betriebes von Kliniken insgesamt. Ob dies letztlich im Sinne des Patientenwohls ist, sei genauso dahingestellt, wie die Frage, ob nicht allein schon den Patienten deshalb - ungeachtet einer strafrechtlichen Verfolgung - ein massiver Schaden entstanden ist, weil der Professor seit zweieinhalb Jahren suspendiert ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Urteil, und dessen Begründung, wirft nicht nur in diesen, sondern auch in vielen weiteren Punkten grundsätzliche Antworten auf. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Allerdings ist das Urteil derzeit nicht rechtskräftig. Professor Broelsch wird nach eigenem Bekunden Revision bei dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe beantragen. Es werden diese und erhebliche andere grundsätzliche juristische Antworten der Wirtschaftskammer des Landgerichtes in Essen sein, zu denen der Bundesgerichtshof erst noch befragt werden wird. Das ist gut so, und letztlich im Sinne der Patienten. Denn ein Urteil wird im Namen des Volkes gesprochen. Deutlich erkennbar aber hat dieses Urteil nicht vereint, sondern gespalten. Genugtuung verspüren jetzt diejenigen, die in Professor Broelschs Spendenaquisepraktiken ein geradezu unmenschliches Ausnutzen einer objektiv, oder auch nur subjektiv wahrgenommenen Lebensgefahr sehen. Hilflosigkeit, Angst und Verbitterung verspüren die Anderen,  - denen Professor Broelsch seit Jahren nicht mehr helfen kann. Das sind die vielen Patienten oder deren Angehörige, die sich auf der Suche nach kompetentester Expertise vormals im Klinikum, und jetzt zum Beispiel hier melden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Münster, 14.03.2009, &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Dafür, dass dieser Artikel zwei Tage später als angekündigt erschien, bitte ich um Verständnis. Die vielen Telefonate, Mails und Nachfragen zum Urteil vom vergangenen Freitag, die hier eingegangen sind, haben mich sehr beschäftigt gehalten. &lt;br/&gt;</description>
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      <title>Prof. Dr. Christoph Broelsch, ein Grenzgänger hinter Gittern? Ein Kommentar von Dirk Balke</title>
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      <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/3/13_Prof._Dr._Christoph_Broelsch,_ein_Grenzganger_hinter_Gittern_Ein_Kommentar_von_Dirk_Balke_files/IMG_0167.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object001_6.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Was gestern im Essener Landgericht, Saal 101, an Urteil im Namen des Volkes gesprochen wurde, deutet auf ein Volk hin, dass seine herausragenden Persönlichkeiten mit Füssen tritt und lieber eine Schar von Opportunisten duldet, als einen außergewöhnlichen Grenzgänger. Denn als solchen muss man Professor Broelsch ansehen. Ihm war es wichtiger, ein Leben zu retten als die Vorschriften! Er bezog oft unpopuläre, einsame Standpunkte, während sich zum Beispiel die Mehrheit der Richter immer hinter dem Gesetzgeber verstecken können.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Broelsch hat sich nie versteckt&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Professor Broelsch hat sich nie hinter jemanden versteckt. Auch nicht hinter einer reuevollen Haltung, um das Gericht milde zu stimmen. Das nahm ihm nicht nur der Staatsanwalt persönlich übel, sondern ganz offensichtlich auch die Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Wolfgang Schmidt. Dabei kam es wie es kommen musste; die sprichwörtliche „Kirche“ blieb nicht im Dorf, wie die Verteidigung am 2. März 2010 gefordert hatte, sondern wurde vom Gericht komplett abgerissen und eingeebnet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Drei Jahre Haft für einen der besten Ärzte dieses Landes und verdienten Lebensretter auszusprechen, ist grotesk! Und das mit einer hanebüchenen Auslegung des Bestechungstatbestandes, so wie drei Fällen der Nötigung, in denen nicht mal einer der Betroffenen selbst Anzeige erstattet hatte, sowie Abrechnungsbetrug mit Bagatellbeträgen und zugegebenen Steuerhinterziehungen die gerade mal zehn Prozent der persönlichen Steuerlast betragen. Da kommt so mancher Vergewaltiger oder Totschläger besser weg. Aber bei solchen Tätern wird ja auch die „schwere Kindheit angerechnet“, wohingegen Professor Broelsch nicht einmal zu Gute kommt, dass er weder vorbestraft ist noch Kapitales verbrochen hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Exempel wird statuiert&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit einem wirklich umfassenden Blick auf sämtliche Umstände und auf das Lebenswerk von Professor Broelsch wäre auch eine andere Interpretation der Vorkommnisse für das Gericht möglich gewesen. Es wäre auch eine Bewährungsstrafe mit Geldbuße verständlich gewesen, aber das wollte das Gericht ausdrücklich nicht - Zitat: „Irgendwann passt es nicht mehr, irgendwann ist es genug ... und dann die fehlende Einsichtsfähigkeit des Angeklagten ...&amp;quot;. Hier soll ein Exempel statuiert werden. Einem Grenzgänger sollen die Grenzen gezeigt werden und das mit Signalwirkung! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und Signalwirkung wird dieses Urteil haben: In Zukunft wird es kaum noch ein Arzt wagen, zugunsten des Patienten ein Risiko einzugehen. So wie es schon in den meisten Arztpraxen zugeht wird es ab sofort auch in Krankenhäusern und Unikliniken sein - alle machen Dienst nach VORSCHRIFT!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dirk Balke ist freischaffender Künster und war im Jahr 2002 als Lebend-Organspender Patient von Prof. Dr. Christoph Broelsch.                                                                                                                                                                                               </description>
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      <title>Broelsch - Prozess: Nach dem Plädoyer der Verteidigung stellt Angehöriger bohrende Fragen</title>
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      <pubDate>Thu, 4 Mar 2010 09:57:41 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/3/4_100_5315.JPG_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object001_7.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:250px; height:210px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Nach dem Plädoyer der Verteidigung im Strafprozess gegen Herrn Professor Broelsch gestern in Essen wiederhole ich meine Frage, die ich vor zweieinhalb Jahren an den Rektor des Universitätsklinikums Essen gestellt habe, diesmal aber mit großer Bitterkeit: warum wurde Professor Broelsch suspendiert??&lt;br/&gt;Es lagen keinerlei medizinische Kunstfehler vor, kein Patient war zu Schaden gekommen! Die Verdächtigungen, die zur Anklage geführt haben, hätte man auch klären können, wenn Professor Broelsch weiter operiert und damit vielen Patienten das Leben gerettet hätte, die ohne sein Können möglicherweise gestorben sind. Dieser Fall wäre zumindest bei meiner Frau ohne jeden Zweifel eingetreten! Wer hätte bei ihrer Vorgeschichte nach mehrfacher Leberteilresektion und einer Riesenmetastase in der Leber eine Leberlebendtransplantation gewagt- und wem hätte ich ein solches Vertrauen entgegen bringen können?? Heute blicken wir schon auf zehn geschenkte Jahre zurück!&lt;br/&gt;Es bestand keine Flucht- oder Verdunklungsgefahr! Professor Broelsch hatte schon vorher mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet, weil er nichts zu verbergen hatte. Wem hat also die Suspendierung genützt und wer hat sie wirklich so unbegründet und unbarmherzig durchgesetzt? Man hat die &amp;quot;Dienstzeit&amp;quot; eines international renommierten Chirurgen gewaltsam um Jahre verkürzt, und das ist etwas anderes, als wenn einer noch den ein oder anderen Fall hätte aufklären können!&lt;br/&gt;Noch einmal: warum wurde Professor Broelsch suspendiert und wer hat das wirklich zu verantworten? Diese Fehlentscheidung müsste den Verantwortlichen  schwer treffen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. rer.nat.Werner Joraschky&lt;br/&gt;Klinischer Chemiker&lt;br/&gt;Arzt für Allgemeinmedizin</description>
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      <title>Broelsch - Prozess: Verteidigung plädiert: Patientenstatement von Dirk Balke (Lebend-Leberspender)</title>
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      <pubDate>Thu, 4 Mar 2010 00:04:07 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/3/4_Broelsch_-_Prozess__Verteidigung_pladiert__Patientenstatement_von_Dirk_Balke_%28Lebend-Leberspender%29_files/100_5315.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object000_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Wer wie ich den Prozess von Prof. Dr. Broelsch (ausser in der Presse) live nur über die beiden Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung erlebt hat, fragt sich, wie kann es sein, dass hier zwei grundverschiedene Menschen geschildert werden. Vorweg sei gesagt, dass ich durch meine persönlichen Erlebnisse den Menschen kenne, den die Verteidigung gestern in Ihrem Plädoyer so brillant geschildert hat, und natürlich in dem Schlusswort von Prof. Dr. Broelsch selbst, der wieder bewiesen hat, dass er nicht nur ein Gigant der Medizin, sondern auch ein absolut hörenswerter Redner ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was die Staatsanwaltschaft am 22.02.10 in Ihrem Plädoyer dem Gericht und dem anwesenden Volk dagegen zugemutet hat, war schlechtweg eine Katastrophe und wurde auch zurecht von Prof. Dr. h.c. Hamm, einem der beiden Verteidiger, auf chirurgische Weise zerlegt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein besonderes Merkmal dieses Prozesses ist anscheinend, dass sich die Staatsanwaltschaft auf ständigem Rückzug ihrer ursprünglichen Anschuldigungen befindet. Von ersten Vorwürfen der räuberischen Erpressung ist man ja schon frühzeitig abgerückt - dagegen haben Teile der Presse anscheinend immer noch nicht begriffen, dass auch vom Organhandel keine Rede mehr ist. &lt;br/&gt;Inzwischen wird auch klar, dass der Vorwurf der Nötigung und des Abrechnungsbetruges viel Fantasie braucht um weiter bestehen zu können.&lt;br/&gt;Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Gericht den konstruierten Vorwürfen der Staatsanwaltschaft in ihrem Urteil folgen wird, und den Forderungen nach vier Jahren Haft, für einen der besten Ärzte diesen Landes der vielen Menschen das Leben gerettet hat, nachkommt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bleiben wird sicher der Vorwurf der Steuerhinterziehung in den Jahren 02 und 04, die Herr Prof. Dr. Breolsch durchaus als Fehler zugegeben hat. Verglichen zu seiner Steuerlast, die er seit Jahren trägt, ist die Hinterziehung allerdings relativer Peanuts und bewegt sich keinesfalls in den Dimensionen eines Herrn Zumwinkel (das hat auch die Staatsanwaltschaft zugegeben). &lt;br/&gt;Bleibt zu hoffen, dass Herr Prof. Dr. Broelsch bald wieder seiner eigentlichen Berufung nachgehen kann - Leben retten!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dirk Balke (Leberlebendspender)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Broelschs Verteidigung stutzt Staatsanwaltschaft zusammen&#13;</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/3/3_Broelschs_Verteidigung_stutzt_Staatsanwaltschaft_zusammen.html</link>
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      <pubDate>Wed, 3 Mar 2010 10:07:11 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/3/3_Broelschs_Verteidigung_stutzt_Staatsanwaltschaft_zusammen_files/IMG_0151.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object000_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Dr. jur. Michael Balke (55), seit 8.4.2002 organtransplantiert, berichtet kommentierend aus Essen/Dortmund:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Broelschs Verteidigung stutzt Staatsanwaltschaft zusammen &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Strafverteidiger von Professor Dr. Christoph E. Broelsch sind auch nach der umfangreichen Beweisaufnahme mit rund dreißig Prozesstagen davon überzeugt, dass Massen-Lebensretter Broelsch kein Massen-Nötiger, auch kein Massen-Abrechnungsbetrüger ist. Ihr Entscheidungsvorschlag für die große Strafkammer des Landgerichts Essen insoweit: Freispruch! Allenfalls sei wegen der eingeräumten, relativ geringen Steuerverkürzung, die der Angeklagte in seinem Schlusswort ausdrücklich bedauert, eine Geldstrafe angemessen. Das Strafgericht beabsichtigt, am 12.3.2010 ab 10 Uhr das Urteil zu verkünden und zu begründen. Dann wird sich klären, ob das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft, den Angeklagten für vier Jahre in die Justizvollzugsanstalt zu überstellen, folgt oder nicht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Broelschs Verteidiger plädieren am Dienstag, den 2.3.2010, rund vier Stunden lang. Sie kämpfen um die Freiheit ihres Mandanten, sie kämpfen auch um dessen weltweit guten Ruf als chirurgischer Gigant, als Lebensretter in vielen, fast aussichtslosen Fällen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Anfangs dankt Rechtsanwalt Professor Dr. Rainer Hamm der Strafkammer noch für stete Offenheit, für den differenzierten Eröffnungsbeschluss, für instruktive rechtliche Hinweise während des Prozesses. Dann wird aber nicht nur die Staatsanwaltschaft reichlich kritisiert, auch der Vorsitzende Richter wird in die Kritik miteinbezogen: Wegen der geäußerten Rechtsauffassung, Nötigung im Sinne des Strafgesetzbuches könne auch dann vorliegen, wenn der Adressat (Patient) eines bestimmten Angebots (Spende für gemeinnützige Zwecke statt Abschluss eines teueren Chefarztbehandlungsvertrages und statt Kassenpatienten-Behandlung durch einen Oberarzt) sich vom Arzt unter (vermeintlichen) Druck gesetzt fühle. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Hauptlast der Kritik trifft jedoch die Staatsanwaltschaft; es hagelt Vorhalte, die Staatsanwälte werden zusammengestutzt: Strafverteidiger Hamm und Strafverteidiger Pauly werfen den beiden Ermittlern und Sitzungsvertretern der Essener Staatsanwaltschaft unseriöse, parteiische Tätigkeit zu Lasten des  Angeklagten vor; die Rede ist vom „methodischen Kurzschluss“, von „Denkfehlern“, von dahergesagten „Textbausteinen“, von „Haarspalterei mit Bezügen zu Franz Kafka“, vom „Stammtischgeschrei“. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Strafverteidiger sezieren die einzelnen Strafvorwürfe, sie analysieren die Handlungen des Angeklagten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Beweisaufnahme, sie nehmen benannte gesetzliche Vorschriften in Bezug, sie schildern die nationalsozialistische Herkunft des heutigen Nötigungsparagraphen (Drohung mit einem empfindlichen Übel statt - wie einst - mit einem strafrechtlich relevanten Vergehen oder Verbrechen), sie werten die dazu ergangene höchstrichterliche Rechtsprechung aus und zitieren auch noch die einschlägige Strafrechtswissenschaft. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Danach wird mit rechtswissenschaftlicher Akribie dargelegt: Professor Broelsch hat weder die objektiven noch die subjektiven Tatseiten der §§ 240, 363 StGB erfüllt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Er sei kein Nötiger: Er habe Nicht-Privatpatienten, die eine Chefarztbehandlung wünschten, einen nichtverwerflichen (gemeinnützigen) Weg aufgezeigt. Nach Eingang der erbetenen Spenden seien von der Universitätsverwaltung Spendenbescheinigungen ausgestellt worden. Diese seien zudem von Patienten beim Finanzamt zwecks Steuerermäßigung eingereicht worden. Strafanzeigen von bestimmten Patienten habe es erst nach dem Eingreifen der Staatsanwaltschaft gegeben. Es sei nicht bekannt, dass die Staatsanwaltschaft gegen Patienten wegen Steuerhinterziehung (bezüglich der beim Finanzamt eingereichten Spendenbescheinigungen) ermittele.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Er, Professor Broelsch, sei auch kein Abrechnungs-Betrüger. Er habe als einziger privatliquidationsberechtigter Arzt der Transplantationsklinik in Verhinderungsfällen (etwa Ankunft des Transplantats in Essen während der Chef im Ausland weilte) auch die OP-Leistungen seiner ärztlichen Vertreter abrechnen dürfen. Schließlich wolle kein Wartepatient - trotz Chefarztbehandlungsvertrag -&lt;br/&gt;die womöglich letzte Chance transplantiert und gerettet zu werden, deshalb nicht wahrnehmen, weil zufällig der Chefarzt nicht da ist, für ihn aber erfahrene Oberärzte bereitstünden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Prozessbeobachter spricht in diesem Zusammenhang von der hohen Kunst der Strafverteidigung, das sei „ganz großes Kino“ gewesen. Das letzte Wort des Angeklagten ist zugleich ein weiterer Höhepunkt der Strafverteidigung: Professor Broelsch rührt die Zuhörer mit seinem Vortrag über seine mehr als vierzig erfolgreichen Berufsjahre, über seine nachhaltige Sorge um seine Patienten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Möge das Gericht richtiges Recht sprechen. Möge Professor Dr. Christoph E. Broelsch in Freiheit bleiben – auch zum Vorteil seiner vielen Patienten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Prozess vor dem Landgericht Essen: Staatsanwaltschaft plädiert</title>
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      <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:56:17 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2010/2/25_Prozess_vor_dem_Landgericht_Essen__Staatsanwaltschaft_pladiert_files/IMG_0151.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object000_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen: Im Oktober 2007 wurde Professor Broelsch suspendiert, ohne zwingenden Grund, nur auf Verdacht begründet. Es waren keine Patienten zu Schaden gekommen, es ging um Spenden im Zusammenhang mit Operationen von Kassenpatienten auf ein Forschungskonto des Uni-Klinikums Essen.&lt;br/&gt;Wir haben damals in unserer Betroffenheit und Not sehr persönliche Briefe an den ärztlichen Direktor Holtmann und den Rektor Zechlin geschrieben. Professor Broelsch hat 1999 in einer äußerst schwierigen Operation meiner Frau das Leben gerettet,-und sie lebt heute noch!&lt;br/&gt;Wir haben keine Antwort bekommen, und so erging es auch allen anderen, die sich für den Angeklagten eingesetzt haben.&lt;br/&gt;Stattdessen begann ein großes Kesseltreiben von Staatsanwaltschaft und Polizei, wie gegen einen Schwerstkriminellen! Professor Broelsch konnte auch auf Anraten von Minister Pinkwart anonym angeschwärzt werden (eine Erinnerung an schlimme Zeiten!). Was hätten denn betroffene Patienten zu befürchten gehabt, wenn sie sich offen gemeldet hätten? Minister Laumann sprach von &amp;quot;krimineller Energie und dass man mit aller Härte vorgehen müsse&amp;quot;!&lt;br/&gt;Diese Vorverurteilung zog sich durch die ganze Beweisaufnahme, die Berichterstattung und den Prozess- und gipfelt jetzt in der Forderung der Staatsanwaltschaft nach 4 Jahren Haft und 3 Jahren Berufsverbot, ein Strafmaß, wie es nach Tötungsdelikten oder schweren Körperverletzungen vorkommt! Hätte die Strafverfolgungsbehörde den &lt;a href=&quot;Eintrage/2008/1/28_Offener_Brief.html&quot;&gt;offenen Brief von E.Tittel an die Justizministerin Frau Piepenkötter und den Rektor Professor Zechlin gelesen&lt;/a&gt; (z.B. Homepage U.Coppel), wäre die Anklage weitgehend zusammengebrochen!&lt;br/&gt;Es wird ständig der Eindruck erweckt, als habe sich Professor Broelsch die Spenden selbst in die Tasche gesteckt, es ist die Rede von &amp;quot;als Spenden getarnte Zusatzhonorare&amp;quot;, von &amp;quot;Geldgier&amp;quot; und &amp;quot;Abzockermentalität&amp;quot;. Er habe &amp;quot;Handel mit Angst, Not und Leid der Patientengetrieben&amp;quot;.&lt;br/&gt;Jeder, der Professor Broelsch besser kennt, weiß, dass das völlig unhaltbare und abwegige Vorwürfe sind! Aber jeder, der sich positiv über den Angeklagten äußert, wird lächerlich gemacht oder erst gar nicht angehört. Selbst einem Mann wie Peer Steinbrück, der sich einmal diskret für das angebliche &amp;quot;Monster&amp;quot; eingesetzt hat, ist empfohlen worden, er solle sich eine bessere Menschenkenntnis zulegen!&lt;br/&gt;Natürlich muss eine Staatsanwaltschaft Vorwürfen nachgehen, und wenn sie nach 27 Prozesstagen zu dem Schluss gekommen ist, das Recht sei durch den Angeklagten gebrochen worden, muss sie auch ein Strafmass fordern. Aber das Ganze kann doch nicht ohne Ansehen der Person und der Lebensleistung  geschehen, noch dazu in einer Sprache, die von der der Boulevard-Presse kaum noch zu unterscheiden ist!&lt;br/&gt;Unser Vertrauen in die Staatsanwaltschaft ist erheblich gestört! Uns bleibt nur die Hoffnung auf die Unabhängigkeit des vorsitzenden Richters!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. med.Cordula Joraschky&lt;br/&gt;Dr.rer.nat.Werner Joraschky&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hinweis: Das Plädoyer der Staatsanwaltschaft Essen fand am Montag, 22.02.2010 vor dem dortigen Landgericht statt.</description>
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      <title>Video-Interview: Der Medizinethiker Mark Siegler anlässlich des 20. Jahrestages der weltweit ersten gelungenen Lebendspende-Lebertransplantation im Gespräch mit Ulrich Coppel</title>
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      <pubDate>Sun, 25 Oct 2009 01:12:08 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Media/Siegler%3AChicago-5.m4v&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/Siegler%3AChicago_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:320px; height:180px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Chicago/ Il., USA: Prof. Dr. Mark Siegler, Director, MacLean Center for Clinical Medical Ethics in Chicago/ Il. (USA) anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der weltweit ersten gelungenen Lebendspende-Lebertransplantation durch den Chirurgen Christoph Broelsch, im Gespräch mit Ulrich Coppel. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es fand am 16.10.2009 im „Chicago Medical Center „ statt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Gespräch ist in verschiedene Kapitel unterteilt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es besteht die Möglichkeit das Interview in voller Bildschirmauflösung via „itunes“ als Podcast empfangen zu können. Hierzu ist die kostenlose Installation des Programms „itunes“ erforderlich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus gegebenen Anlass: Es besteht, wie für alle Veröffentlichungen dieser Webseite, die Möglichkeit Material zum öffentlichen Zitat zu verwenden. Allerdings ist eine Zitier- bzw. Verwendungserlaubnis erforderlich. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Administrator, unter &lt;a href=&quot;../Kontakt_%26_Impressum.html&quot;&gt;„Kontakt und Impressum“&lt;/a&gt;.&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:subtitle>Chicago/ Il., USA: Prof. Dr. Mark Siegler, Director, MacLean Center for Clinical Medical Ethics in Chicago/ Il. (USA) anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der weltweit ersten gelungenen Lebendspende-Lebertransplantation durch den Chirurgen Christop</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Chicago/ Il., USA: Prof. Dr. Mark Siegler, Director, MacLean Center for Clinical Medical Ethics in Chicago/ Il. (USA) anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der weltweit ersten gelungenen Lebendspende-Lebertransplantation durch den Chirurgen Christoph Broelsch, im Gespräch mit Ulrich Coppel. &#13;&#13;Es fand am 16.10.2009 im „Chicago Medical Center „ statt.&#13;&#13;Das Gespräch ist in verschiedene Kapitel unterteilt. &#13;&#13;Es besteht die Möglichkeit das Interview in voller Bildschirmauflösung via „itunes“ als Podcast empfangen zu können. Hierzu ist die kostenlose Installation des Programms „itunes“ erforderlich.&#13;&#13;Aus gegebenen Anlass: Es besteht, wie für alle Veröffentlichungen dieser Webseite, die Möglichkeit Material zum öffentlichen Zitat zu verwenden. Allerdings ist eine Zitier- bzw. Verwendungserlaubnis erforderlich. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Administrator, unter „Kontakt und Impressum“.&#13;</itunes:summary>
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      <title>Weltweit erste Leber-Lebendtransplantation vor 20 Jahren in Chicago: Spenderin und  Empfängerin im Interview mit Ulrich Coppel</title>
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      <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 17:38:28 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Media/Chicago-4.m4v&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/Chicago_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:320px; height:180px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Chicago: Am 27. November 2009 jährt sich zum zwanzigsten Mal die weltweit erste Lebend-Lebertransplantation. Damals transplantierte der Chirurg Christoph Broelsch, nach jahrelanger Forschungsvorbereitung, Alyssa Smith. Als Neugeborene litt sie an einer biliären Atresie (Gallengangsatresie). Ihre Mutter Terri spendete ihr den Teil der Leber, der ihr das Leben gerettet hat. Bis heute. Das Interview fand am 16.10.2009 am Rande eines Kongresses anlässlich des zwanzigsten Jahrestages statt. Das Interview führte: &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hinweise:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es besteht die Möglichkeit das Interview in voller Bildschirmauflösung via „itunes“ als Podcast empfangen zu können. Hierzu ist die kostenlose Installation des Programms „itunes“ erforderlich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus gegebenen Anlass: Es besteht, wie für alle Veröffentlichungen dieser Webseite, die Möglichkeit Material zum öffentlichen Zitat zu verwenden. Allerdings ist eine Zitier- bzw. Verwendungserlaubnis erforderlich. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Administrator, unter &lt;a href=&quot;../Kontakt_%26_Impressum.html&quot;&gt;„Kontakt und Impressum“&lt;/a&gt;.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:summary>Chicago: Am 27. November 2009 jährt sich zum zwanzigsten Mal die weltweit erste Lebend-Lebertransplantation. Damals transplantierte der Chirurg Christoph Broelsch, nach jahrelanger Forschungsvorbereitung, Alyssa Smith. Als Neugeborene litt sie an einer biliären Atresie (Gallengangsatresie). Ihre Mutter Terri spendete ihr den Teil der Leber, der ihr das Leben gerettet hat. Bis heute. Das Interview fand am 16.10.2009 am Rande eines Kongresses anlässlich des zwanzigsten Jahrestages statt. Das Interview führte: &#13;&#13;Ulrich Coppel&#13;&#13;&#13;Hinweise:&#13;&#13;Es besteht die Möglichkeit das Interview in voller Bildschirmauflösung via „itunes“ als Podcast empfangen zu können. Hierzu ist die kostenlose Installation des Programms „itunes“ erforderlich.&#13;&#13;Aus gegebenen Anlass: Es besteht, wie für alle Veröffentlichungen dieser Webseite, die Möglichkeit Material zum öffentlichen Zitat zu verwenden. Allerdings ist eine Zitier- bzw. Verwendungserlaubnis erforderlich. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Administrator, unter „Kontakt und Impressum“.&#13;&#13;&#13;&#13;</itunes:summary>
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      <title>Volksverhetzung in der Uniklinik? - Assistenzarzt siegt vor dem Arbeitsgericht</title>
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      <pubDate>Mon, 28 Sep 2009 21:58:20 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/9/28_Volksverhetzung_in_der_Uniklinik_-_Assistenzarzt_siegt_vor_dem_Arbeitsgericht_files/100_5145.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object046_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Essen: &lt;a href=&quot;Eintrage/2009/6/13_Nach_der_Suspendierung_des_Prof._BroelschVolksverhetzung_oder_Vortauschen_einer_StraftatBrisanter_Arbeitsgerichtsprozess_in_Essen%3AKundigungsschutzklage_auf_Wiedereinstellung_des_angeblich_antisemitisch_gemobbten_Assistenzartzt_Mikahil_K..html&quot;&gt;Hatte der nach der Broelsch-Suspendierung          im Oktober 2007 quasi über Nacht eingesetzte kommissarische Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Prof. Dr. Andreas P. einen jungen Assistenzarzt jüdischen Glaubens antisemitisch beleidigt?&lt;/a&gt; Genau diese Frage ist der Ausgangspunkt noch andauernder staatsanwaltlicher Ermittlungen und aktuell einer arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung gewesen, &lt;a href=&quot;Eintrage/2009/9/20_Presseinformation%3A_Gerichtstermine_am_21.09.2009_und_25.09.2009_%28Landgericht_und_Arbeitsgericht_Essen%29.html&quot;&gt;welche zeitgleich zum zweiten Prozesstag in der Hauptverhandlung des Prof. Broelsch am Landgericht Essen (25.09.2009) nebenan im Arbeitsgericht verhandelt worden war.&lt;/a&gt; &lt;br/&gt;Zentraler Satz, sowohl der Strafermittlungen, als auch des arbeitgerichtlichen Prozesses, soll nach der Version des Assistenzarztes der Folgende sein. Im Rahmen einer Morgenbesprechung im Dezember 2008 habe Prof. Dr. P. den Assistenzarzt Mikhail K. mit den Worten (Mikhail K. sei ein) „Vertreter einer abscheulichen Minderheit, dessen Aussagen diese Minderheit noch abscheulicher machen“ antisemitisch beleidigt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Assistenzarzt siegt vor dem Arbeitsgericht&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die fristlose Kündigung sei am 06.04.2009 aus zwei Gründen erfolgt, erklärten die Vertreter der Universität Duisburg-Essen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;1. Mikhail K. habe Strafanzeige gegen seinen Vorgesetzen erstattet, ohne zuvor mit seinem Arbeitgeber gesprochen zu haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;2. Mikhail K. habe darüber hinaus die Presse informiert, und zwar ebenfalls ohne zuvor mit dem Arbeitgeber gesprochen zu haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Frage, ob der beleidigende Satz tatsächlich gefallen sei, oder nicht, habe hingegen für die fristlose Kündigung keinerlei Bedeutung gehabt, führte der Vertreter des Klinikums auf Nachfrage des Richters aus. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hingegen erläuterte die Hamburger Rechtsanwältin des Klägers Dr. Christiane Yüksel, dass die Strafanzeige des Assistenzarztes inzwischen noch „wegen Volksverhetzung“ erweitert worden sei.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und so fand der Vertreter der Universität Duisburg-Essen im Arbeitsgerichtstermin ein ganzes Füllhorn an Erklärungen dafür, was nach seiner Ansicht an jenem Dezembermorgen vorgefallen sei: Mikhail K. sei mit der Bemerkung gar nicht gemeint gewesen, war vom Vertreter der Universität, Assessor P.  genauso vorgetragen worden, wie sinngemäss: Derzeit würde ja gleich nebenan die Hauptverhandlung gegen Professor Broelsch verhandelt, dessen Fürsprecher die gemeinte „Minderheit“ dargestellt hätten. Schließlich wurde dies auch dem vorsitzenden Richter zu bunt, und bewog ihn dazu mit den Worten: „Herr P. Sie wiederholen sich ständig, und drehen mir das Wort im Mund herum“ seinem Unmut Luft zu machen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Assistenzarzt Mikhail K. obsiegte an diesem Tag vollumfänglich, wie dem Urteil des Gerichts vom gleichen Tage zu entnehmen ist. (AZ.: 5 Ca 1487/09) Darin heißt es: „1. Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien durch die Kündigung der Beklagten vom 06.04.2009 nicht beendet worden ist.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Presseinformation: Gerichtstermine am 21.09.2009 und 25.09.2009 (Landgericht und Arbeitsgericht Essen)</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/9/20_Presseinformation%3A_Gerichtstermine_am_21.09.2009_und_25.09.2009_%28Landgericht_und_Arbeitsgericht_Essen%29.html</link>
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      <pubDate>Sun, 20 Sep 2009 07:57:46 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/9/20_Presseinformation%3A_Gerichtstermine_am_21.09.2009_und_25.09.2009_%28Landgericht_und_Arbeitsgericht_Essen%29_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object002_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen/ Münster/ Wadersloh/ Dortmund/ Mönchengladbach:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aufgrund zahlreicher Medienanfragen in den zurückliegenden Tagen geben wir Folgendes bekannt:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Anlässlich des Beginns der Hauptverhandlung gegen den suspendierten Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Transplantationschirurge des Universitätsklinikums in Essen, Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Christoph E. Broelsch, am kommenden Montag, dem 21.09.2009 um 10.00h am Landgericht Essen stehen wir Ihnen am Rande des Termines für Fragen zur Verfügung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf einen weiteren Gerichtstermin möchten wir die Damen und Herren Vertreter der Presse gern aufmerksam machen: Parallel zum zweiten Verhandlungstag im o.g. Strafverfahren gegen Prof. Broelsch findet gleich nebenan zum Landgericht die arbeitsgerichtliche Auseinandersetzung&lt;br/&gt;des jungen Assistenzarztes Mikhail K. ./. Universität Duisburg Essen statt. (AZ.: 5 Ca 1487/09). Diese Verhandlung findet vor dem Essener Arbeitsgericht am&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;25.09.2009, 10.00h, &lt;br/&gt;Zweigertstr. 54, 45130 Essen im Saal 1119&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;statt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gegenstand ist hier die Klage auf Wiedereinstellung des Assistenzarztes,dessen Rechtsanwältin am ersten Verhandlungstag erklärte, ihr jüdisch gläubiger Mandant sei während einer Morgenbesprechung von dem nach der Suspendierung des Prof. Broelsch eingesetzten kommissarischen Direktor der Klinik, Prof. Dr. Andreas P. mit den Worten: (Mikahil K. sei ein) „Vertreter einer abscheulichen Minderheit, dessen Aussagen diese Minderheit noch abscheulicher machen.“ antisemitisch beleidigt worden. Nachdem ihr Mandant Strafanzeige erstattet habe, und die Presse von der Angelegenheit erfuhr,&lt;br/&gt;sei ihr Mandant überdies noch fristlos entlassen worden. Die&lt;br/&gt;Strafermittlungen „wegen Volksverhetzung“ gegen den kommissarischen Direktor Prof. Dr. Andreas P. dauern noch immer an, so Rechtsanwältin Dr. Christiane Yüksel am 19.09.2009. P. Das Universitätsklinikum und Prof. Dr. P. bestreiten die angeblichen Beleidigungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Interessant daran dürfte, neben der zeitlichen Parallelität der beiden Verfahren, die Möglichkeit der Einblicknahme in den menschlichen Umgang der einzelnen Klinikmitarbeiter untereinander werden: Ist am Ende dies womöglich „Des Pudels Kern?“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dringend bitten wir auch an dieser Stelle wieder darum keinen der Verdächtigten bzw. Angeklagten vorzuverurteilen. Bevor kein rechtskräftiges Urteil vorliegt gilt die Unschuldsvermutung!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Betreffend des Artikels „Der Kassierer“  von Martina Keller, erschienen in „Die Zeit“, Nr. 39 vom 17.09.2009, S. 17 ff. merken wir an: Die direkt und indirekt von dieser Homepage zitierten Passagen sind ohne Erlaubnis verwendet worden. Weder Dr. Michael Balke, noch Ulrich Coppel sind vor der Veröffentlichung von Frau Keller auch nur kontaktiert worden. Deshalb werden derzeit rechtliche Schritte geprüft.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Münster&lt;br/&gt;Wadersloh&lt;br/&gt;Dortmund&lt;br/&gt;Mönchengladbach&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;den 20.09.2009&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. med. Cordula Joraschky&lt;br/&gt;Dr. rer. nat. Werner Joraschky&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. jur. Michael Balke&lt;br/&gt;Dr. med. Sabine Hartmann&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dirk Balke&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Landgericht Hamburg: WDR muss gleich zwei „Monitor“-Berichte widerrufen/  Widersprüchliche Pressemeldungen über Führungspositionen verschiedener Kliniken bei der Lebertransplantation </title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/7/18_Landgericht_Hamburg%3A_WDR_muss_gleich_zwei_Monitor-Berichte_widerrufen__Widerspruchliche_Pressemeldungen_uber_Fuhrungspositionen_verschiedener_Kliniken_bei_der_Lebertransplantation.html</link>
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      <pubDate>Sat, 18 Jul 2009 08:35:28 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/7/18_Landgericht_Hamburg%3A_WDR_muss_gleich_zwei_Monitor-Berichte_widerrufen__Widerspruchliche_Pressemeldungen_uber_Fuhrungspositionen_verschiedener_Kliniken_bei_der_Lebertransplantation_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object003_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Kiel/ Hamburg/ Essen: Prof. Dr. Dieter Broering ist Transplantationsmediziner am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel. Tag und Nacht kämpft er um das &lt;br/&gt;Überleben seiner schwerstkranken Patienten aus aller Welt: Eine Lebertransplantation ist ein lebensgefährlicher Eingriff, bei dem vor Allem eines zählt: Die Erfahrung der Chirurgen, die sie durchführen. Sein besonderer Schwerpunkt ist die Leber - Lebendspende. Für diese hochspeziellen Leber - Lebendspendeoperationen kommen Patienten aus aller Welt nach Kiel. Den Patienten, die sich dieser Operation unterziehen müssen, damit sie überleben können, ist eben dafür kein Weg zu weit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Rahmen dieses Leber - Lebendspendeprogramms kam es von Seiten der Redaktion „Monitor“ des Westdeutschen Rundfunk zu falschen Verdächtigungen und unwahren Berichten, die jetzt zu einem Widerruf der Redaktion Monitor  geführt haben. Prof. Broering hat sich nach Ausstrahlung dieser falschen Berichte unverzüglich um schnellst- und größtmögliche Klarstellung und Aufklärung bemüht, z. B. in Form einer Pressekonferenz am Folgetag der Sendung, - aber auch im juristischen Sinne durch einstweilige Verfügungen gegen den WDR gewehrt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Beschluss des Landgericht Hamburg: „Monitor“ muss Verdächtigungen widerrufen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Durch einen Beschluss des Landgericht Hamburg vom 07.07.2009 wurden diese üblen Verdächtigungen endgültig in das &lt;a href=&quot;http://www.uk-sh.de/index.phtml?object=tx%7C676.1213.3&amp;ModID=7&amp;FID=1595.2903.3&amp;La=3&amp;sNavID=1595.26&amp;mNavID=1595.25&amp;qNavID=&amp;ffmod=tx&amp;ffsn=&amp;&quot;&gt;„Reich der Lügen“ verbannt&lt;/a&gt;. Der WDR muss diese &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/monitor/extra/rueckblick/broering.php5&quot;&gt;Skandalberichte der Redaktion „Monitor“ widerrufen&lt;/a&gt;. Bereits vor der Ausstrahlung des zweiten Beitrages vom 13.09.2007 wurde die Redaktion „Monitor“ auch von hier aus wiederholt aufgefordert einem bestimmten Hinweis betrefflich der Berichterstattung des ersten Beitrages vom 23.08.2007 nachzugehen, und nach Klärung des Sachverhaltes dann ggf. klarzustellen. &lt;br/&gt;Nachdem dieser Aspekt in dem zweiten Beitrag vom 13.09.2009 keine Berücksichtigung fand, wurde das Schreiben, das zuvor (Tage vor der Ausstrahlung des Beitrages vom 13.09.2007) schon per Email versandt war, und dessen Inhalt darüber hinaus Gegenstand eines vorangegangenen Telefongespräches zwischen einer zuständigen Redakteurin und mir war, sogar noch per Einschreiben versandt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2009/7/18_Landgericht_Hamburg%3A_WDR_muss_gleich_zwei_Monitor-Berichte_widerrufen__Widerspruchliche_Pressemeldungen_uber_Fuhrungspositionen_verschiedener_Kliniken_bei_der_Lebertransplantation_files/einlieferungesbelegwdr19.09.07-3.pdf&quot;&gt;einlieferungesbelegwdr15.09.07.pdf&lt;/a&gt; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Monitor“ hat sich nach Angaben des Kieler Universitätsklinikums bis heute nicht bei Prof. Broering entschuldigt. Viel wichtiger noch als eine solche Entschuldigung aber wäre es den Widerruf nicht nur im Internetportal der Sendung „Monitor“ eine Zeit lang veröffentlicht zu halten, sondern jetzt freiwillig hinzugehen und dem nach Ausstrahlung der genannten Beiträge massiv verunsicherten Publikum in der Sendung selber gegenüber unmissverständlich etwa folgendermaßen klarzustellen: &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Unsere Berichterstattung war falsch. Denjenigen, die damals reihenweise wütend ihre Organspendeausweise zerrissen hatten (so wie dies zum Beispiel im Forum auf der Internetseite „monitor.de“ zig Zuschauer kund taten) sei mitgeteilt, dass wir falsche Verdächtigungen verbreitet haben. Die 5000 Euro Schadenersatz, die der WDR zahlen musste, und die obendrein noch an einen gemeinnützigen Verein gespendet worden sind, sind gemessen an dem Vertrauensverlust, den unsere Berichterstattung angerichtet hat, lächerlich: Sollte auch nur eine einzige Organspende wegen unserer Berichterstattung vom 23.08.2007 und 13.09.2007 nicht realisiert worden sein, weil Zuschauer ihre zuvor positive Einstellung zur Organspende nach der Ausstrahlung in eine Ablehnende geändert haben, dann wäre der Schaden für die Menschen auf der Warteliste mit keinem Geld der Welt wieder gut zu machen. Es gab und es gibt in Deutschland keine Verteilung von Spenderorganen aus wirtschaftlichen Interessen, sondern ausschliesslich nach den &lt;a href=&quot;http://www.medizinrecht.de/gesetze/transplantationsgesetz.htm&quot;&gt;Vorschriften des deutschen Transplantationsgesetzes (TPG)&lt;/a&gt;.“-&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zumal Patienten aus aller Welt für einen derart schwerwiegenden Eingriff, wie dies eine Lebertransplantation ist, sich nur in die Hände der erfahrensten Ärzte und Zentren begeben wollen, bekommt in diesen Tagen genau dieser Aspekt erneut, aber aus anderem Grunde, Aktualität:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erfolgszahlen: Widersprüchliche Veröffentlichungen &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der ärztliche Direktor des Universitätsklinikums in Essen Prof. Dr. Gerald Holtmann, reklamierte gegenüber der „Westdeutschen Allgemeine Zeitung“ („WAZ“) am 14.07.2009 für das dortige Zentrum, es sei &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/7/14/news-125579572/detail.html&quot;&gt;„weiter führend bei der Transplantation von Lebern“.&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;Um diese Feststellung zu begründen, bemüht er den Bundesbericht der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) für die Lebertransplantation  2008, der dem Essener Zentrum „keine Auffälligkeiten“ attestiert habe. So wird Holtmann bereits im Titel in des Artikels mit der kühnen Behauptung zitiert: „Wir sind besser als zu Broelsch-Zeiten.“&lt;br/&gt;Schon zuvor haben sich Holtmann und andere Vertreter des Universitätsklinikums in Essen gegenüber der Presse mit einer &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2008/9/12/news-76246921/detail.html&quot;&gt;angeblichen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/im-westen/2008/9/14/news-76626248/detail.html&quot;&gt;europaweiten&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=6&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=177&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=a59367bb5e&quot;&gt;Führungsrolle &lt;/a&gt;ihres Zentrums in der Lebertransplantation nach der Suspendierung des Direktors der Klinik Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Christoph Broelsch geschmückt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenige Tage nach Veröffentlichung des jüngsten Eigenlobes des Essener Universitätsklinikums erscheint am 17.07.2009 die Pressemitteilung des Universitätsklinikums in Kiel, und widerspricht dem unter Bezugnahme auf genau die gleiche Quelle: Der Bundesbericht der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS), 2008:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uk-sh.de/index.phtml?object=tx%7C676.1213.3&amp;ModID=7&amp;FID=1595.2903.3&amp;La=3&amp;sNavID=1595.26&amp;mNavID=1595.25&amp;qNavID=&amp;ffmod=tx&amp;ffsn=&amp;&quot;&gt;„Beim Vergleich der Lebertransplantationszentren in Deutschland spielt die Überlebensrate von Patienten die entscheidende Rolle: Sowohl 2007 als auch 2008 konnte das UK S-H die besten Überlebensraten in Deutschland nach Lebertransplantation vorweisen. Im vergangenen Jahr konnte das Kieler Team dieses herausragende Ergebnis noch einmal steigern. Mit einer Überlebensrate von 96,3 Prozent (Bundesdurchschnitt 84,8 Prozent) nähert sich das UK S-H als erstes Klinikum in Deutschland dem Idealwert einer 100prozentigen Überlebensrate.“ &lt;/a&gt;, schreibt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK-SH) auf seiner Homepage.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Welches ist nun das führende Zentrum? Essen? Kiel? Oder vielleicht keines von beiden, sondern ein ganz anderes?Was stimmt nun? Die Antwort auf Fragen dieser Art ist für Wartelistenpatienten von geradezu überlebenswichtiger Bedeutung. Sie haben ein Recht darauf erfahren zu dürfen, wo die erfahrensten und erfolgreichsten Ärzte sind, und welches für sie das führende Zentrum für die bevorstehende lebensgefährliche Transplantation ist. Dies trifft in besonderem Maße deshalb zu, weil die Erfolgszahlen der einzelnen Zentren bei diesem Eingriff deutliche Unterschiede aufweisen.  Doch die Bundesstelle für Qualitätssicherung veröffentlicht selber lediglich einen anonymisierten &lt;a href=&quot;http://www.bqs-outcome.de/2008/ergebnisse/leistungsbereiche/LTX/buaw&quot;&gt;Jahresbericht&lt;/a&gt;. (Bezogen auf die einmeldenden Häuser). Intransparenz in diesem entscheidenden Orientierungspunkt ist bedauerlich, besser gesagt für Betroffene in keiner Weise hinnehmbar. Besonders vor dem Hintergrund diverser aktueller sich widersprechender Veröffentlichungen über die Qualität einzelner Kliniken, - ja sogar von europäischer Führungsposition ist die Rede - , gibt dies Raum für makabere Spekulationen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dabei muss dies so gar nicht sein: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat die Orientierungsproblematik für Patienten in der Frage: „In welcher Klinik bin ich für meinen Eingriff in den besten und erfahrendsten Händen?“ beispielsweise für sich als Chance erkannt, und veröffentlicht gleich sämtliche BQS/EQS-Berichte vollständig. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uke.de/zentrale-dienste/medizinische-qualitaetssicherung/index_50465.php?id=-1_-1_-1&amp;as_link=http%3A//www.uke.de/zentrale-dienste/medizinische-qualitaetssicherung/index_57067.php&amp;id_link=-1_-1_-1&amp;as_breadcrumb=%3Ca%20href%3D%22/index.php%22%3E%7C%20Home%3C/a%3E%20%3E%20%3Ca%20href%3D%22/zentrale-dienste/index.php%22%3EZentrale%20Dienste%3C/a%3E%20%3E%20%3Ca%20href%3D%22/zentrale-dienste/medizinische-qualitaetssicherung/index.php%22%3EQualit%E4tsmanagement%3C/a%3E%20%3E%20%3Ca%20href%3D%22/zentrale-dienste/medizinische-qualitaetssicherung/index_29005.php%22%3EExterne%20Qualit%E4tssicherung%3C/a%3E%20%3E%20%20%20Auswertung%20EQS/BQS%202008%20%3E%20%3C%25ueb_%25%3E&quot;&gt;So heisst es im Internetportal des UKE denn auch folgerichtig:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Die hier gezeigten Einzelauswertungen sind die Orginalberichte der EQS/ BQS! Auf eine eigene Aufbereitung verzichten wir an dieser Stelle, um dem Vorwurf der Verfälschung, Manipulation oder Vorenthaltung von Informationen vorzubeugen.“&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Die Einzelauswertungen, auch für die Lebertransplantation, sind im Internetportal des UKE downloadbar, und für jedermann ersichtlich. Warum ist dies bisher nicht Vorschrift für jedes Haus, welches Behandlungen durchführt, deren externe Qualitätsprüfung durch die BQS/ EQS vorgeschrieben ist? &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fazit: Solange dies nicht der Fall ist, sollten wenigstens diejenigen Kliniken, die sich in der Presse mit herausragenden Leistungen unter Bezugnahme auf die BQS-Daten schmücken, diese Berichte - so wie das in Hamburg bereits der Fall ist - veröffentlicht halten. Dies wäre nach der Berichterstattung bzw. Veröffentlichung ihrer durch beide Kliniken jeweils vorgenommenen Eigenbeurteilung auf Grundlage der durch die BQS 2008 ermittelten Erfolgszahlen sicherlich sinnvoll, seriös und notwendig. Im Sinne der nach Orientierung suchenden PatientInnen wäre dies allemal. Seien sie nun aus Deutschland, oder der ganzen Welt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Münster, 18.07.2009&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Prof. Broelsch: Ein Pressespiegel</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/7/11_Eroffnung_des_Hauptverfahrens_gegen_Prof._Broelsch%3A_Ein_Pressespiegel.html</link>
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      <pubDate>Sat, 11 Jul 2009 14:11:20 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/7/11_Eroffnung_des_Hauptverfahrens_gegen_Prof._Broelsch%3A_Ein_Pressespiegel_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object004_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Münster/ Essen: Liebe Damen und Herren Journalisten, Redakteure, Blogger und Interessierte,&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;es gibt in unserem Deutschland für alles Mögliche Pressestellen, Pressemitteilungen, Pressesprecher und so fort. Und es gibt die Möglichkeit diese Stellen zu kontaktieren, wenn man über etwas berichten will. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.wolfgang-dudda.de/?p=891&quot;&gt;vorliegende Fall&lt;/a&gt; ist ein Beispiel dafür, wie man all zu leicht Gefahr laufen kann tendenziös zu berichten, wenn man lediglich bestimmten Quellen vertraut oder in sehr komplexen Zusammenhängen aus sicherer Entfernung eins und eins zusammen rechnet. - Oder einfach nur abschreibt!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da gibt es in Essen am 10.07.2009 einen verfahrenstechnischen Super GAU &lt;a href=&quot;http://www.lg-essen.nrw.de/presse/Presseerklaerungen/PEBroelsch_10_07_2009.pdf&quot;&gt;(Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Prof. Broelsch)&lt;/a&gt;: Sehen Sie was ich meine? &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/081106.jhtml?rubrikenstyle=politik&quot;&gt;Wesentliche&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/panorama/welt/star-chirurg-broelsch-zahlen-oder-sterben_aid_346670.html&quot;&gt;Punkte &lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/080530.jhtml&quot;&gt;wie&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/panorama/185/443923/text/&quot;&gt;„Räuberische Erpressung“&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/441363/Verdacht-auf-Organhandel-im-Klinikum-Essen.html&quot;&gt;Organhandel&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/696/378502/text/&quot;&gt;oder &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wz-newsline.de/?redid=160027&quot;&gt;Verstösse&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/444/379249/text/&quot;&gt;gegen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0525/politik/0048/index.html&quot;&gt;das&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wz-newsline.de/?redid=160027&amp;print=1&quot;&gt;Transplantationsgesetz&lt;/a&gt; wurden zum Hauptverfahren entweder gar nicht erst zugelassen, oder sind in der Presseerklärung überhaupt nicht zu finden. &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/7/10/news-125301768/detail.html&quot;&gt;„Dieses steht in seiner rechtlichen Wirkung einem Freispruch gleich.“&lt;/a&gt;wird die Verteidigung in der „derwesten.de“ zitiert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In der einschlägigen Nachrichtenpresse vom 10.07.2009 und 11.07.2009 findet sich indes meist nur dieses: &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/730535/Verfahren-gegen-Essener-Chefarzt-eroeffnet.html&quot;&gt;Klacks&lt;/a&gt;. Sehen Sie das Foto mit den lustigen schwarzen Balken vor den Augen? Das haben wir doch vorher schon irgendwo einmal &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/488352/Razzia-Chefarzt-darf-nicht-mehr-operieren.html&quot;&gt;gesehen.&lt;/a&gt; Das Foto ist super, wo doch jetzt &lt;a href=&quot;http://www.wolfgang-dudda.de/?p=891&quot;&gt;„räuberische Erpressung“&lt;/a&gt; in expressis verbis &lt;a href=&quot;http://www.lg-essen.nrw.de/presse/Presseerklaerungen/PEBroelsch_10_07_2009.pdf&quot;&gt;kein Vorwurf&lt;/a&gt; mehr ist, und damit der Kern der ganzen Anklage schon zu einem Zeitpunkt gar nicht mehr im Raume steht, wo noch nicht einmal der erste Verhandlungstermin stattgefunden ist, geschweige denn ein Zeuge vernommen. Ach richtig. Das hat in &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37299/Prozess_gegen_Essener_Chefarzt_ab_September.htm&quot;&gt;diesen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ad-hoc-news.de/chefarzt-prozess-gegen-essener-mediziner-ab-september--/de/Politik/20340466&quot;&gt;Artikeln&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wolfgang-dudda.de/?p=891&quot;&gt;ja auch&lt;/a&gt; niemand &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/730535/Verfahren-gegen-Essener-Chefarzt-eroeffnet.html&quot;&gt;behauptet.&lt;/a&gt; (Uuups, schon wieder der mit dem lustigen schwarzen Balken.) So, und das soll dann also nicht tendenziös sein, wenn über das Wegfallen der schlimmsten Vorwürfe nicht berichtet wird, obschon die gleichen Quellen dies vormals sehr wohl taten?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und nun zur Preisfrage: Das Landgericht Essen folgt der Argumentation der Staatsanwaltschaft betrefflich der schlimmsten aller Vorwürfe, beispielsweise dem der „räuberischen Erpressung“, in der heutigen Presserklärung nicht. Auch weitere zahlreiche Anklagepunkte sind zum Hauptverfahren nicht zugelassen worden: Wo haben denn die Damen und Herren Redakteure, die manche der oben verlinkten Artikel vom 10.07.2009 oder 11.07.2009 verfasst haben bitte ihre Quellen? Sind dies eine oder mehrere? Wenn es mehrere sind: Sagen die alle das Gleiche?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zu dem Artikel, der gestern im Nachrichtenportal &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/7/10/news-125301768/detail.html&quot;&gt;derwesten.de&lt;/a&gt; erschienen ist, und der die Angelegenheit ganz anders ausleuchtet, und vor allen Dingen erheblich tiefer recherchiert ist, als das Meiste andere, am Rande noch Folgendes zur Ergänzung: &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2007/10/10/news-500313/detail.html&quot;&gt;Wie wir sehen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=6&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=177&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=a59367bb5e&quot;&gt;klappt es in Essen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2008/9/12/news-76246921/detail.html&quot;&gt;in der Transplantationsmedizin&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2008/10/22/news-85360236/detail.html&quot;&gt;ja so &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2008/10/22/news-85359933/detail.html&quot;&gt;richtig&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/im-westen/2008/9/14/news-76626248/detail.html&quot;&gt;toll.&lt;/a&gt; So toll dass ich &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=5&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=187&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=3cbc8809fd&quot;&gt;noch einen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=5&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=194&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=e6a56ba979&quot;&gt;Satz brauche&lt;/a&gt; um alles zu &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/2008/9/14/news-76623757/detail.html&quot;&gt;verlinken.&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19254241?ordinalpos=18&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum&quot;&gt;Auch ein Blick&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.egms.de/xml/meetings/dgch2009/09dgch600.xml&quot;&gt;in die Fachpresse &lt;/a&gt;zur &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17767331?ordinalpos=36&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum&quot;&gt;Lebertransplantation&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17580172?ordinalpos=41&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum&quot;&gt;im Zeitalter der MELD-Allokation&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://journals.lww.com/transplantjournal/Abstract/2006/08150/Liver_Transplantation_with__Rescue_Organ_Offers_.2.aspx&quot;&gt;„Rescue-Organ offers“&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19010246?ordinalpos=18&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum&quot;&gt;zeigt, dass&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18929781?ordinalpos=28&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum&quot;&gt;die aktuell publizierten&lt;/a&gt; Essener &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18512070?ordinalpos=48&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum&quot;&gt;Ergebnisse rekordverdächtig&lt;/a&gt; sind.  &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=6&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=177&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=a59367bb5e&quot;&gt;UK Essen Nr. 1 bei Lebertransplantationen&lt;/a&gt;.  &lt;a href=&quot;http://www.egms.de/en/meetings/dgch2009/09dgch657.shtml&quot;&gt;Macht weiter so! &lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-verlorene-Ehre-Katharina-Blum/dp/3423011505/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1247437838&amp;sr=8-1&quot;&gt;Ich les´ jetzt noch ein bischen vor´m schlafengehen. &lt;/a&gt;</description>
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      <title>Erinnerung: Zeugen gesucht!</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/6/28_Erinnerung%3A_Zeugen_gesucht%21.html</link>
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      <pubDate>Sun, 28 Jun 2009 11:06:30 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/6/28_Erinnerung%3A_Zeugen_gesucht%21_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object004_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen/ Münster: Nach der erfolgten &lt;a href=&quot;Eintrage/2008/11/6_Presseerklarung_zur_Anklage_gegen_Prof._Dr._Broelsch.html&quot;&gt;Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft Essen gegen &lt;br/&gt;Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. C. E. Broelsch im November 2008&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;Eintrage/2008/11/12_Fall_Broelsch%3A_Dringend_Zeugen_gesucht.html&quot;&gt;ist über diese Webseite ein Aufruf an alle diejenigen erfolgt, die im Universitätsklinikum in Essen eigene Erfahrungen betrefflich der Einwerbung von Spendengeldern auf ein Drittmittelkonto des Universitätsklinikums in Essen gemacht haben.&lt;/a&gt; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dies hat schon Resonanz gezeigt, und dafür soll an dieser Stelle all denjenigen, die sich gemeldet haben herzlich gedankt sein!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.universitaetsmedizin.de/&quot;&gt;Vielleicht gibt es noch mehr Menschen, die eigene Erfahrungen gemacht haben und darüber berichten können. Wie lief das in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie ab? Interessant wäre auch von solchen Betroffenen zu hören, die Spenden auf Drittmittelkonten anderer Kliniken, Institute oder beispielsweise der „Stiftung Universitätsmedizin“ des Universitätsklinikums in Essen geleistet haben, bzw. beworben worden sind. Wie lief das ab?&lt;/a&gt; Für weitere Berichte sind wir sehr dankbar. &lt;a href=&quot;../Kontakt_%26_Impressum.html&quot;&gt;Sämtliche Kontaktdaten finden Sie auf dieser Webseite unter „Kontakt &amp;amp; Impressum“.&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel</description>
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      <title>Nach der Suspendierung des Prof. Broelsch&#13;&#13;Volksverhetzung oder Vortäuschen einer Straftat?&#13;&#13;Brisanter Arbeitsgerichtsprozess in Essen:Kündigungsschutzklage auf Wiedereinstellung des angeblich antisemitisch gemobbten Assistenzartzt Mikahil K.  </title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/6/13_Nach_der_Suspendierung_des_Prof._BroelschVolksverhetzung_oder_Vortauschen_einer_StraftatBrisanter_Arbeitsgerichtsprozess_in_Essen%3AKundigungsschutzklage_auf_Wiedereinstellung_des_angeblich_antisemitisch_gemobbten_Assistenzartzt_Mikahil_K..html</link>
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      <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 12:34:57 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/6/13_Nach_der_Suspendierung_des_Prof._BroelschVolksverhetzung_oder_Vortauschen_einer_StraftatBrisanter_Arbeitsgerichtsprozess_in_Essen%3AKundigungsschutzklage_auf_Wiedereinstellung_des_angeblich_antisemitisch_gemobbten_Assistenzartzt_Mikahil_K._files/droppedImage.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object006_2.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen: Anwältin Dr. Christiane Yüksel aus Hamburg brachte die Sache auf den Punkt: Zentraler Satz in der 09.06.2009 vor dem Arbeitsgericht in Essen stattgefundenen Güteverhandlung der Kündigungsschutzklage eines jungen Assistenzarztes jüdischen Glaubens, Mikhail K., gegen seinen Arbeitgeber, die Universität  Duisburg-Essen soll dieser gewesen sein:  Mikahil K. sei ein „Vertreter einer abscheulichen Minderheit, dessen Aussagen diese Minderheit noch abscheulicher machen.“ Gesagt haben soll dies angeblich der derzeitige kommissarische Direktor der Klinik für allgemein-, Vizeral und Transplantationschirurgie Prof. Dr. Andreas P. im Rahmen einer Morgenbesprechung vor zahlreichen Teilnehmern. So jedenfalls die Version des Klägers. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Prof. Dr. P. war vor knapp zwei Jahren quasi über Nacht als kommissarischer Direktor der Klinik eingesetzt worden, nachdem Tags zuvor der seinerzeitige Rektor der Universität den hochrenommierten Chirurgen und Direktor der Klinik, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. C. Broelsch suspendiert hatte.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fristlose Kündigung&lt;br/&gt; Wie aber kam es zu der aktuellen Kündigung, die im Übrigen fristlos geschehen war? Mikahil K., welcher einen befristeten Arbeitsvertrag als Assistenzarzt mit der Universität Duisburg-Essen habe, der auch dessen Fortbildung zum Viszeralchirurgen umfasse, stellte zunächst (Mitte Februar 2009) eine Strafanzeige gegen den kommissarischen Direktor, der die Beleidigung angeblich bereits im Dezember 2008 ausgesprochen habe. Ferner soll K. die Presse über die Vorgänge informiert haben, und dies ohne zuvor die Klinik als Arbeitgeber in Kenntnis gesetzt zu haben. Herr Assessor P., Vertreter der Universität Duisburg-Essen, versuchte im Gerichtstermin vor dem Arbeitsgericht folgendermaßen zu Kontern: &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf die Frage des Richters, warum der Kläger so spät angehört wurde, erklärte er dass K. zuvor nicht erreichbar gewesen sei. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mikahil K. und dessen Anwältin bestreiten diese Version vehement: „Die Klinik hat sich nach dortigem Bekanntwerden der Vorwürfe weder bei dem Kläger noch dessen Rechtsanwältin kurzfristig gemeldet, obschon wir jeweis erreichbar gewesen sind“ war von beiden zu hören. Zu einer Anhörung K.´s in dieser Angelegenheit durch seinen Arbeitgeber kam es erst am 23. März 2009, obschon die Vorwürfe bereits spätestens seit Mitte Februar 2009 der Klinik bekannt seien. Rechtsanwältin Dr. Christiane Yüksel: &lt;br/&gt;„Ich habe keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit meines Mandanten: Aus welchem Grund hätte er denn eigentlich die Unwahrheit sagen sollen?“   Der Assistenzarzt klagt auf Wiedereinstellung.  Das Strafermittlungsverfahren gegen den komm. Direktor war zunächst von der Staatsanwaltschaft Essen eingestellt worden. Erstaunlich daran ist, dass die Staatsanwaltschaft nach der Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Prof. Dr. P. allerdings nicht von sich aus umgekehrt Ermittlungen gegen Mikahil K. eingeleitet hat, welcher ja immerhin möglicherweise etwa die Straftatbestände „Vortäuschen einer Straftat“, oder – falls die Version der Universität zutreffend wäre - von der angeblichen Presse(fehl)information des Mikahil K. über die (nicht stattgefundene) antisemitische Beleidigung, geschehene mögliche Verleumdung des Prof. Dr. P. Auch habe bisher weder die Universität, noch das Universitätsklinikum derartige mögliche Straftatsbestände zur Anzeige gebracht. Indes habe die Rechstanwältin Mikahil K´s. gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Prof. Dr. P. Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft eingelegt, wo das Verfahren derzeit anhängig sei.  Die Universitätsklinik legte erst im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht ihre schriftliche Klageerwiderung vor, welche Richter Barth der Anwältin des Klägers nach kurzer Begrüßung überreichte. Diese Klageerwiderung enthalte eine Reihe „eidesstattlicher Versicherungen“ von Ärzten, die in der Situation, in der die fragliche Äusserung angeblich gefallen sei, anwesend gewesen sein wollen. Sie bestreiten demnach die Version K´s. Prof. Dr. P. habe sich entgegen der Behauptungen der Klägerseite nicht so wie in der Version des Klägers dargestellt geäussert.  Die beigebrachten „eidesstattlichen Versicherungen“ der Universität werden als Beweismittel nicht ausreichend sein. So müsse die Universität entsprechende Verfasser als Zeugen benennen erklärte Richter Barth dem Vertreter der Universität.  Nachdem im Gütetermin keine Einigung erzielt werden konnte, obwohl der Vertreter der Klinik eine Rücknahme der fristlosen Kündigung bei kurzfristiger Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Aussicht stellte, ist nunmehr ein Kammertermin für den 04. September 2009 vorgesehen.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Podcast zum Tag der Organspende 2009: Studiogespräch mit Betroffenen und Ärzten</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/6/2_Podcast_zum_Tag_der_Organspende_2009%3A_Studiogesprach_mit_Betroffenen_und_Arzten.html</link>
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      <pubDate>Tue, 2 Jun 2009 00:24:36 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Media/RadiosendungPodcast-5.m4a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/322,0,1932,1932d02bda6f_d47459e2_d0bb49e3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:250px; height:250px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Münster/ Dortmund/ Mönchengladbach/ Wadersloh/ Hamburg/ Wettringen: Zum Tag der Organspende 2009, der in diesem Jahr am 06. Juni stattfindet, haben Betroffene eine Radiosendung erstellt. Im Studiogespräch, das am 09.05.2009 im Medienforum in Münster aufgezeichnet wurde mit dabei:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dirk und Michael Balke aus Mönchengladbach und Dortmund:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Michael und Dirk Balke in „Das Quitz mit Jörg Pilawa“ im Fernsehen. &lt;br/&gt;Foto: Das Erste)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die beiden Brüder erlebten 2002 eine Lebertransplantation in unterschiedlichen Rollen: Michael Balke litt an einer sehr schweren Lebererkrankung, welche eine Transplantation notwendig werden ließ. Bruder Dirk entschloss sich seinem Bruder durch eine so genannte „Lebend-Leberspende“ das Leben zu retten. In zwei großen Operationen am Universitätsklinikum in Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph E. Broelsch wurden ein Teil der Leber von Dirk Balke transplantiert, und führte zu dem Ergebnis, dass Michael Balke wieder gesund wurde und als Finanzrichter arbeiten kann. Die beiden Brüder engagieren sich seither für Verbesserungen im deutschen Transplantationsrecht. &lt;a href=&quot;Eintrage/2009/4/13_Dr._jur._Michael_Balke%3A_Lebertransplantierter_Patient_kandidiert_fur_den_Deutschen_Bundestag.html&quot;&gt;Michael Balke  kandidiert als parteiloser Kandidat in einem Dortmunder Wahlkreis für den Bundestag. &lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. med. Cordula und Dr. rer nat. Werner Joraschky aus Wadersloh:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Cordula Joraschky litt an einem melonengroßen Tumor an der Leber, bevor sie bereits 1999 eine Lebendleberspende von ihrem Sohn erhielt. Das Ärzteehepaar aus dem westfälischen Wadersloh erzählt eine unglaubliche Überlebensgeschichte darüber, wie Prof. Dr. Broelsch mit seinem Team am Universitätsklinikum in Essen die Leberspende des eigenen Sohnes transplantierte und ihr das Leben jetzt schon seit zehn Jahren gerettet hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(V. l . n. r.: Dr. rer. nat. Werner Joraschky, Dr. med Cordula Joraschky, Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Cristoph E. Broelsch, Ulrich Coppel &lt;br/&gt;Foto: privat)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Holger Fröhlich aus Wettringen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Krankenpflegeschüler am Mathias-Spital in Rheine hat sich bereits zum wiederholten Mal im Rahmen einer so genannten Facharbeit mit dem Thema Organtransplantation befasst. Angesichts des massiven Mangels an Spenderorganen fordert Holger Fröhlich, dass Information und Aufklärung über das Thema in den Lehrplänen aller Weiterführenden Schulen in Deutschland festzuschreiben ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Holger Fröhlich Foto: privat)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dr. med. Theodor Windhorst: Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, welcher ebenfalls Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer ist, fordert vehement Verbesserungen im Transplantationsrecht. Vor dem Hintergrund dessen, dass allein in Deutschland jeden Tag 3 Menschen sterben müssen, weil sie nicht mehr rechtzeitig ein Spenderorgan zugeteilt bekommen, erläutert er die Zusammenhänge.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;                (Dr. med. Theodor Windhorst &lt;br/&gt;                Foto: Ärztekammer Westfalen-Lippe)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Windhorst: Volksentscheid über „Informationslösung“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Deutschland gilt die so genannte „erweiterte Zustimmungslösung“ als gesetzliche Voraussetzung für die Organspende bei Hirntoten Spendern. Das heißt, dass Hinterbliebene von kurz zuvor verstorbenen Patienten dann über dessen mutmaßliche Bereitschaft zur Organspende entscheiden müssen, wenn der Verstorbene  keinen Organspendeausweis hat, aus dem dessen Wille hervorgeht. „Für die Hinterbliebenen ist das die völlig falsche Frage zum völlig falschen Zeitpunkt. Ich halte das für eine absolut unfähige Sache auch von den Gesetzgebern, dass man das billigend in Kauf nimmt bei dieser Lösung.“ Windhorst fordert daher eine Gesetzesänderung im deutschen Transplanationsrecht, so wie sie in vielen europäischen Nachbarländern bereits gilt.  Das heißt, dass Organspenden bei einem verstorben Spender dann möglich wären, wenn er zu Lebzeiten dem nicht widersprochen hat: &amp;quot;Unsere Lösung heißt Informationslösung. Sie heißt nicht mehr Widerspruchslösung. Wir haben das aus Gründen einer Fehlbesetzung, auch einer psychologischen Fehlbesetzung gemacht. Aber man muss eine Information hinterlegen: Ich will nicht.&amp;quot; - Dies dann, wenn man einer Organspende nach dem eingetretenen Hirntod widerspricht. Stellvertretend sollten Hinterbliebene eine Art „Vetorecht“ erhalten. Eben weil 80% der Bevölkerung der Organspende positiv gegenüber stehe, aber nur 14% der Bevölkerung auch einen Organspendeausweis habe, und weil die Einführung des Transplantationsgesetzes durch den Gesetzgeber (erweiterte Zustimmungslösung) in Deutschland nicht die erhoffte Steigerung der Spenderaten erbracht habe, erwägt Windhorst einen Volksentscheid über die Einführung einer solchen &amp;quot;Informationslösung&amp;quot; durchzuführen. In Nachbarländern, in denen dies bereits Gesetz sei,  liegen die Spenderaten deutlich höher als in Deutschland. Deshalb warten Patienten dort erheblich kürzer auf ein Organ, und es kann mehr Menschen durch Transplantationen das Leben gerettet werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Prof. Dr. med. Dr. Dieter Bröring, kommissarischer Direktor der Klinik für Abdominal- und Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Prof. Dr. Dr. med. Dieter Bröring Foto: UK-SH)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Spezialist erläutert die Notwendigkeit gesetzlicher Änderungen, damit mehr Organspenden möglich werden. Er &lt;br/&gt;erklärt ferner, dass neben mehr Organspenden von Verstorbenen aber auch mehr Transplantationen von lebenden Spendern eine Möglichkeit sind den „Tod auf der Warteliste“ zu vermeiden. Es gibt für die Zukunft große Hoffnungen Organe von Lebend-Spendern speziell für den Empfänger vor der Organspende quasi impfen  zu können. Insofern besteht die Hoffnung darauf, dass die medikamentöse Immunsuppression, die heute nach der Transplantation für die Empfänger  notwendig ist damit sie die Organe nicht abstoßen, zukünftig minimiert werden kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Highlight am Rande: Für das Musikprogramm der Sendung haben sich die Macher etwas ganz besonderes Einfallen lassen: Die Ton- und Klangmeditation „Deus creator omnium“ für Soloflöte und Elektronik des Komponisten Thomas Lischik wurde speziell für diese Sendung neu aufgenommen. Solist Christoph Bumm-Dawin spielt darin die Flöte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Thomas Lischik Foto: privat)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Christoph Bumm-Dawin Foto: privat)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Moderation Schnitt und Regie der Sendung: &lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Ulrich Coppel: Foto: privat)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Sendung ist eine Produktion des Medienforum Münster/Westf. Technik: Klaus Bloedow. Herzlichen Dank dafür!!!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Klaus Bloedow Foto: privat)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-&gt;TIPP: Podcastepisode via „itunes-podcast“ im Vollbildschirm:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In „itunes“ unter Podcast -&gt; Podcast abbonnieren den folgenden Link eingeben:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Transplantation.html&quot;&gt;http://ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Transplantation.html&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;oder auf dieser Seite hinter dem Link „Transplantation“ (oben auf dieser Seite!) das violette Podcastzeichen (abbonieren) anklicken. Dies funktioniert aber nur dann, wenn „itunes“ installiert ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„itunes“ wird hier zum Download angeboten (kostenlos)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.apple.com/de/itunes/overview/&quot;&gt;„itunes“ für Mac + PC (Windows)&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:subtitle>Münster/ Dortmund/ Mönchengladbach/ Wadersloh/ Hamburg/ Wettringen: Zum Tag der Organspende 2009, der in diesem Jahr am 06. Juni stattfindet, haben Betroffene eine Radiosendung erstellt. Im Studiogespräch, das am 09.05.2009 im Medienfo</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Münster/ Dortmund/ Mönchengladbach/ Wadersloh/ Hamburg/ Wettringen: Zum Tag der Organspende 2009, der in diesem Jahr am 06. Juni stattfindet, haben Betroffene eine Radiosendung erstellt. Im Studiogespräch, das am 09.05.2009 im Medienforum in Münster aufgezeichnet wurde mit dabei:&#13;&#13;Dirk und Michael Balke aus Mönchengladbach und Dortmund:&#13;&#13;&#13;&#13;(Michael und Dirk Balke in „Das Quitz mit Jörg Pilawa“ im Fernsehen. &#13;Foto: Das Erste)&#13;&#13;Die beiden Brüder erlebten 2002 eine Lebertransplantation in unterschiedlichen Rollen: Michael Balke litt an einer sehr schweren Lebererkrankung, welche eine Transplantation notwendig werden ließ. Bruder Dirk entschloss sich seinem Bruder durch eine so genannte „Lebend-Leberspende“ das Leben zu retten. In zwei großen Operationen am Universitätsklinikum in Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph E. Broelsch wurden ein Teil der Leber von Dirk Balke transplantiert, und führte zu dem Ergebnis, dass Michael Balke wieder gesund wurde und als Finanzrichter arbeiten kann. Die beiden Brüder engagieren sich seither für Verbesserungen im deutschen Transplantationsrecht. Michael Balke  kandidiert als parteiloser Kandidat in einem Dortmunder Wahlkreis für den Bundestag. &#13;&#13;&#13;Dr. med. Cordula und Dr. rer nat. Werner Joraschky aus Wadersloh:&#13;&#13;Cordula Joraschky litt an einem melonengroßen Tumor an der Leber, bevor sie bereits 1999 eine Lebendleberspende von ihrem Sohn erhielt. Das Ärzteehepaar aus dem westfälischen Wadersloh erzählt eine unglaubliche Überlebensgeschichte darüber, wie Prof. Dr. Broelsch mit seinem Team am Universitätsklinikum in Essen die Leberspende des eigenen Sohnes transplantierte und ihr das Leben jetzt schon seit zehn Jahren gerettet hat.&#13;&#13;&#13;(V. l . n. r.: Dr. rer. nat. Werner Joraschky, Dr. med Cordula Joraschky, Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Cristoph E. Broelsch, Ulrich Coppel &#13;Foto: privat)&#13;&#13;Holger Fröhlich aus Wettringen:&#13;&#13;Der Krankenpflegeschüler am Mathias-Spital in Rheine hat sich bereits zum wiederholten Mal im Rahmen einer so genannten Facharbeit mit dem Thema Organtransplantation befasst. Angesichts des massiven Mangels an Spenderorganen fordert Holger Fröhlich, dass Information und Aufklärung über das Thema in den Lehrplänen aller Weiterführenden Schulen in Deutschland festzuschreiben ist. &#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;  &#13;                            &#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;&#13;(Holger Fröhlich Foto: privat)&#13;&#13;&#13;Dr. med. Theodor Windhorst: Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, welcher ebenfalls Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer ist, fordert vehement Verbesserungen im Transplantationsrecht. Vor dem Hintergrund dessen, dass allein in Deutschland jeden Tag 3 Menschen sterben müssen, weil sie nicht mehr rechtzeitig ein Spenderorgan zugeteilt bekommen, erläutert er die Zusammenhänge.&#13;&#13;            &#13;                (Dr. med. Theodor Windhorst &#13;                Foto: Ärztekammer Westfalen-Lippe)&#13;&#13;&#13;Windhorst: Volksentscheid über „Informationslösung“&#13;&#13;&#13;In Deutschland gilt die so genannte „erweiterte Zustimmungslösung“ als gesetzliche Voraussetzung für die Organspende bei Hirntoten Spendern. Das heißt, dass Hinterbliebene von kurz zuvor verstorbenen Patienten dann über dessen mutmaßliche Bereitschaft zur Organspende entscheiden müssen, wenn der Verstorbene  keinen Organspendeausweis hat, aus dem dessen Wille hervorgeht. „Für die Hinterbliebenen ist das die völlig falsche Frage zum völlig falschen Zeitpunkt. Ich halte das für e</itunes:summary>
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      <title>Facharbeit: Lebertransplantation &#13;als Therapieoption einer sekundär biliären Leberzirrhose –Aspekte der prä- u. postoperativen Versorgung, &#13;Betreuung und Pflege- </title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/4/22_Facharbeit%3A_Lebertransplantation_als_Therapieoption_einer_sekundar_biliaren_Leberzirrhose_Aspekte_der_pra-_u._postoperativen_Versorgung,_Betreuung_und_Pflege-.html</link>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2009 10:58:57 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/4/22_Facharbeit%3A_Lebertransplantation_als_Therapieoption_einer_sekundar_biliaren_Leberzirrhose_Aspekte_der_pra-_u._postoperativen_Versorgung,_Betreuung_und_Pflege-_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object007_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Rheine: Holger Fröhlich hat eine weitere so genannte Facharbeit zum Thema Organtransplantation geschrieben. In der Ausbildung zum Krankenpfleger werden solche Arbeiten regelmäßig von den Auszubildenden erwartet. Holger Fröhlich absolviert diese derzeit am Mathias-Spital im westfälischen Rheine. Die Arbeit wurde mit einer 1,0 bewertet. Deshalb verdient es seine herausragende Leistung an dieser Stelle veröffentlicht zu werden. Möge die Arbeit nun den vielen Betroffenen als Überblick oder Leitfaden nützlich sein. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2009/4/22_Facharbeit%3A_Lebertransplantation_als_Therapieoption_einer_sekundar_biliaren_Leberzirrhose_Aspekte_der_pra-_u._postoperativen_Versorgung,_Betreuung_und_Pflege-_files/Facharbeit%20Holger%20Froehlich-3.pdf&quot;&gt;Facharbeit Holger Froehlich.pdf&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Dr. jur. Michael Balke: Lebertransplantierter Patient kandidiert für den Deutschen Bundestag</title>
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      <pubDate>Mon, 13 Apr 2009 14:04:18 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/4/13_Dr._jur._Michael_Balke%3A_Lebertransplantierter_Patient_kandidiert_fur_den_Deutschen_Bundestag_files/bbb.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object008_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Dortmund/ Große Hoffnung besteht nicht dafür, dass Michael Balke mit seiner Kandidatur am Wahlabend gelingt ein Mandat als Abgeordneter für den zu Deutschen Bundestag zu erhalten. Der Grund: Der Dortmunder ist parteilos. Für die Betroffenen Patientinnen und Patienten  und deren Angehörige der Transplatationsmedizin in Deutschland besteht indes dennoch Anlass dafür ein besonderes Augenmerk auf den Wahlkampf des streitbaren Dortmunder Finanzrichter zu richten: Balke ist lebertransplantiert. Immer wieder schafft es der Mitt-Fünfziger in den Medien Menschen zu überzeugen. Man darf gespannt sein! Deshalb:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mehr dazu:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;../Blog/Eintrage/2009/4/13_Balke_balgt%3A_Michael_Balke_kandidiert_fur_den_deutschen_Bundestag_-_ein_Portrait_von_Ulrich_Coppel.html&quot;&gt;Portrait Michael Balke&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2006/12/16_Radiosendung__Podcast.html&quot;&gt;Radiosendung mit Dr. jur. Balke, Prof. Dr. Broelsch, Daniel Bahr und Ulrich Coppel&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2007/5/29_Offener_Brief_an_Abgeordnete_und_Staatsanwalte,_die_es_angehtZum_Tag_der_Organspende_am_2._Juni_2007%3A_Organspenden_optimal_organisieren%21.html&quot;&gt;Offener Brief zum Tag der Organspende&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/278D0363-0521-4984-9021-5BE5DB89363E&quot;&gt;Offener Brief an NRW-Wissenschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart (im unteren Teil)&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.drmichaelbalke.de/&quot;&gt;Homepage von Dr. jur. Michel Balke&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Video: Interview mit Prof. Dr. Christoph Broelsch und Prof. Dr. Peter Whitington (Chicago)</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2009/2/21_Video%3A_Interview_mit_Prof._Dr._Christoph_Broelsch_und_Prof._Dr._Peter_Whitington_%28Chicago%29.html</link>
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      <pubDate>Sat, 21 Feb 2009 17:49:23 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Media/Interview-3.m4v&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/Siegler%3AChicago_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:320px; height:180px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Am 15. Februar 2009 hatte ich am Rande eines Kongresses zum Thema Lebertransplantation die Gelegenheit ein Interview mit Professor Dr. Christoph E. Broelsch und Prof. Dr. Peter Whitington Direktor der Transplantationsklinik am „Children´s Memorial Hospital“ aus Chicago zu führen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Interview kam spontan zu stande, so dass beispielsweise die Beleuchtungssituation sicherlich nicht professionellen Ansprüchen genügt. Wir haben das Interview mit einer Video Kamera aufgenommen. Da die Gesprächssituation, so finde ich, am authentischsten wirkt, wenn das Interview auch als Video gezeigt wird, habe ich mich entschlossen den Film als Podcastepisode zu veröffentlichen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Falls gewünscht kann ich das Video gegen Unkostenerstattung in besserer Auflösung gern versenden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an mich.</description>
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      <itunes:subtitle>Am 15. Februar 2009 hatte ich am Rande eines Kongresses zum Thema Lebertransplantation die Gelegenheit ein Interview mit Professor Dr. Christoph E. Broelsch und Prof. Dr. Peter Whitington Direktor der Transplantationsklinik am „Children´s Memo</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Am 15. Februar 2009 hatte ich am Rande eines Kongresses zum Thema Lebertransplantation die Gelegenheit ein Interview mit Professor Dr. Christoph E. Broelsch und Prof. Dr. Peter Whitington Direktor der Transplantationsklinik am „Children´s Memorial Hospital“ aus Chicago zu führen. &#13;&#13;Das Interview kam spontan zu stande, so dass beispielsweise die Beleuchtungssituation sicherlich nicht professionellen Ansprüchen genügt. Wir haben das Interview mit einer Video Kamera aufgenommen. Da die Gesprächssituation, so finde ich, am authentischsten wirkt, wenn das Interview auch als Video gezeigt wird, habe ich mich entschlossen den Film als Podcastepisode zu veröffentlichen. &#13;&#13;Falls gewünscht kann ich das Video gegen Unkostenerstattung in besserer Auflösung gern versenden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an mich.</itunes:summary>
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      <title>Fall Broelsch: Dringend Zeugen gesucht&#13;</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/11/12_Fall_Broelsch%3A_Dringend_Zeugen_gesucht.html</link>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2008 13:52:02 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/11/12_Fall_Broelsch%3A_Dringend_Zeugen_gesucht_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object009_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:250px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen/NRW: In der Causa Professor Broelsch, dem die Staatsanwaltschaft Essen im Zusammenhang mit Spendeneingängen auf so genanntes Drittmittelkonto des Universitätsklinikums in Essen u. A. „Betrug“, „Nötigung“ und „räuberische Erpressung“ vorwirft, möchten wir all diejenigen dringend aufrufen sich hier zu melden, die in dem Zusammenhang nähere Angaben aus eigener Erfahrung machen können. Insbesondere sind diejenigen Betroffenen PatientInnen und Angehörigen aufgefordert sich hier zu melden, die eine Spende für die Forschung geleistet haben, und sich zu dieser Spende weder genötigt sahen, noch sich als Erpressungsopfer fühlen, sondern die Spende freiwillig geleistet haben. Auf manchen Internetseiten finden sich Kommentare von eindeutigen Entlastungszeugen. Es ist deshalb wichtig, dass deren Erfahrungen nun gebündelt zusammengetragen werden. Auf Wunsch werden Ihre Angaben selbstverständlich vertraulich behandelt. Falls Sie sich durch diesen  Aufruf angesprochen fühlen, bitten wir, dass Sie sich möglichst umgehend unter folgenden Möglichkeiten melden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;Eckenerstr. 19&lt;br/&gt;48147 Münster&lt;br/&gt;Tel.: 0251-23 66 55&lt;br/&gt;mobil: 0179-6044421&lt;br/&gt;Email: &lt;a href=&quot;mailto:info@ulrich-coppel.de/&quot;&gt;info@ulrich-coppel.de&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Von „geteilten Äpfeln“ und „transgenen Birnen“</title>
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      <pubDate>Sun, 9 Nov 2008 15:15:09 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/11/9_Von_geteilten_Apfeln_und_transgenen_Birnen_files/droppedImage.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object010_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen/ NRW -  Große mediale Beachtung findet zur Zeit die so genannte „Anklage“ gegen den suspendierten Direktor der Klinik für Allgemein- , Viszeral- , und Transplanationschirurgie des Universitätsklinikums in Essen Chirurgen Christoph Broelsch. (Näheres dazu auf dieser Webseite) Doch im Schatten dieses Medienspektakels stehen dessen Patienten. Gemeint sind hier einmal nicht diejenigen Patienten bzw. Hinterbliebenen, die derzeit als mögliche „Erpressungsopfer“ Schlagzeilen machen, sondern diejenigen, die in der eingetretenen Situation auf eine bestimmte medizinische Versorgung angewiesen sind. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Uniklinikum Essen: „Versorgung auf hohem medizinischen Niveau“ &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Verantwortlichen aus Klinik und Politik werden nicht müde bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu betonen, dass die Versorgung der Patienten auf „hohem medizinischen Niveau“ gesichert sei. Doch ein genaueres Hinsehen lässt Zweifel für eine bestimmte Gruppe Patienten aufkommen, deren Erkrankung zu einer so genannten Lebend-Lebertransplantation führte. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Essener Universitätsklinikum, das sich vormals mit dieser Transplantationstechnik einen internationalen Namen gemacht hat, wurden seit der Suspendierung des Professor Broelsch keine Lebend-Leberspenden mehr durchgeführt. Das Klinikum macht dafür medizinische Gründe verantwortlich: &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=177&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=36f080a821&quot;&gt;„eine Lebendspende ist für Erwachsene immer mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden“&lt;/a&gt; erklärt der derzeitige kommissarische Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Transplantationschirurgie in Essen in einer Pressemitteilung des Klinikums am 16.09.2008, und weiter: &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Bpointer%5D=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=177&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=36f080a821&quot;&gt;„So verliert der Lebendspender zwei Drittel seiner funktionierenden Leber, erholt sich oft nur langsam von der schweren Operation“...und weiter: „Wir machen das nur in den Fällen, wo keine Möglichkeit besteht, ein passendes Organ zu erhalten“....&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Im deutschen Transplantationsgesetz ist vorgeschrieben, wann eine Organentnahme bei einem Lebenden erfolgen darf. Dort heißt es  „§ 8 Zulässigkeit der Organentnahme&lt;br/&gt;(1)	Die Entnahme von Organen einer lebenden Person ist nur zulässig, wenn“...&lt;br/&gt;“3. ein geeignetes Organ eines Spenders nach § 3 oder § 4 im Zeitpunkt der Organentnahme nicht zur Verfügung steht“...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Insofern gilt seit Einführung des Transplantationsgesetzes in Deutschland immer schon die Subsidiarität der Lebendorganspende gegenüber der postmortalen Organspende, und nicht erst seit kurzem in Essen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Andre Länder - andere Sitten&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nun ist es so, dass im Zusammenhang mit der Suspendierung des Professor Broelsch die sämtlichen international renommierten vormals in Essen tätigen chirurgischen Spezialisten auf dem Gebiet der Lebend-Leberspende inzwischen in andere Kliniken abgewandert sind. In anderen Staaten liegen klare Vorschriften darüber vor, welche Expertise ein Zentrum vorweisen muss, um überhaupt eine Zulassung für diesen sehr komplexen chirurgischen Eingriff zu erhalten. &lt;a href=&quot;http://www.health.state.ny.us/nysdoh/liver_donation/support.htm#team&quot;&gt;So heisst es beispielsweise in einer Veröffentlichung des New York Health Department zur Qualitätsverbesserung, dass bei einer Lebend-Lebertransplantation zwei in dieser Operationstechnik erfahrene Chirurgen anwesend sein müssen. Ein dritter Chirurg, der über Erfahrungen in der Lebertransplantation, aber nicht notwendigerweise in der Lebend-Lebertransplantation verfügt, müsse darüber hinaus zusätzlich vor Ort sein. Im Weiteren der Veröffentlichung sind die vorauszusetzenden Erfahrungen genau gefasst und beziffert.&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.surgeons.org/Content/ContentFolders/News/ASERNIPS/Systematicreviews/LDLTreview1004.pdf&quot;&gt;In einer weiteren großen Studie des „Royal Australian College of Surgeons“ aus dem Jahr 2004 heißt es, dass die hohe technische Natur der Lebend-Lebertransplantation substantielle Erfahrungen erfordere. Dieses habe bedeutende Zusammenhänge für Australien. Falls Lebend-Lebertransplantation zu einer Mainstream-Option werden würden, dann sei es sinnvoll, die Lebend-Lebertransplantation auf eine sehr kleine Anzahl von Zentren zu begrenzen.&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nachsorgesituation in NRW&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Um (u. A.) diese Veröffentlichungen wissend, und in Sorge um die Nachsorgesituation für all diejenigen von der Lebend-Lebertransplantation bereits betroffenen Essener Patientinnen und Patienten, sowie deren Angehörigen, entstand in den zurückliegenden Monaten eine  Konversation mit dem NRW-Wissenschafts- bzw. Gesundheitsministerium. So fragten die Patienten nach, wie viele Lebend-Lebertransplantationen denn Im Universitätsklinikum in Essen seit der Suspendierung des Prof. Broelsch (09.10.2007), durchgeführt worden seien. Das NRW-Wissenschaftsministerium teilte auf diese Anfrage am 23. Juli 2008 mit: ...“Bis zum 01.07.2008 wurden insgesamt 73 Lebertransplantationen vorgenommen, davon eine Lebendspende (Domino-LTX)“. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von „geteilten Äpfeln“ und „transgenen Birnen“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Eine so genannte Domino-Lebertransplantation stellt einen hochspeziellen Fall dar, bei in dem die unterschiedliche Grunderkrankung, sowie das Alter zweier Patienten, die auf eine Lebertransplantation warten Voraussetzung sind. Und zwar ist der erste Wartelistenpatient („Spender“) deshalb auf eine neue Leber angewiesen, weil er an einer bestimmten Stoffwechselerkrankung genetischen Ursprungs leidet, welche nach langen Jahren der fortschreitenden Erkrankung schließlich dazu führt, dass er eine neue Leber benötigt. Diese neue Leber benötigt er alternativlos um zum eigenen Überleben. Ein zweiter Patient, (Empfänger), der an einer anderen Grunderkrankung leidet, die ebenfalls eine Lebertransplantation alternativlos macht, und der schon älteren Jahrgangs ist, sich jedoch in akzeptabler Konstitution befindet, kann mit der von Patient 1 „gespendeten Leber“ potentiell noch lange gut leben, bis dass die „mittransplantierte“ Stoffwechselerkrankung von Patient 1 bei ihm ebenfalls symptomatisch wird. Ziel ist es, dass Patient 2 mit dem Transplantat und möglichst geringen körperlichen Beschwerden, mit diesem stoffwechselgeschädigten Organ ein möglichst hohes Alter erreicht, indes Patient 1 („Spender“) eine ihm gespendete neue Leber (in der Regel in Deutschland aus dem Eurotransplant-Pool) erhält. Diese hochspezielle Form der Lebertransplantation ist gerade wegen des in Deutschland leider herrschenden massiven Organmangels sinnvoll. Eine Domino-Transplantation ist aber keinesfalls geeignet über den eingetretenen chirurgischen Essener Kompetenzverlust auf dem Gebiet der Lebend-Lebertransplantation hinwegzutäuschen, denn der Grund, weshalb unter Anderem in o. g. Studien derart strenge Anforderungen an die chirurgische Erfahrung der Transplanteure bei einer Lebend-Leberspende gestellt werden, ist unter Anderem die Tatsache, dass die Leber des Spenders ja geteilt wird. Genau das ist bei der Domino-Transplantation aber nicht der Fall. Im Übrigen ließ sich hier selbst bei weltweiter Recherche keine einzige Studie ermitteln, in der Domino-Transplantationen und Lebend-Lebertransplantationen (im Sinne LDLT) gleichgesetzt worden sind. Insofern werden Äpfel mit Birnen verglichen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Transplantationsgesetz schreibt Nachsorge zwingend vor &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Betrefflich der Nachsorgesituation für Spender und Empfänger einer Lebendorganspende schreibt das deutsche Transplantationsgesetz vor: &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;§ 8.(3) Die Entnahme von Organen bei einem Lebenden darf erst durchgeführt werden, nachdem sich der Organspender und der Organempfänger zur Teilnahme an einer ärztlichen empfohlenen Nachbetreuung bereit erklärt haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese Bereitschaft zur Nachsorge war demnach auch gesetzlich vorgeschriebene notwendige Voraussetzung für Spender und Empfänger einer Lebend-Lebertransplantation im Universitätsklinikum in Essen. Es stellt sich mithin die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Paragraphen für den Fall, dass im Rahmen der interdisziplinären Nachbetreuung chirurgische Revisionen, welche die o. g. Expertise erfordern, notwendig werden. Die australische Studie verweist beispielsweise auf weitere 17 Studien, in denen notwendig gewordene Reoperationen nach Lebend-Leberspende untersucht worden sind. Im Schnitt seien demzufolge in 35% der Fälle von Lebend-Lebertransplantationen beim Empfänger Nachoperationen erforderlich, und zwar hauptsächlich wegen Komplikationen an den Gallengängen. Aus eigener Erfahrung kann ich dies bestätigen, und mir sind auch persönlich Fälle bekannt, in denen Spender nachoperiert werden mussten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laumann; „Qualifizierte Nachbehandlung“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl Josef Laumann sieht indes die „qualifizierte Weiterbehandlung“ der Betroffenen nach den Weggängen der sämtlichen chirurgischen Spezialisten auf dem Gebiet der Lebend-Lebertransplantation aus Essen sichergestellt: „Trotz der Vorkommnisse um die Person des Prof. Dr. Broelsch am Universitätsklinikum in Essen habe ich jedoch keinerlei Hinweise, dass die fachgerechte und gute Versorgung von Transplantationspatienten am Essener Klinikum beeinträchtigt ist.  Das gilt gleichermaßen für ihre Nachbehandlung“, so Laumann in einem Schreiben vom 15.09.2008. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Gegensatz zu anderen Staaten, wo strenge Vorschriften darüber herrschen, welche Voraussetzungen ein Zentrum zu leisten hat damit es Lebend-Leberspenden überhaupt durchführen darf, ist dies in Deutschland nicht derzeit nicht geregelt!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Essen vormals führend in der Lebend-Leberspende&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Dabei ist zu berücksichtigen, dass Essen vormals ein in Europa führendes Zentrum auf dem Gebiet der Lebend-Lebertransplantation war. In diversen Veröffentlichungen  werden Korellationen zwischen Erfahrung der  &lt;br/&gt;Transplanteure bzw. der Anzahl der zuvor durchgeführten Lebend-Lebertransplantationen innerhalb eines Zentrums, und dem so genannten „outcome“ der Patienten nach Lebend-Lebertransplantation genannt. Gerade dies nehmen ja andere Staaten als Begründung um im Rahmen von Qualitätssicherung nur Zentren, in denen diese Erfahrung in dem speziellen Bereich der Leberchirurgie vorhanden ist, die Zulassung zu genehmigen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Tatsache, dass in ganz Nordrhein-Westfalen keine Lebend-Lebertransplantationen im Sinne einer Leberteiltransplantation, seit der Suspendierung des Prof. Dr. Broelsch bzw. seit dem geschlossenen Weggang der vormals tätigen ausgewiesenen chirurgischen Expertise mehr durchgeführt werden, spricht eine eindeutige Sprache! Nicht nur für die vormals betroffenen Essener Spender und Empfänger stellt dies eine nicht hinnehmbare Gefahrensituation dar, sondern auch – und das ist besonders tragisch, für zukünftig nicht mehr durchführbare Lebendlebertransplantationen bei kleinen Kindern. Vor dem Hintergrund der geringen Körpervolumetrie der Kleinkinder und dem massiven Organmangel bleibt die Lebend-Leberspende, neben der verwandten sogenannten „Split-Lebertransplantation“ in praxi oft die einzige Alternative, da ganz einfach keine (ganze) postmortal gespendete kleine Kinderleber zur Verfügung steht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Innovationsland NRW“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;  Aber nicht nur hinsichtlich der medizinischen Versorgungslage für Betroffene in NRW ergibt sich massiver Klärungsbedarf, bzw. Nachbesserunsbedarf, sondern auch in wissenschafts- und gesundheitspolitischer Hinsicht ist die eingetretene Lage alles andere als „ohne“: Die so genannte „Klinischen Forschergruppe (KFO) 117 „Optimierung der Leberlebendspende“ stellt das Prestigeprojekt des Universitätsklinikums in Essen dar. Dabei handelt es sich um eine interdisziplinäre Forschergruppe, die teils Grundlagenforschung, und teils klinisch an der „Optimierung der Leberlebendspende“ forscht. Auch nachdem die Vorwürfe gegen Professor Broelsch öffentlich hinlänglichst bekannt geworden waren, allerdings noch vor dessen Suspendierung, bewilligte die &lt;a href=&quot;http://www.dfg.de/jahresbericht/Wc411cae8d3b2d.htm&quot;&gt;„Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) diesem „weltweit einzigartigen interdisziplinären Verbund“ noch 2,1 mio. Euro als Folge (Anteils-) Finanzierung für die nächste Förderperiode.&lt;/a&gt; Dabei handelt es sich um Steuergelder. Die Förderung ist streng zweckgebunden! Eines liegt doch auf der Hand: Auch wenn das NRW-Wissenschaftsministerium in einem Schreiben vom 17.Oktober 2008, mitteilt: „Es (das Klinikum, der. Verf.) betont, dass Leberlebendspenden – wenn medizinisch indiziert – jederzeit durchgeführt werden können.“: Würden Sie sich angesichts des eingetretenen Weggangs der kompletten chirurgischen Expertise aus der Forschergruppe bzw. des Universitätsklinikums in Essen derzeit dort transplantieren lassen? Des weiteren räumt sowohl das Klinikum, als auch das NRW-Wissenschaftsministerium in diesem Schreiben unumwunden selber eine „Umorientierung im Behandlungsspektrum“ ein. Es muss daher deutlich klargestellt sein, dass es hier überhaupt nicht darum geht irgend einen der jetzt im Universitätsklinikum in Essen tätigen Chirurgen zu diskreditieren, zumal auch dazu überhaupt kein Grund besteht. Dieser Artikel soll lediglich die unterschiedlichen Konsequenzen hinsichtlich der Betreuung bzw. Nachbetreuung von Patienten einer Lebend-Lebertransplantation in Essen und Nordrhein-Westfalen aufzeigen, nachdem eine komplette Gruppe chirurgischer Spezialisten für die Lebend-Lebertransplantation dem Klinikum den Rücken gekehrt hat. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Berufung noch immer nicht durchgeführt  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Mit Blick auf ein seit über einem Jahr laufendes Berufungsverfahren für eine neue Professur für onkologische  Viszeralchirurgie und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum in Essen, bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen in Klinik, Universität und Politik sich ihrer Verantwortung für Krankenversorgung und Forschung nicht entziehen, und eine Lösung finden, die für Betroffene und zukünftig betroffene Patienten der Lebendleberspende am „Wissenschaftsstandort NRW“ akzeptabel ist! Stichworte „Exellenzcluster, Exellenzinitiative“. Und noch etwas: Die genannte große australische Studie schließt nach 83 Seiten mit den Worten:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.surgeons.org/Content/ContentFolders/News/ASERNIPS/Systematicreviews/LDLTreview1004.pdf&quot;&gt;“Since the LDLT procedure &lt;br/&gt;(particularly for right lobe donation) has such a short history, long term outcomes for donors and recipients are not known.”&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel</description>
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      <title>Presseerklärung zur „Anklage“ gegen Prof. Dr. Broelsch</title>
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      <pubDate>Thu, 6 Nov 2008 21:01:55 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/11/6_Presseerklarung_zur_Anklage_gegen_Prof._Dr._Broelsch_files/droppedImage.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object006_3.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen, Am heutigen Tage hat die Staatsanwaltschaft Essen gegenüber der Presse Einzelheiten zur „Anklage“ gegen den suspendierten Direktor der Klinik für Allgemein- Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums in Essen, Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult Broelsch, bekanntgegeben. Einzelheiten zur „Anklage“ sind derzeit auf den Webseiten der Staatsanwaltschaft Essen veröffentlicht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Verteidiger, des weltweit renommierten Arztes, die Rechtsanwälte Prof. Dr. Hamm und Pauly aus Frankfurt, haben daraufhin ebenfalls eine Presseerklärung herausgegeben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Presseerklärung ist im Folgenden vollständig und ungekürzt veröffentlicht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Suspendierung des Prof. Broelsch jährt sich</title>
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      <pubDate>Thu, 9 Oct 2008 10:04:58 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/10/9_Suspendierung_des_Prof._Broelsch_jahrt_sich_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object012_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen/ Bielefeld: Heute jährt sich die Essener Klinik-Durchsuchung und Suspendierung des Chefarztes des Transplantationszentrum zum ersten Mal. Dies ist Grund für das Bielefelder „WESTFALEN-BLATT“ einmal in der Angelegenheit sehr kritisch nachzuhaken. Anbei der Artikel aus der heutigen Ausgabe, (09.10.2008). &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2008/10/9_Suspendierung_des_Prof._Broelsch_jahrt_sich_files/Broelsch-10.pdf&quot;&gt;Broelsch.pdf&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und noch etwas Neues gibt es zu berichten:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es wird ein Verein neu gegründet, der die Förderung der Interessen aller Betroffenen einer Lebendorganspende zum Zwecke hat. Näheres dazu in Kürze!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Zwei Medizinskandale - Eine kommentierte Gegenüberstellung politischen Krisenmanagements von Ulrich Coppel</title>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:52:34 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/7/20_Zwei_Medizinskandale_-_Eine_kommentierte_Gegenuberstellung_politischen_Krisenmanagements_von_Ulrich_Coppel_files/droppedImage_2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object012_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Münster/ Essen/ Düsseldorf. Es geht wieder einmal hoch her in der NRW-Ärzteelite, sowie Politik und Justiz. &lt;a href=&quot;http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/nrw/art1544,310793&quot;&gt;Nun &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/aks.xml?datum=2008-07-17&amp;offset=58&amp;autoPlay=true&quot;&gt;steht&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/aks.xml?datum=2008-07-18&amp;offset=194&amp;autoPlay=true&quot;&gt;die &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/top_news/?sid=cd946eeb30c90272b5843e07b7751a2d&amp;em_cnt=1369713&quot;&gt;Uniklinik&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/gesundheit/news/herztransplantation-toedliche-fehler-im-op_aid_318626.html&quot;&gt;in&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.echo-muenster.de/node/37124&quot;&gt;Münster&lt;/a&gt; in massiver öffentlicher Kritik. Ermittelt wird derzeit wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in 13 Fällen von Herzoperationen, so die Presse. Am 17.07.2008 fand deshalb eine Durchsuchung von Dienst- und Privaträumen von Ärzten statt, bei der Patientenakten sichergestellt worden seien. &lt;br/&gt;Dazu der ärztliche Direktor der Uniklinik in Münster, Prof. Dr. N. Roeder in einer Presseerklärung am 18.07.2008 &lt;a href=&quot;http://www.klinikum.uni-muenster.de/shownews.php?id=1504&quot;&gt;...„Wir vermuten, dass durch eine gezielte Kampagne die Herzchirurgie und insbesondere ihr Direktor aber auch das herzchirurgische Team beschädigt werden sollen“, sagt Roeder. Das würden auch die erneut aufgetauchten anonymen Briefe nahe legen. „Diese Briefe zielen offenbar darauf ab, Patienten und Angehörige bewusst zu verunsichern - und letztlich damit die Herzchirurgie zu beschädigen.“ An Spekulationen zu den Urhebern und ihren Motiven werde sich der Vorstand des UKM nicht beteiligen, um nicht in laufende Verfahren der Ermittlungsbehörden einzugreifen: Das UKM hat seit Mai nach jedem Erhalt eines anonymen Briefes Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.“...&lt;/a&gt; &lt;br/&gt;Und weiter: &lt;a href=&quot;http://www.klinikum.uni-muenster.de/shownews.php?id=1504&quot;&gt;Unterdessen läuft der Betrieb in der Herzchirurgie am UKM wie gewohnt weiter. Voraussichtlich in der übernächsten Woche wird die THG ihre 50.000. Herz-OP durchführen.&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Staatsanwaltschaft ermittelt in alle Richtungen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch die Staatsanwaltschaft Münster, welche die Ermittlungen leitet, will derzeit eine solche Kampagne nicht ausschliessen. Deshalb betont Oberstaatsanwalt Schweer: &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/studio/muenster/radio/archiv/texte.jhtml&quot;&gt;...“Die Ermittlungen könnten aber durchaus auch ergeben, dass sich die Vorwürfe als haltlos erweisen.“ &lt;/a&gt;... berichtet der WDR am 18.07.2008. ...&lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/mediathek/html//regional/2008/07/18/westblick_01.xml&quot;&gt;“Man muss auch sehen, dass diese Ermittlungen der Staatsanwaltschaft durchaus zur Entlastung der Ärzte führen können. Ich meine es ist ja äusserst unangenehm, um es mal so auszudrücken, jetzt mit derartigen Vorwürfen überzogen zu werden. Und die haben jetzt, wenn nichts dran ist auf der anderen Seite auch ein Recht, im Grunde bestätigt zu bekommen, dass sie ordentlich gearbeitet haben.“...&lt;/a&gt; so Oberstaatsanwalt Schweer im WDR Hörfunk am gleichen Tag.&lt;br/&gt;Es seien der Generalstaatsanwaltschaft in Hamm wiederholt anonyme Anzeigen zugegangen, die präzise Angaben über Patienten,   Zeitpunkte, Art der Fehler und operierende Ärzte enthielten schreiben andere Medien. Auch seien Hinterbliebenen zweier verstorbener Patienten Schreiben mit vorgefertigten Strafanzeigen zugegangen, die von diesen unterschrieben der Staatsanwaltschaft dann zugestellt worden seien.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;So ganz neu scheinen die Vorwürfe gegen die Münsteraner Ärzte offenbar tatsächlich nicht zu sein, &lt;a href=&quot;http://www.klinikum.uni-muenster.de/shownews.php?id=1504&quot;&gt;denn bereits seit 2007 seien auch der Uniklinik Münster selber, sowie dem NRW-Innovationsministerium anonyme Schreiben mit Vorwürfen über die Versorgungsqualität der UKM-Herzchirurgie zugegangen&lt;/a&gt;. Dies teilt die Uniklinik in Münster mit. Und weiter: ...“&lt;a href=&quot;http://www.klinikum.uni-muenster.de/shownews.php?id=1504&quot;&gt;Da der Vorstand jegliche Hinweise - insbesondere die zur Versorgungsqualität - sehr ernst nimmt, wurden alle in den Briefen aufgestellten Behauptungen von Beginn an sehr umfassend vom UKM-Vorstand überprüft. Das Ergebnis dieser internen Prüfung: „Alle Vorwürfe haben sich bislang als haltlos erwiesen“, betont Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor am Universitätklinikum Münster (UKM).“...&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es sind schwere Vorwürfe, die da in Münster im Raume stehen. Sollten sie sämtlich zutreffen, dann wären bis zu 13 Menschen wegen Behandlungsfehlern, oder Unerfahrenheit von Ärzten ums Leben gekommen. Sollten die Vorwürfe nicht zutreffen, dann wäre der Klinik und vor allen den  öffentlich in der Kritik stehenden Medizinern dennoch ein immenser Schaden entstanden. „Etwas hängen bleibt immer“. Dessen sind sich, bei aller Notwendigkeit den Vorwürfen bis ins Letzte genauestens nachzugehen alle  Beteiligten bewusst. Sowohl die Staatsanwaltschaft, als auch die Uniklinik betonen dies ausdrücklich in ihren Statements. Das ist richtig und vorbildlich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vergleich verblüfft&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Während die Uniklinik Münster einen Tag nach der Durchsuchung betont, dass der Betrieb auch nach der Durchsuchung &lt;a href=&quot;http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/Ruhe_nach_dem_Sturm_Alles_laeuft_wie_gewohnt.html&quot;&gt;normal weiter geht&lt;/a&gt;, und sich die Klinikleitung vehement hinter den in die Kritik geratenen Münsteraner Professor stellt, gab die Essener Klinikleitung einen Tag nach der dortigen Durchsuchung die Suspendierung des Chefchirurgen und weitere personelle Veränderungen bekannt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wissenschaftsministerium bewertet Vorwürfe mit zweierlei Maß&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch das NRW-Wissenschaftsministerium engagiert sich für die Aufklärung in Münster und setze inzwischen eine unabhängige Untersuchungskommission ein, die die Vorwürfe extern untersuchen soll. &lt;a href=&quot;http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/Experten_Kommission_soll_Vorfaelle_in_Uniklinik_untersuchen.html&quot;&gt;„Da werde neutrale Aufklärungsarbeit geleistet“, zititeren die „Westfälischen Nachrichten“ das Wissenschaftsministerium. &lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie anders dies im 100 km entfernten Essen vonstatten ging, das entnehmen wir der Presse seit nunmehr 14 Monaten. Dort berief das Ministerium keine unabhängige Expertenkommission. Warum eigentlich nicht? Wohl gab es  eine interne Untersuchungskommission, die einen, wohl den schwersten Vorwurf gegen den Essener Professor, gemeint ist Organhandel, untersuchen sollte. Diese Kommission  kam allerdings zu dem Ergebnis, dass dieser Vorwurf unhaltbar und unwahr ist. Der Bericht wurde nie durch die Klinik veröffentlicht. Warum eigentlich nicht?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kein einziger der Vorwürfe gegen den seit Oktober 2007 suspendierten Chef der Klinik für Allgemein-, Viszeral und Transplantationschirurgie beinhaltet irgendeinen Behandlungsfehler, oder gar fahrlässige Tötung, sondern dort geht es&lt;a href=&quot;http://ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/3CD324BF-23E6-4636-917B-A81FE727DE46.html&quot;&gt; „nur“ um Geld.&lt;/a&gt; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Minister fordert Suspendierung&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bereits einen Tag nach erster Berichterstattung über angebliche Missstände bei der Spendenaquise von Drittmitteln liess der NRW-Wissenschaftsminister Pinkwart &lt;a href=&quot;http://www.innovation.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pm_2007_05_162pdf.pdf&quot;&gt;diese Pressemitteilung &lt;/a&gt;veröffentlichen. Er bezieht sich darin auf einen Betrag von 5000 Euro (!) der angeblich vor der Behandlung einer „Kassen-Patientin“, durch eine Klinik-Mitarbeiterin zu unrecht gefordert worden sei. Im Vergleich zur Justiz, die auch 15 Monate später (bis heute) noch nicht die Vorwürfe bewiesen oder auch nur angeklagt sieht, treffen da der Minister und der ehemalige ärztliche Direktor der Uniklinik in Essen eine eigentümliche, recht frühe ganz  und persönliche Einschätzung der Rechtslage, wenn sie da meinen dass es „notwendig und richtig sei“ „das Verfahren klipp und klar als Unrecht“ zu bezeichnen: Diese Presserklärung stammt vom gleichen Tage, als die Essener Staatsanwaltschaft überhaupt erst initial mit ihrer Ermittlungsarbeit begonnen hatte. Der Betrag sei unstrittig weder bezahlt worden, wie sich in den Tagen darauf herausstellte, noch sei es zu einer Aufnahme der Patientin in die Essener Uniklinik gekommen, sondern sei die Patientin drei Tage nach dem Anruf in Essen in der Uniklinik in Münster operiert worden. Nichts desto Trotz forderte der Minister gleich schon in den Tagen nach der ersten Berichterstattung zum Thema darüber hinaus die &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/278D0363-0521-4984-9021-5BE5DB89363E&quot;&gt;Suspendierung des Professors öffentlich&lt;/a&gt;, Dies geschah dann auch tatsächlich, und zwar nachdem es in Essen - genau wie jetzt auch in Münster es zu einer Durchsuchung gekommen war.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Reaktionen von Patienten&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Während die Uniklinik in Münster sich über die &lt;a href=&quot;http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/Ruhe_nach_dem_Sturm_Alles_laeuft_wie_gewohnt.html&quot;&gt;zahlreichen Reaktionen von Patienten freut&lt;/a&gt;, die sich hinter den Professor Professor stellen und sich gegen die Vorwürfe verwahren, blieben zahlreiche sehr besorgte Schreiben von Essener Patienten an den&lt;a href=&quot;Eintrage/2008/7/20_Zwei_Medizinskandale_-_Eine_kommentierte_Gegenuberstellung_politischen_Krisenmanagements_von_Ulrich_Coppel_files/Brief%20Joraschky-4.pdf&quot;&gt; ärztlichen Direktor,&lt;/a&gt; den Rektor der Universität Duisburg-Essen, sowie auch an  den &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/278D0363-0521-4984-9021-5BE5DB89363E&quot;&gt;Wissenschaftsminister Prof. A. Pinkwart &lt;/a&gt;unbeantwortet. Das hat gewiss nicht zu deren Beruhigung beigetragen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Minister Pinkwart investiert vier Millionen Euro in „Rückkehrprogramm“ - NRW verliert zahlreiche Köpfe mit riesiger Expertise. Rheinische Post  sinniert über „Fluchtgefahr“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Während das NRW-Wissenschaftsministerium in diesen Tagen Schlagzeilen mit einem vier Millionen Euro teuren &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wams_print/article2208226/Ein_Minister_kaempft_um_die_kluegsten_Koepfe.html&quot;&gt;„Rückkehrprogramm“&lt;/a&gt; macht, mit dem es bemüht ist „die klügsten Köpfe“ nach &lt;a href=&quot;http://www.innovation.nrw.de/Presse/Pressemitteilungen/2008/pm_2008_07_18.html&quot;&gt;NRW&lt;/a&gt; zu werben, sinniert die Rheinische Post über „Gerüchte“ dass der suspendierte Essener Klinikchef Prof. Dr. Broelsch in die USA wechseln würde.: ...“Juristisch steht den USA-Plänen Broelschs nichts im Wege. `Sicher ist das möglich. Es gibt keinen Haftbefehl, und es besteht nach unserer Einschätzung keine Fluchtgefahr`, erklärte ein Sprecher der Essener Staatsanwaltschaft. `Er kann reisen, wohin er möchte.“... zitiert die Rheinische Post/ Print einen Sprecher der Essener Staatsanwaltschaft im Juni 2008.  Genau davor haben zahlreiche Essener Patienten Angst. De facto haben bereits zahlreiche der Besten Nachwuchschirurgen, die Broelsch bis in die Weltspitze hinein ausgebildet hat, dem Essener Klinikum und NRW den Rücken gekehrt, und sind nun in anderen Ländern bzw. Bundesländern leitend tätig.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fazit&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was sind schon vier Millionen Euro Steuergelder für ein Rückkehrprogramm, wenn Minister Pinkwart zu einem Zeitpunkt wo weder etwas angeklagt, geschweige denn bewiesen ist, sich auf eine ungeklärte Spendenaufforderung in Höhe von 5000 Euro bezieht, und initial eine &lt;a href=&quot;https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0608/politik/0027/index.html&quot;&gt;„umgehende Suspendierung“&lt;/a&gt; Broelsch öffentlich fordert.? Apropos Staatsanwaltschaft Essen: War es nicht so, &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2008/5/20/news-48241786/detail.html&quot;&gt;dass diese Ende Mai 2008&lt;/a&gt; die &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/080530.jhtml&quot;&gt;Anklageerhebung gegen Professor Broelsch für „Mitte/Ende Juni“&lt;/a&gt; öffentlich angekündigt hatte und in diesem Zusammenhang Broelsch der „räuberischen Erpressung“ öffentlich verdächtigt? Bis zum heutigen Tage ist der Presse nicht zu entnehmen, dass sie ihrer öffentlichen Ankündigung hat Taten folgen lassen und Anklage erhoben hat. Genau hier wäre es doch einmal begrüssenswert den Herrn Minister genauestens zu befragen, wo er doch in der Öffentlichkeit so gern seine &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wams_print/article2208226/Ein_Minister_kaempft_um_die_kluegsten_Koepfe.html&quot;&gt;persönlichen Erfolge mit unseren Steuergeldern im steten Werben um „die besten Köpfe“ für den Wissenschaftsstandort  NRW preist.&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Münster, Betzdorf, Wadersloh, Dortmund den 20.07.2008,&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;Gertrud Katharina Schmidt&lt;br/&gt;Dr. med. Cordula Joraschky&lt;br/&gt;Dr. med. Werner Joraschky&lt;br/&gt;Dr. med. Sabine Hartmann&lt;br/&gt;Dr. jur. Michael Balke</description>
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      <title>Essener Staatsanwaltschaft hat Anklage angekündigt. Ein Kommentar von Ulrich Coppel </title>
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      <pubDate>Sat, 14 Jun 2008 11:54:28 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/6/14_Essener_Staatsanwaltschaft_hat_Anklage_angekundigt._Ein_Kommentar_von_Ulrich_Coppel_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object012_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Essen. Ihm werden öffentlich Erpressung, Nötigung, Vorteilsnahme und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Auch von möglichen Verstößen gegen das Transplantationsgesetz, gemeint ist Organhandel, berichten Staatsanwaltschaft und Medien. (Näheres dazu u. A. auf dieser Webseite unter &lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Transplantation.html&quot;&gt;„Transplantation“&lt;/a&gt;). Die Staatsanwaltschaft hat Anklage für &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2008/5/20/news-48241786/detail.html&quot;&gt;„Mitte bis Ende Juni“ &lt;/a&gt;2008 angekündigt. Das wäre bald, sehr bald. Und dann ist es soweit. Noch sind alles bloß lautstarke Verdächtigungen und Ankündigungen!&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Wer Prof. Broelsch, dem all dies zur Last gelegt wird,  in diesen Wochen erlebt, der weiß, wie sehr er unter diesen Vorwürfen leidet. Es ist ihm anzumerken, wie diese Vorwürfe ihm zusetzen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Broelsch hat sich für Patienten stark gemacht. Patienten die an schwersten Krankheiten leiden, die teils in Todesangst in ihren Krankenzimmern den Fortgang der Ereignisse in den Medien verfolgen. Im Fernseher vor dem Krankenbett konnten sie verfolgen was da buchstäblich vor ihrer Zimmertür  vor sich ging. Sie haben die Durchsuchung im vergangenen Herbst teilweise „live“ miterlebt. Sie mussten erleben, auf was für eine Art und Weise Broelsch suspendiert wurde. Mit einem Medienhype ersten Ranges wurde über die Durchsuchung und die Suspendierung berichtet.  Das Fernsehen war live dabei und produzierte aufregende Bilder tüchtiger Polizisten. Es wurde berichtet, wie viele Polizisten und Staatsanwälte an der Durchsuchung beteiligt waren. Patienten erfuhren durch die Medien von der Staatsanwaltschaft, wie viele Umzugskartons mit Akten beschlagnahmt worden seien. Akten mit ihren Daten. Daten ihres Leidens, ihrer Behandlung, ihrer Verzweiflung, ihrer Hoffnung. Broelsch Patienten zählen zu der Sorte von Patienten, die kämpfen. Zu der Sorte, die nicht aufgeben wollen, wenn andere aufgeben. Deshalb waren sie nach Essen gekommen. Von weit her waren sie teilweise angereist, denn das Essener Universitätsklinikum war für so manch einen chirurgischen Eingriff führend. Weltweit. Sicher: Auch dort wurde nicht allen Patienten Heilung in Aussicht gestellt. Aber eines einte diese Patienten mit Broelsch: Die Bereitschaft den Kampf gegen die Krankheit bis zum Letzten zu kämpfen. Jeder mit seinen Möglichkeiten. Barfuß oder Lackschuh. So ist er, der Broelsch. Und so sind  sie, die Patienten. Deshalb sind sie teils aus der ganzen Welt nach Essen gereist. Und das war mit einem Mal schlagartig vorbei.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Arzt - Patienten - Polizeiseminar&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die Besucher eines Seminares haben erlebt, wie es ist, wenn ein Arzt-Patienten-Seminar etwa zwei Wochen nach der Durchsuchung und Suspendierung in einem überfüllten Hörsaal der Essener Transplantationsklinik zur Schaubühne eines weiteren beispiellosen Vorgangs wird. Jawohl: Demonstrativ, denn nur so kann man es nennen, wenn da vor dem Haupteingang Polizeiwagen geparkt werden und zahlreiche uniformierte Beamte sich unter die geschätzten 250 Ärzte und Patienten mischen, die so unglaublich konspirativen Referaten wie „Immunsuppression nach der Transplantation“ lauschten. Einige  Besucher sagten mir, dass sie sich  durch die obendrein uniformierte Polizeipräsenz in massiver Weise eingeschüchtert gefühlt hätten. Andere fühlten sich gestört und belästigt. Nachsehen, was da los ist hätte man auch anders: Man wollte es aber nicht! Broelsch, der zu dieser Veranstaltung selber noch eingeladen hatte, fehlte allen Zuhörern. Er war  inzwischen suspendiert. Und so stand das dringendste Thema erst gar nicht auf der Tagesordnung des Seminares. Zwischenfragen von Patienten gab es, ja, und die Ärzte mühten sich nach Kräften abzulenken, zu zerstreuen. Alles unter Beobachtung der Polizei.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Ärzteteam fiel auseinander&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die Patienten mussten erleben, wie im Weiteren, mit der Zeit, nach und nach Broelschs weltbekanntes Spezialistenteam auseinander fiel. Und sie kämpften weiter. Manche. Andere ließen den Kopf hängen. Sie sind verzweifelt, - wenn sie noch leben. Sie sind auf Broelsch und sein Team angewiesen. Deshalb sind sie aus der ganzen Welt nach Essen gekommen. Sie, die Geschädigten. Sie haben die Hochschulleitung und den ärztlichen Direktor der Uniklinik angeschrieben und ihre Verzweiflung mitgeteilt. Minister Pinkwart hatte in einer Pressemitteilung vom 16.05.2007 „aufgerufen“, dass sich geschädigte Patienten „umgehend“ mit der Leitung des Universitätsklinikums in Verbindung setzen sollen. Ja, das haben sie getan, die Patienten. Die „Geschädigten“. Antwort haben die hier bekannten Patienten in den allermeisten hier bekannten Fällen nie erhalten. Deshalb, weil sie nicht aufgeben, sind sie andere Wege gegangen. Sie haben weiter geschrieben. „Um ihr Leben“.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Minister Steinbrück und die Patienten&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch Minister Steinbrück weiß um die Ängste der Patienten. Er weiß, was sie seit dem Aufflammen der Vorwürfe, spätestens aber seit Broelschs Suspendierung, durchmachen, denn sie haben auch ihm geschrieben, die Patienten. Sie haben ihm, dem ehemaligen NRW-Ministerpräsideten, geschrieben und ihm ihre Ängste wegen des Verlustes um ihre ärztl. Behandlungskompetenz mitgeteilt.&lt;br/&gt;Sie haben sich mitgeteilt, ihr Leid, ihre Angst, ihre Hoffnung, ihre Not geklagt. Sie haben „um ihr Leben“ geschrieben. Nicht, dass sie Steinbrück ersuchten auf disziplinarrechtliche oder strafrechtliche Verfahren irgend einen Einfluss zu nehmen. Nein: Sie verwahrten sich gegen die Suspendierung des Professors, ihres Arztes, Ihrer Hoffnung, der ja noch nicht einmal angeklagt, geschweige denn verurteilt ist. Und die Angst der Patienten vor der Suspendierung Broelschs wich einer Verzweiflung nach dessen Suspendierung. &lt;a href=&quot;http://www.pr-inside.com/de/mein-mann-ist-tot-op-durch-r641549.htm&quot;&gt;Einer Todesangst.&lt;/a&gt; Und Minister Steinbrück hat reagiert. Er hat sich für diese Patienten, für die völlig verstörten Geschädigten eingesetzt, denn offenbar hatte Steinbrück wohl Verständnis für die, die da auf ihn zukamen. Ganz ohne Presse, ganz persönlich, ganz klar, hat er dies wohl so persönlich dem Minister Pinkwart auseinander gelegt. &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/363/177822/&quot;&gt;Und was macht&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0602/politik/0038/index.html&quot;&gt;Minister&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/080530.jhtml&quot;&gt;Pinkwart&lt;/a&gt; daraus? Ganz offenbar geht er damit lieber an die Presse, anstatt Patientenschreiben zu beantworten. Was für ein Signal! Als Polit-PR-Profi weiss man, wie man Stimmung macht. Das tut man laut und fordernd. Und: Was für ein gefundenes Fressen, dem politischen Gegner gegenüber zu punkten!&lt;br/&gt;Man weiss, wie einfach Journalisten auf einen Skandal fixiert sein können: Ohne auch nur das Ergebnis der staatsanwaltichen Ermittlungen abzuwarten, geschweige denn ein Urteil, fordert Minister Pinkwart gleich zu Beginn der Ermittlungen, schon Broelschs Suspendierung. Damit ist der Öffentlichkeit und  den ermittelnden Behörden, so wie den Verantwortlichen in der Universität nämlich von vorn herein klar angesagt, was der  Minister fordert! Dies ist der politische Wille des NRW-Wissenschaftsministers. Selber  die Suspendierung aussprechen, kann der  Wissenschaftsminister aufgrund des NRW-Landeshochschulgesetzes ohnehin nicht. Ist ja auch egal, denn dies öffentlich vom Rektor der Universität zu fordern scheint ja auch viel opportuner. Das macht Schlagzeilen, und das funktioniert! Das funktioniert super, denn erstens haben die allermeisten Nachrichtenjournalisten überhaupt gar keine Zeit dafür, die äußerst komplexen Zusammenhänge, um die es hier zweifellos geht, mit all ihren Facetten und Hintergründen zu recherchieren, bzw. zu berichten, und zweitens wäre es dann ja vermutlich auch kein Skandal mehr. Und weil diese komplexen Zusammenhänge, wie beispielsweise die genaue Abwägung der Folgen einer Suspendierung Broelschs für Broelsch-Patienten, auch nur sehr, sehr wenige Menschen wirklich interessieren, sondern beispielsweise vielmehr die bunten Bilder der Umzugskartonschleppenden Polizisten, werden entsprechende Medien über letzteren Event auch vorab informiert, damit sie auch ja pünktlich aufgebaut sind: Minister Pinkwart hatte schon im Mai 2007 den „richtigen Riecher“, als er die Suspendierung des Arztes forderte. Nach der Durchsuchung im Oktober 2007 war es dann „endlich“ soweit. Broelsch wurde suspendiert. Das ist ja mal geil!&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Keiner der weltbekannten chirurgischen Essener Spezialisten für die Lebend-Lebertransplantation ist noch für das Klinikum tätig. Sie sind alle weg.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die Patienten, die hier bekannten zahlreichen Entlastungszeugen, z. B. sämtliche der Gastautoren zum Thema auf &lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/&quot;&gt;www.ulrich-coppel.de&lt;/a&gt;, haben ihre Hoffnung, die sie in das Essener Ärzteteam der Chirurgie gesetzt hatten verloren - wenn sie überhaupt noch leben. Keiner von ihnen ist von der Staatsanwaltschaft bisher vernommen worden. Und die Staatsanwaltschaft Essen will nun Anklage erheben. „Mitte, Ende Juni“. Mitte Juni ist morgen! Ich mache jetzt Wochenende.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Ulrich Coppel</description>
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      <title>Zwischenruf zum ersten Jahrestag des Beginns der so genannten „Essener Drittmittelirritationen“ von Ulrich Coppel</title>
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      <pubDate>Tue, 13 May 2008 17:38:58 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/5/13_Zwischenruf_zum_ersten_Jahrestag_des_Beginns_der_so_genannten_Essener_Drittmittelirritationen_von_Ulrich_Coppel_files/droppedImage.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object015_1.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:269px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Am 15.05.2008 ist es ein Jahr her, seitdem der WDR mit der Berichterstattung über eine 67 jährige krebskranke Bocholterin, deren Sohn sich um eine Behandlung im Universitätsklinikum in Essen bemüht hatte, einen beispiellosen Skandal in der deutschen Medizin auslöste. &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/index.jhtml?rubrikenstyle=gesundheit&amp;rubrikenstyle=gesundheit&amp;rubrikenstyle=gesundheit&quot;&gt;Die Geschichte begann damit, dass der WDR seinerzeit im Lokalfernsehen berichtete, in der Uniklinik Essen sei einer Patientin die sofortige Aufnahme für eine Leberkrebs-OP gegen eine Zahlung von 5000 Euro avisiert worden, nachdem der Aufnahmetermin zuvor angeblich drei Mal wegen Bettenmangels abgesagt worden sei.&lt;/a&gt; Nach den angeblichen Absagen habe der Sohn der Patientin dann eine private Behandlung erfragt. Der international renommierte Chirurg und vormalige Dirktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Prof. Dr. Broelsch, bestreitet den Vorwurf vehement, dass in seinem Hause bevorzugt OP-Termine nach Geldzahlungen vergeben worden seien. &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/278D0363-0521-4984-9021-5BE5DB89363E&quot;&gt;U.a. ist  eine umfassende persönliche Erklärung des Professors vom 23.05.2007 auf dieser Webseite veröffentlicht. &lt;/a&gt;Einige Wochen später, am 08.06.2007, gab er der Essener WAZ ein Interview, in dem er erneut klar Stellung bezieht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Staatsanwaltliche Ermittlungen und politische Äusserungen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Die Essener Staatsanwaltschaft leitete nach der Ausstrahlung des WDR-Beitrages ein Ermittlungsverfahren ein. Einen regelrechten Boost hinsichtlich medialer Beachtung der angeprangerten angeblichen Missstände betrefflich der Spendenpraxis erfuhr die Angelegenheit allerdings erst durch die &lt;a href=&quot;http://www.innovation.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pm_2007_05_162.html&quot;&gt;Pressemitteilung des NRW-Innovationsminister Prof. Dr. A. Pinkwart&lt;/a&gt;, welcher via Homepage des Ministeriums am 16.05.2007 den ehemaligen ärztlichen Direktor des Uniklinikums Duisburg-Essen Prof. Dr. Havers zitierte, der „das Verfahren klipp und klar als Unrecht“ bezeichnet habe. In gleicher Pressemitteilung fordert der Minister, mit Blick auf die Spendenpraxis: „Alle Patienten, die in ähnlicher Weise geschädigt wurden, sind aufgerufen, sich umgehend mit der Leitung des Universitätsklinikums in Verbindung zu setzen.“ &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/index.jhtml?rubrikenstyle=gesundheit&amp;rubrikenstyle=gesundheit&amp;rubrikenstyle=gesundheit&quot;&gt;Der WDR zitierte den ehemaligen ärztlichen Direktor der Uniklinik Essen, Prof. Dr. Havers am 16.05.2007 mit den Worten: „Das war unrechtmäßig und gegen alle Gesetze.“ &lt;br/&gt;&lt;/a&gt;O. g. Zitate des ehemaligen ärztlichen Klinikdirektors, bzw. des NRW-Wissenschftsministers Prof. Dr. Pinkwart, der sich die Worte des ehemaligen ärztl. Direktors zu Eigen machte, indem er ihn nicht nur zitiert, sondern hinzufügt: &lt;a href=&quot;http://www.web.de/&quot;&gt;„Dies war notwendig und richtig“, &lt;/a&gt;beinhalten eine klare einvernehmlich-rechtliche Einschätzung der beiden. Sie beinhaltet, dass ihm, dem ehemaligen ärztl. Direktor der Uniklinik Duisburg-Essen, die Praxis der Spendenaquise, „das Verfahren“, wie er es bezeichnete, bekannt war, und dass der Minister diese Einschätzung teile. Nun stellt sich die Frage, weswegen diese Form der Spendenaquise vor der medialen Berichterstattung denn überhaupt stattfinden konnte und durfte, wenn sie doch der ärztliche Direktor „klipp und klares Unrecht“ nennt? Wer denn hatte die Kontrollverpflichtungen und Verfügungsgewalt über die Drittmittelkonten der Universitätsklinik, auf die die Spenden flossen? War dies Prof. Dr. Broelsch, oder der Vorstand der Klinik? Weshalb bezeichnet der ehemalige ärztliche Direktor erst gegenüber dem NRW-Minister und dann gegenüber dem WDR, als dieser darüber berichtete, „das Verfahren klipp und klar als Unrecht“ und nicht schon vorher? Zu seinem Urteil kam der ehemalige ärztl. Direktor immerhin bereits einen Tag (&lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/index.jhtml?rubrikenstyle=gesundheit&amp;rubrikenstyle=gesundheit&amp;rubrikenstyle=gesundheit&quot;&gt;WDR, 17.05.2007, &lt;/a&gt;bzw. via &lt;a href=&quot;http://www.innovation.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/index.html&quot;&gt;Pressemitteilung des NRW-Innovationmsministers v. 16.05.2007)&lt;/a&gt; nach erster öffentlicher Berichterstattung (WDR, Aktuelle Stunde v. 15.05.2007). &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Angeblich „zu Unrecht“ vereinahmte Spendengelder wurden bis heute nicht zurückgezahlt&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Wenn Fehlverhalten dem ehemaligen Klinikchef seinerzeit schon so deutlich bewusst gewesen war - warum hat denn das Klinikum dann nicht zwischenzeitig von sich aus die Rückzahlung der angeblich zu Unrecht vereinnahmten Spenden veranlasst bzw. diese Art der Spendenaquise von vorn herein unterbunden? Warum fordert der Minister per Pressemitteilung öffentlich: &lt;a href=&quot;http://www.innovation.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pm_2007_05_162.html&quot;&gt;„Alle Patienten, die in ähnlicher Weise geschädigt wurden, sind aufgerufen, sich umgehend mit der Leitung des Universitätsklinikums in Verbindung zu setzen.“&lt;/a&gt;? Waren die Patienten, bzw. Spender, bzw. Herkünfte von Kontoeingängen der Klinikleitung denn nicht schon vor dem Beginn der öffentlichen Kritik bekannt, so dass ohne Weiteres die Klinik bei einem derart klaren Unrechtsbewusstsein von sich aus auf die Spender hätte zugehen können? So mutet zumindest sehr merkwürdig an, wenn da ein ärztlicher Direktor via diverser Medien öffentlich derart exponiert zitiert wird, ohne dass in Folge dessen die Medien auch darüber berichten würden, dass von Amtswegen zuständige Behörden betrefflich dieser Äußerungen in der Administration und Verwaltung der Klinik Nachforschungen ebenfalls aufnehmen: Die Staatsanwaltschaft Essen hat in ihren Pressemitteilungen bisher lediglich von Ermittlungen gegen einzelne Ärzte der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie berichtet, nicht aber gegen deren Vorgesetzte. Noch einmal:  Wem, wenn nicht der Klinik- bzw. Universitätsleitung, unterstand die Kontrolle der Drittmittelkonten? Am 22.05.2007 erklärt der ehemalige Rektor der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Zechlin per &lt;a href=&quot;http://www.uni-duisburg-essen.de/home/fb/presse/presse_6/presse_22.05.2007_33667.shtml&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; der Universität Duisburg-Essen obendrein: „Die Spendenpraxis wird nicht weiter fortgesetzt“. Über Rückzahlungen solcher, nach Einschätzung des ehemaligen ärztlichen Direktors „zu Unrecht“ vereinnahmten Spenden, hat nach hiesigem Kenntnisstand bislang kein Medium berichtet, geschweige denn, dass dies das Klinikum von sich aus angeboten hätte. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Klageabweisung&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zwischenzeitig, Anfang 2008, ist es allerdings zur Abweisung einer Klage von Hinterbliebenen einer verstorbenen Krebspatientin durch das Landgericht Düsseldorf gekommen, welche erst &lt;a href=&quot;http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=191674&quot;&gt;„durch Medienberichte“&lt;/a&gt; zur Einschätzung gelangt waren, ihre vormals geleistete Spende über 11.500 Euro (20.000 DM) sei zu Unrecht gezahlt worden, und dieses Geld zurück forderte. Zuvor sei man der Meinung gewesen, alles sei mit rechten Dingen zugegangen. Durch die &lt;a href=&quot;Eintrage/2008/2/10_Kommentar_zur_Chronologie_der_Ereignisse_am_Uniklinikum_Essen_in_den_zuruckliegenden_drei_Wochenvon_Ulrich_Coppel.html&quot;&gt;Klageabweisung&lt;/a&gt; dürften der Klägerseite erhebliche weitere Kosten entstanden sein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch ein Jahr später ist nicht klar, ob die Spendenaquise für die Leberforschung in der so praktizierten Weise illegal war. Nichts von dem, was Staatsanwaltschaft, Medien und Politik dem inzwischen suspendierten Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie an Verdächtigungen und angeblichen Vorwürfen andienten, ist bislang zur Anklage gebracht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eine ganze Reihe von Patienten, darunter ich, empörten sich nach der Pressemitteilung des NRW-Innovationsministers Prof. Dr. Pinkwart vom 16.05.2007 zunächst durch persönliche Schreiben, als auch durch offene Briefe sowohl an &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/278D0363-0521-4984-9021-5BE5DB89363E&quot;&gt;ihn persönlich, als auch an die Klinik- bzw. Universitätsadministration&lt;/a&gt; über die Art und Weise, wie hier massive Vorverurteilungen stattfanden. Allen diesen Schreiben ist eines gemeinsam: Sie wurden nicht beantwortet. - Ein Jahr lang nicht, bis heute! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verdacht des Organhandels&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Nur wenige Tage nach der initialen &lt;a href=&quot;http://www.innovation.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pm_2007_05_162.html&quot;&gt;Pressemitteilung des NRW-Innovationsministeriums &lt;/a&gt;berichteten Medien über ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den Chirurgen. So bestünde der &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/441231/Staatsanwaltschaft-ermittelt-schon-seit-2006.html&quot;&gt;Verdacht eines möglichen Verstoßes gegen das Transplantationsgesetz&lt;/a&gt;. Bereits seit 2006 würde die Staatsanwaltschaft im Fall einer griechischen Patientin ermitteln, deren Söhne &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/296/116180/&quot;&gt;angeblich 60.000 Euro&lt;/a&gt; gezahlt hätten, damit ihre Mutter auf der Warteliste bevorzugt eine Leber erhielte. &lt;a href=&quot;perma://BLPageReference/278D0363-0521-4984-9021-5BE5DB89363E&quot;&gt;Broelsch bestreitet auch dieses. Geld habe er nicht entgegen genommen, und die Patientin sei nicht transplantiert worden. Von diesen Vorwürfen habe er erst aus der Presse erfahren!&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Untersuchungsbericht&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Die Leitung der Universität Duisburg-Essen reagierte mit einer &lt;a href=&quot;http://www.uni-duisburg-essen.de/home/fb/presse/presse_6/presse_22.05.2007_33667.shtml&quot;&gt;Presseerklärung vom 22.05.2007 &lt;/a&gt;und kündigte öffentlich die Einsetzung einer &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;id=55821&quot;&gt;Untersuchungskommission&lt;/a&gt; zur Klärung der Verdachtsmomente betrefflich angeblicher Verstöße gegen das Transplantationsgesetz an. Der Untersuchungsbericht ist inzwischen seit langem fertig gestellt, entlastet Prof. Dr. Broelsch und Mitarbeiter vom Vorwurf bevorzugter Organvergaben vollumfänglich und ist von der Uniklinik bislang n i c h t veröffentlicht worden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fraglich ist, ob der Bericht denn der Staatsanwaltschaft vorgelegen ist, als diese im Oktober 2007 eine gemeinsame Durchsuchungsaktion der mit der Polizei in Essen, Düsseldorf, Duisburg, Hamburg und Mönchengladbach zu der zahlreiche Medien offenkundig - von wem auch immer - eingeladen und rechtzeitig angereist waren. Auf jeden Fall hätte der Bericht der Staatsanwaltschaft vor dem Termin der Durchsuchung vorgelegen haben können. Er war Monate zuvor fertig gestellt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Durchsuchung&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Detailliert listete die Staatsanwaltschaft der Öffentlichkeit in einer &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11562/1063003/polizei_essen/rss&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; die Verdachtsmomente gegen Prof. Dr. Broelsch und Mitarbeiter auf, die diesen spektakulären Schritt aus ihrer Sicht erforderlich machten. Auch die Universitätsleitung gab im Anschluss an die Durchsuchung eine erneute &lt;a href=&quot;http://www.uni-duisburg-essen.de/home/fb/presse/presse_4/presse_09.10.2007_38872.shtml&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; heraus. In der hieß es, Prof. Broelsch werde vom Dienst suspendiert. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Klinik ergriff zuvor Massnahmen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Offenbar hatte die Leitung der Uniklinik mit einer Durchsuchung gerechnet und Maßnahmen ergriffen auf ein solches Vorgehen zu reagieren. Der inzwischen neu ernannte ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Dr. G. Holtmann erklärte der Öffentlichkeit in einem &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2007/10/10/news-500313/detail.html&quot;&gt;Interview mit der Essener NRZ&lt;/a&gt; bereits einen Tag nach der Durchsuchung: „Aber das kommt ja für uns nicht überraschend...“ Betrefflich der Situation der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Transplantationschirurgie nach der Suspendierung des Direktors kündigte er operative und weitere personelle Konsequenzen an. Ein kommissarischer Direktor wurde neu ernannt. Einen Tag später wurde eine Oberärztin beurlaubt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Öffentlichkeit gegenüber hatte der ärztliche Direktor in dem NRZ-Interview v. 10.10.2007 diesbezüglich erläutert: Bereits  „vier Wochen“ vor der Suspendierung Prof. Broelschs habe das Dekanat und der Vorstand der Klinik “eine Entscheidung getroffen, die richtungsweisend war. [...]Wir werden eine neue Professur einrichten für Krebs- und Transplantationschirurgie.“ - Diese neue Professur ist bis heute nicht besetzt! Zum Zeitpunkt des Interviews war bereits einer der führenden internationalen Essener Spezialisten für die Lebend-Lebertransplantation in ein anderes Klinikum gewechselt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kündigungswelle&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Dieser Wechsel dieses Arztes an eine Londoner Klinik war der Beginn eines massenhaften Exodus der international höchst angesehen Spezialisten im Bereich der Leberchirurgie, insbesondere der Lebend-Lebertransplantation. Prof. Dr. Holtmann  dazu im &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2007/10/10/news-500313/detail.html&quot;&gt;NRZ-Interview&lt;/a&gt;: „Wir haben Chirurgen hier, die werden auch ins Ausland berufen. Unsere Mitarbeiter haben einen hohen Marktwert, weil sie Know-How haben.“ So kann man das natürlich auch sehen. Inzwischen sind nicht weniger als fünf, darunter leitende, Oberärzte zuzüglich Prof. Broelsch seit dem Beginn der Ermittlungen nicht mehr für das Klinikum tätig. Vier davon kündigten nach Broelschs Suspendierung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Keine Lebend-Leberspenden mehr&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Seit diesem Zeitpunkt, bis heute, ist keine einzige Lebend-Lebertransplantation bei einem Erwachsenen mehr in Essen durchgeführt worden. Sämtliche der weltbekannten chirurgischen Spezialisten für diese Operationsmethode, welche Menschen in Anbetracht des Mangels an Spenderorganen Verstorbener vor dem drohenden Tod auf der Warteliste bewahren kann (jeden Tag sterben allein in Deutschland statistisch 3 Patienten, weil ihnen nicht mehr rechtzeitig ein Spenderorgan zugeteilt werden kann), sind inzwischen in nicht mehr in Essen tätig. Die Links auf der Website der weltbekannten, und in solcher Weise auch einzigartigen, &lt;a href=&quot;http://www.uni-duisburg-essen.de/medizin/forschergruppe117/117_hintergrund.shtml&quot;&gt;klinischen Forschergruppe 117 &lt;/a&gt;„Optimierung der Leber-Lebendspende“, eine von nur drei hoch spezialisierten Forschungsschwerpunkten, bzw. Gruppen, des gesamten Uniklinikums Duisburg-Essen, sind seit einiger Zeit so genannte &lt;a href=&quot;http://www.uni-duisburg-essen.de/medizin/URI&quot;&gt;„Deadlinks“&lt;/a&gt;. Gleiches trifft auf die &lt;a href=&quot;http://www.transplantation-clinic.de/&quot;&gt;Webadresse der Transplantationsklinik &lt;/a&gt;selber zu. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was wird aus den Patienten?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Die Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Essen, die sich dort vor diesen dramatischen Ereignissen um die Suspendierung bzw. des Weggangs sämtlicher chirurgischer Spezialisten für diese Operationsmethode einer Lebend-Lebertransplantation unterzogen, sind auf eine weitere Betreuung angewiesen. Sie haben darauf vertraut, dass dieses im Klinikum auch möglich ist.   Aus aller Welt kamen diese schwerstkranken, auf eine Lebend-Leberspende als letzten Ausweg angewiesenen Patienten mit ihren Spendern nach Essen. &lt;a href=&quot;http://www.uni-duisburg-essen.de/medizin/forschergruppe117/117_hintergrund.shtml&quot;&gt;Dazu die Klinik:&lt;/a&gt; “Das Transplantationszentrum in Essen begann als erstes mit dieser Entwicklung und hat mit weit über 100 bisher durchgeführten Leberlebendspenden große Erfahrung in der erfolgreichen Durchführung dieser Technik. 2003 wurde mehr als ein Viertel aller Leberlebendspenden in Deutschland in Essen durchgeführt. Die Zahl der Organe, die durch Lebendspende zur Verfügung gestellt werden, ist in Essen doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller anderen Transplantionszentren Deutschlands.“ Betrefflich der Spendernachbetreuung hatten die Spender gemäß dem deutschen Transplantationsgesetz vor der Spender-OP, mit der sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, obligat zu unterschreiben, dass sie sich ihr gesamtes Leben diesbezüglich nachbetreuen lassen, sonst wäre die Spender-OP unzulässig. Wofür eigentlich dieses Gesetz und die Unterschrift, wenn in der gesamten Klinik, in der die Spender-OP geleistet wurde, kein einziger chirurgischer Spezialist dafür mehr vorhanden ist? &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und so schließt sich der Kreis: Vor einem Jahr, als alle Spezialisten noch in Essen tätig waren, forderte NRW-Minister Pinkwart mit Blick auf die  „klipp und klar“ unrechte, wenn auch bisher unbewiesene, (illegale) Spendenpraxis in seiner Presseerklärung: „Alle Patienten, die in ähnlicher Weise geschädigt wurden, sind aufgerufen, sich umgehend mit der Leitung des Universitätsklinikums in Verbindung zu setzen.“ Mit Blick auf die öffentlichen Vorwürfe angeblicher Wartelistenmanipulationen ztiert die in Magdeburg erscheinende &lt;a href=&quot;http://www.volksstimme.de/vsm/sonderthemen/organspende?em_cnt=430654&amp;em_cnt_page=3&quot;&gt;„VOLKSSTIMME“ am 11.09.2007: „Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ( CDU ) sprach von einem `Schaden, der mit Geld nicht zu beziffern ist ´. Durch `enorme kriminelle Energie´ seien Transplantationen in Misskredit gebracht worden.“&lt;/a&gt; Auch diese Vorwürfe sind anderthalb Jahre nach Beginn der Ermittlungen nicht bewiesen oder auch nur zur Anklage gebracht worden. Mit Blick auf das NRZ-Interview mit dem neuen ärztlichen Direktor des Uniklinikums Duisburg-Essen, Prof. Dr. Holtmann, vom 10.10.2007 kann gesagt werden, dass die Uniklinik in dem Untersuchungsbericht keine Unregelmäßigkeiten diesbezüglich feststellen konnte. Auch war dieser Verdacht nicht einmal mehr &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11562/1063003/polizei_essen/rss&quot;&gt;Grund einer Durchsuchung&lt;/a&gt; in Essen, Düsseldorf, Mönchengladbach, Duisburg und Essen, wenngleich dies dem ärztlichen Direktor vielleicht entgangen sein mag, als er einen Tag nach der Durchsuchung der Staatsanwaltschaft „ein ganz anderes Instrumentarium“ zur Wahrheitsfindung diesbezüglich konstatierte, als den nicht weniger als sechs Professoren der Uniklinik, die zuvor in einem Untersuchungsbericht zur gemeinsamen und abschließenden Überzeugung kamen, diese Vorwürfe seien unbegründet und falsch: Sind demzufolge beschlagnahmte Akten und Computer also irgendwie anders, als wenn sie noch nicht beschlagnahmt sind?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fazit&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    Bislang, gibt es im Gegensatz zu allen anders lautenden Kolportagen, inzwischen meiner Meinung nach allerdings de Facto geschädigte Patienten. Dies sind die Lebend-Leber-Spender und Empfänger aus aller Welt, denen die behandelnden Essener Ärzte, welchen sie ihr Leben anvertrauten, in Essen abhanden gekommen sind. Auf Spezialisten für die Leber-Lebendspende sind diese um ihres Lebens Willen angewiesen. Ich selber wäre in Anbetracht der mit der Spender-OP und deren Folgen verbundenden Gefahr für Gesundheit und Leben niemals hingegangen, und hätte mich operieren lassen, wenn ich nicht damals darauf, so wie es auch das Transplantationsgesetz vorschreibt, vertrauen durfte, dass die Nachbetreuung mein Leben lang von international renommierten Spezialisten für die Leber-lebendspende durch das Klinikum gesichert ist!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zurück zum Anfang: Das Problem der 67 jährigen Krebspatientin aus Bocholt, deren OP-Termin angeblich wegen Bettenmangel dreimal abgewiesen wurde, hätte ganz anders gelöst werden können. Dessen waren sich sowohl Prof. Dr. Broelsch, als auch der vormalige ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Dr. Havers, genauso wie zwei vormalige NRW- Ministerpräsidenten bzw. der ehemalige Bundespräsident bewusst, als sie noch gemeinsam um &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/uploads/media/Transplantationsbrosch_re.pdf?PHPSESSID=cfbf93c52ebd0e66060c67fe1316f8ff&quot;&gt;Spenden für die Aufstockung der Klinik um zwei Etagen&lt;/a&gt; warben. Ein weiterer Spendenwerber darin machte diesbezüglich sogar richtig Karriere im Klinikum, als ihm die Uni kürzlich zunächst eine &lt;a href=&quot;http://www.uni-duisburg-essen.de/home/fb/presse/presse_allg/presse_08.02.2008_42843.shtml&quot;&gt;Ehrendokterwürde&lt;/a&gt; verlieh, und dann am 22.04.2008 zum neuen &lt;a href=&quot;http://www.uniklinikum-essen.de/index.php?id=detailanzeige&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=154&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=350&amp;cHash=67cc84c755&amp;PHPSESSID=5a702f598e00b6efd31462c0b7b1b492&quot;&gt;Aufsichtsratsvorsitzenden&lt;/a&gt; des Klinikums gewählt hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Also: Hoffnung für Patienten, wie die 67 jährige Bocholter Krebspatientin künftig im aufgestockten Essener Klinikum sofort einen Platz zu bekommen (und nicht 3 Tage später in Münster)? Hoffnung auch für die Lebend-Leberspende-Patienten aus aller Welt, die sich künftig z. B. im Ausland von den abgewanderten Spezialisten transplantieren und nachbetreuen lassen können. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ach so: Wie hoch ist eigentlich der aktuelle Spendenstand für die Aufstockung der Essener Transplantationsklinik, die ja insbesondere mit der Spezialisierung der Lebend-Leberspende begründet wurde? Jetzt, wo seit der Suspendierung von Prof. Broelsch keine einzige Lebend-Lebertransplantation  bei einem Erwachsenen mehr in Essen vorgenommen worden ist, mithin der ursprüngliche Grund für die Aufstockung womöglich mangels Personal weggefallen ist, könnte man doch ggfls. diese Spendengelder an diejenigen auszahlen, denen „klipp und klar“ Unrecht geschehen ist. Für Reisekosten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;von Ulrich Coppel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hinweis: Die diesem Artikel zugrunde liegenden Quellen spiegeln den Kenntnis- bzw. Sachstand des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Dies ist der 13.05.2008. Die Quellen stammen aus dem Internet und sind mit Links zu den Texten unterlegt, aus denen zitiert wurde. Die Links führten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels auf die zugrunde gelegten Quellen. Für etwaige Löschung oder Änderung dieser Quellen übernimmt der Autor keine Haftung. Im Übrigen gelten die Hinweise zur Verwendung von Links unter „Kontakt und Impressum“ auf dieser Webseite.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Kommentar zur Chronologie der Ereignisse am Uniklinikum Essen in den zurückliegenden drei Wochen&#13;von Ulrich Coppel</title>
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      <pubDate>Sun, 10 Feb 2008 11:32:06 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/2/10_Kommentar_zur_Chronologie_der_Ereignisse_am_Uniklinikum_Essen_in_den_zuruckliegenden_drei_Wochenvon_Ulrich_Coppel_files/droppedImage.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object016_1.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:260px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Es stimmt ihn nachdenklich, den sogenannten Vertreter einer „interessierten Öffentlichkeit“. Kaum noch vergeht ein Tag, ohne dass Medien den nächsten „Skandal“ über die Uniklinik in Essen kolportieren, und die interessierte Öffentlichkeit fragt sich: Kann das eigentlich alles noch wahr sein? Doch schön der Reihe nach.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Am 24.01.2008 war das Klinikum erneut Ziel einer Durchsuchung durch Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoll. Begleitet von zahlreichen Medien stellten die Beamten Beweismaterial zur Klärung des Vorwurfes sicher, ob in der Universitätsklinik in Essen Personal Tätigkeiten ausgeführt habe, für die es eine ärztliche Berufserlaubnis, die Approbation, benötige – aber nicht besaß. Besonderes Augenmerk richteten die Ermittler und Medien auf ausländische Gastärzte und Stipendiaten, die im Klinikum tätig waren oder sind. Insofern sie ärztlich tätig sind, benötigen sie hierfür eine in Deutschland gültige Approbation. Doch sind längst nicht alle ausländische Gastärzte und Stipendiaten am Klinikum ärztlich tätig. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Billigkräfte am Skalpell?“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;So titelte das Nachrichtenmagazin „SPIEGEL“ in der Ausgabe 05/2008. Berichtet wurde über mehrere ausländische Gastärzte und Stipendiaten, die in Essen angeblich ärztlich tätig gewesen sein sollen, ohne dass sie die dafür nötige Approbation besäßen. Was soll das, fragt sich der interessierte Leser und knüpft sogleich semantische Zusammenhänge zwischen Mindestlohndebatte, Koch´schem Wahlkampfgetöse über kriminelle ausländische Jugendliche und Gesundheitsreform. Besonderes Augenmerk legte der „SPIEGEL“ auf den Fall einer „Ärztin auf der Intensivstation“. Die Staatsanwaltschaft ginge „indes einem weiteren besonders schweren Fall nach, in dem das `Leben von Patienten in Gefahr´ gewesen sei.“ Zunächst fragt sich der interessierte Leser also einmal nach dem Zweck einer Intensivstation. Liegen dort nicht regelmäßig Patienten in Lebensgefahr? Besonders geschmackvoll, dass der SPIEGEL diese vortreffliche Feststellung der Staatsanwaltschaft sogar noch in der  Untertitelung eines Fotos des Eingangsbereiches der Klinik zitiert. Doch hat die Ärztin dort ohne Berufserlaubnis ärztlich gehandelt? Zweimal sei sie durch die Prüfung zur Erlangung der ärztlichen Approbation bei der Bezirksregierung gefallen, schreibt der SPIEGEL. Ja, dies ist wahr, wie sowohl die für die Prüfungsabnahme zuständige Bezirksregierung Düsseldorf (SPIEGEL) als auch die Klinikleitung (WDR, Aktuelle Stunde vom 06.02.2008) übereinstimmend feststellten. Und seit dem Bericht im SPIEGEL weiß dies auch jeder im ganzen Klinikum! „SPIEGEL-Leser wissen mehr“: Diesem Ritterschlag des Marketing hanseatischer Journalistik fühlt sich der Rezipient doch tätig verpflichtet, lässt sich nicht abspeisen, und stellt erneut die Frage: Hat sie nun nach den erfolglosen Prüfungen noch ärztlich gehandelt? &lt;br/&gt;„Sie hat hospitiert in einem Bereich, in dem sie vorher tätig war, hat aber keine ärztlichen Handlungen ausgeführt, sprich, hat keine Anweisungen, Medikationen etc. ausgefüllt, oder Verordnungen gemacht. Sie war lediglich anwesend und hat beobachtet“, so der ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Dr. Holtmann (gegenüber dem WDR, in der „Aktuellen Stunde“ vom 06.02.2008.) Ach so, na denn. Aber wo ist denn jetzt der Skandal? Hat sie vielleicht sogar vor den beiden Prüfungen ärztlich gehandelt? “Der Stipendiat muss kontinuierlich überwacht werden. Und wenn wir einen Stipendiaten haben, den wir zur Facharztweiterbildung bringen, oder zur Facharztreife bringen wollen, bedeutet das, dass der ganz oft unter strenger Überwachung durch einen Facharzt überwacht Dinge macht“, so der ärztliche Direktor Prof. Dr. Holtmann weiter gegenüber dem WDR am 06.02.2008. - Ach so, also wieder einmal viel Rauch um nichts? Möglich! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte Strafanzeige gestellt, nachdem im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den Essener Arzt Christoph Broelsch Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren“, so die Nachrichtenagentur ddp in einer Pressemitteilung vom 06.02.2008. Für dieses Memorandum dankbar, fragt sich der interessierte Leser: Wie sieht es denn jetzt eigentlich da aus, war es doch in den zurückliegenden Monaten in dieser Angelegenheit verdächtig ruhig geworden? Und richtig, er ahnt nun die mediale Introduktion des neuen Aktes einer beispiellosen Inszenierung: Genau einen Tag nach der Pressemitteilung, also am 07.02.2008, sprach das Landgericht Düsseldorf ein Urteil in der zivilrechtlichen Auseinandersetzung um die von Hinterbliebenen einer verstorbenen Patientin geforderte Rückzahlung einer Spende in Höhe von 20.000 DM auf ein Drittmittelkonto der Universität. Den Ausführungen der Klägerseite war zu entnehmen, dass das Geld nach einer Operation im Jahre 2001 gezahlt worden sei. Dafür habe es auch eine Spendenquittung der Universität gegeben. Der Anwalt von Prof. Broelsch erklärte in einem Gerichtstermin im Januar: “Das Geld sei allein als freiwillige Spende zur Unterstützung von vier chinesischen Fachärzten geleistet worden.“ So die Düsseldorfer „RHEINISCHE POST“ am 11. Januar 2008. Ach so, wir erinnern uns, gleichsam einer Wagnerschen Leitmotivik folgend: die Chinesen also. Die „RHEINISCHE POST“ erinnert sich offenbar auch, denn der Artikel „Chefarzt soll Spenden zurückzahlen“ ist seit dem Urteil (Stand 10.02.2008) nicht mehr im online-Archiv der Zeitung zu finden. Ja, soll Prof. Broelsch denn nun zurückzahlen? Zunächst die Frage: Warum denn eigentlich er? Hat er denn persönlich die Gelder vereinnahmt? Offenbar nicht, denn sonst wäre es wohl kaum dazu gekommen, dass eine Spendenquittung von der Universität erstellt worden ist. Hätte er sich denn persönlich bereichern können? Ja, hätte er durchaus, denn die Patientin wünschte eine ärztliche Wahlleistung, die ihr als Kassenpatientin nicht zustand. Und die hätte per Wahlleistungsvertrag auch liquidiert werden können. Nur wäre dann der Betrag für die ärztliche Wahlleistung erheblich höher ausgefallen. “Für mich war es eine Geste der Menschlichkeit, mehr zu tun. (...) Ich habe mich nicht nur nicht bereichert, sondern eine Leistung erbracht, zu der ich nicht verpflichtet gewesen wäre. Spenden, die ich ja in keinem Fall hätte einfordern können, sind auf einem Klinikkonto verbucht worden. Von dem Geld habe ich keinen Cent gesehen und schon gar keine aufwändigen Dienstreisen finanziert. Ich habe gar keinen Zugriff auf das Konto“. So erklärt Prof. Broelsch selber in einem Interview der Essener „WAZ“ vom 08.06.2007 die Zusammenhänge. Der Anwalt der Kläger nannte dies ein „erpresserisches System“, so die „RHEINISCHE POST“ am 11.01.2008. &lt;a href=&quot;Eintrage/2008/1/28_Offener_Brief.html&quot;&gt;Ein anderer Patient des Professors schreibt einen offenen Brief an die NRW-Justitzministerin Müller-Piepenkötter, der auf dieser Webseite veröffentlicht ist.&lt;/a&gt; Und wie sieht es das Gericht? Die Klage wurde am 07.02.2008 wegen Verjährung abgewiesen. Verjährung? Wieso denn dieses? „Der Anwalt der Familie hatte erklärt, die Angehörigen seien im vergangenen Jahr misstrauisch geworden, als die Medien über den Uni-Chirurg berichteten“, so die  Essener „NRZ“, besonders treffend am 07.02.2007 (online), und als Erklärung für die lange Zeit zwischen der Spende, 2001, und der Klageeinreichung, 2007, führt die NRZ am 07.02.2007 (online) weiter aus: „Der Anwalt der Familie erklärte, das habe für Laien nach einem korrekten Vorgehen ausgesehen.“ Insofern fußt aus Klägersicht die irrige Änderung ihrer vormaligen Ansicht zu der von ihnen geleisteten Spende, wegen der Berichterstattung in den Medien im vergangenen Jahr womöglich durchaus auf irreführende Berichterstattung. Schon der Titel dieses Artikels zum Urteil des Landgerichts Düsseldorf „Chefarzt darf Spende behalten“, lässt den falschen Schluss zu, als habe der Professor die Spenden persönlich vereinnahmt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie titeln weitere Medien? „Chefarzt muss `Spende´ nicht zurückzahlen“, so der WDR (WDR, Nachrichten aus dem Ruhrgebiet online am 07.02.2008), und besonders pointiert: „Düsseldorf: Urteil gegen Professor Broelsch“, ebenfalls der WDR (Lokalzeit Ruhr, online am 07.02.2008.)-&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schließlich: Wie nimmt die Universität zum Urteil in den Medien Stellung, an die ja unstrittig die Spende geflossen ist? Sie erklärt bisher gar nichts in der Öffentlichkeit. Keine Pressemitteilung, kein Medium, das hier bekannt ist, zitiert einen Verantwortlichen aus der Administration zum Urteil. Die Universität vereinnahmt Spenden, stellt Quittungen an Patienten aus und stellt noch nicht einmal von sich aus nach der Urteilsverkündung klar, dass das Geld nicht an Prof. Broelsch, sondern an die Universität geflossen ist. Und der Spendenbetrag auf das Drittmittelkonto der Universität muss wegen Verjährung nicht zurückgezahlt werden, weiß nun auch die Administration der Klinik und der Universität aus der Presse. Dabei ist Fundraising durch die Universität durchaus der Normalfall: Selbst bei Patienten ist dies durch die Universität Duisburg-Essen sogar auch dann noch praktiziert worden, wenn diese bereits verstorben waren, wie der WDR bereits einen Tag nach der Urteilsverkündung im Einzelfall Broelsch in der Aktuellen Stunde vom 08.02.2008 berichtete: Per Brief bat die Uniklinik eine seit drei Monaten verstorbene ehemalige Patientin um eine Spende. Die Universität hat eigens eine Stiftung gegründet, für die mit besagtem Brief um Spenden geworben wurde. Dies tat die Universität durchaus auch nach dem medialen Aufschrei der Empörung nach Lautwerden der Kritik an Prof. Broelsch seit Ende Mai 2007. Und mit dieser Stiftung hat Prof. Broelsch rein gar nichts zu tun, zumal er seit Anfang Oktober 2007 wegen der Vorwürfe um Spenden auf das Drittmittelkonto für die Leberforschung durch den Rektor der Universität suspendiert worden ist. Zweifellos liegt dies nicht erst drei Monate zurück. Was für ein Theater!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Ulrich Coppel, Münster&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Anbei noch ein Leserbrief des Chinabeauftragten der  Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen an den SPIEGEL:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In „Der Spiegel 5/2008“ schreiben Sie im Artikel „Billigkräfte am Skalpell?“ über „das Billigpersonal aus dem Osten“, über das sich „junge Mediziner in der Facharztweiterbildung beschweren, dass sie wegen der ausländischen Gastoperateure in Essen nicht mehr an den OP-Tisch kommen“. Als Chinabeauftragter der Medizinischen Fakultät möchte ich dazu wie folgt Stellung nehmen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit 1981 besteht ein Kooperationsvertrag des Universitätsklinikums Essen mit dem Tongji Medical College der Huazhong University of Science and Technology und der Beijing Medical University. Mehr als 400 chinesische Ärzte, Wissenschaftler sowie medizinisches Fachpersonal wurden seither in nahezu allen medizinischen Disziplinen (medizinisch-theoretischen wie klinischen Fächern) im Universitätsklinikum Essen fort- und weitergebildet. Seit 1985 haben über 90 chinesische Ärzte und Wissenschaftler ihren Aufenthalt in Essen mit einer Promotion abgeschlossen. In Essen erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten über moderne medizinische Verfahren bilden für viele Zurückgekehrte die Grundlage, heute an ihren Heimatuniversitäten leitende Funktionen (Präsidenten von Universitätsklinika, Chefärzte oder Direktoren) auszuüben. Der Vorwurf, billig medizinische Arbeitskräfte in China zu akquirieren und hier einzusetzen, ist unhaltbar.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Jahre 2007 waren 31 Gastwissenschaftler, zumeist Ärzte, aus China in verschiedenen Abteilungen vor allem in der Grundlagenforschung am Universitätsklinikum in Essen tätig. Drei dieser Ärzte waren in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Die chinesischen Wissenschaftler werden aus Stipendien der Universität, aus DFG-Mitteln, des BMBF und DAAD bezahlt. Neben den wissenschaftlich tätigen Ärzten war in vorherigen Jahren auch eine Reihe von Ärzten direkt an der Krankenversorgung beteiligt. 10 Ärzte aus der Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie hatten eine Berufserlaubnis beantragt und erteilt bekommen. Diese jungen Ärzte wollten vor allem neue chirurgische Technologien hier am Universitätsklinikum vor allem im Bereich Lebertransplantation kennen lernen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit ca. 8 Jahren haben wir am Klinikum strenge Auswahlkriterien für die Aufnahme von chinesischen Gastwissenschaftlern. Für alle diese Wissenschaftler garantiert uns die Universitätsleitung der Partneruniversitäten, dass das Studium korrekt abgewickelt worden ist und mit Auszeichnung bestanden wurde. Darüber hinaus wird mit nahezu allen potentiellen Gastwissenschaftlern ein Interview vor Ort geführt, um die persönliche Qualifikation und die Sprachkenntnisse zu überprüfen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die chinesischen Ärzte und Wissenschaftler in Essen zeichnen sich durch hohen Arbeitseinsatz und großes Interesse an ihren Forschungsprojekten aus. Sie möchten die Chance nutzen, in einer gut etablierten Klinik oder Labor gute Arbeit zu leisten und Publikationen zu erstellen, die ihnen für ihre weitere ärztliche und wissenschaftliche Karriere wichtig sind. In einigen Forschungsbereichen sind wir auf diese Wissenschaftler sogar angewiesen, da in Deutschland nicht genügend Nachwuchswissenschaftler vorhanden sind, die die ihnen gestellten Aufgaben leisten können.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Prof. Dr. M. Roggendorf&lt;br/&gt;Universitätsklinikum Essen&lt;br/&gt;Chinabeauftragter der Medizinischen Fakultät&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Leserbrief als Download:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2008/2/10_Kommentar_zur_Chronologie_der_Ereignisse_am_Uniklinikum_Essen_in_den_zuruckliegenden_drei_Wochenvon_Ulrich_Coppel_files/Leserbrief%20an%20Spiegel-6.pdf&quot;&gt;Leserbrief an Spiegel.pdf&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Offener Brief</title>
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      <pubDate>Mon, 28 Jan 2008 06:52:27 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2008/1/28_Offener_Brief_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object002_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;E. Tittel                                    Bonn, den 27.01.2008&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Offener Brief eines transplantatierten Patienten in Sachen Professor Broelsch&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sehr geehrte Frau Justizministerin Müller-Piepenkötter,&lt;br/&gt;Sehr geehrter Herr Professor Zechlin,&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In dem Ermittlungsverfahren gegen Herrn Professor Dr. Dr. Christoph Broelsch liegt mir der Durchsuchungs - und Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Essen vom  4.10.2007 vor. Die vielen unvollständigen Sachverhaltsschilderungen sowie die ganz offensichtlich daraus lancierten Presseveröffentlichungen veranlassen mich zu diesem offenen Brief, damit die Öffentlichkeit sich ein objektives Bild  über den wahren Sachverhalt machen kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;V o r a b :&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Weder der Öffentlichkeit noch dem Amtsgericht ist geschildert worden, dass es sich bei den von Herrn Prof. Broelsch operierten Patienten sämtlich um Kassenpatienten handelte, die das Herrn Prof. Broelsch als Chefarzt an sich zustehende Honorar von ca.25 - 30.000 Euro nicht zahlen konnten. Auf dieses Honorar hat Herr Broelsch in allen Fällen verzichtet, d.h. ihm selbst ist überhaupt kein Privathonorar zugeflossen. Stattdessen haben die Patienten an Stelle des Honorars freiwillig eine Spende auf ein Forschungskonto der Universität Essen in einer durchschnittlichen Höhe von ca. 5000 – 8000 Euro gezahlt, die den Professoren nach der Satzung der Universität zur wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung stand. Von einer vertraglich ausbedungenen Gegenleistung des Patienten für seine Operation kann überhaupt keine Rede sein. Herr Broelsch hätte auf sein Honorar als Chefarzt durchaus bestehen können, hat dies aber aus menschlichen Gründen nicht getan. Niemand hätte ihm einen Vorwurf machen können, wenn er diese Operation nicht, sondern stattdessen ebenso dringende andere durchgeführt hätte. Im Gegenteil sind durch den hohen Termindruck oft in solchen Fällen bereits terminierte Operationen von Privatpatienten nach hinten verschoben worden, so wie es in meinem Falle auch geschehen ist.    &lt;br/&gt;Dass diese Dinge der Öffentlichkeit vorenthalten wurden und stattdessen der Eindruck vermittelt wurde, Herr Professor Broelsch habe sich unzulässig bereichert, ist schlicht ein Skandal.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zu den Vorwürfen im Einzelnen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Herr Prof. Broelsch soll in 31 Fällen „ als Alternative zu einem schriftlichen Wahlleistungsvertrag zwischen Patient und Krankenhaus „ seine Operations- leistung gegen Zahlung von Geld mündlich angeboten haben. Diese seien zwar der UNI Essen auf ein Drittmittelkonto geflossen. Herr Prof. Broelsch habe aber 30 % der Gelder gegenüber der UNI nicht angegeben, die er hätte von seinem Honorar abliefern müssen. Damit habe er die UNI Essen ( nicht die Patienten ) um diese 30 % (Provision) betrogen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bewertung:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Abgesehen davon, dass nach den eigenen Schilderungen der Staatsanwaltschaft das Geld auf ein Drittmittelkonto – also nicht auf Herrn Prof. Broelschs Privatkonto- geflossen ist, also nicht in sein eigenes Vermögen, wusste doch die UNI Essen um dieses jahrelang eingerichtete Konto und hat sich auch daraus bedient. Von einem Nichtwissen dieses Kontos kann daher keine Rede sein. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Selbst wenn man aber der irrigen Annahme der Staatsanwaltschaft, ein gegenseitiger Vertrag sei geschlossen,  Glauben schenken könnte, wäre eine solche Abmachung zwischen Patient und Prof. Broelsch null und nichtig gewesen. Denn solche Verträge müssten schriftlich und nicht nur mündlich geschlossen werden, und darüber hinaus müssten sie zum Schutze des Patienten noch eine Reihe weiterer, wesentlicher Merkmale enthalten, die ebenfalls nicht vorliegen, aber von der Rechtssprechung des höchsten Deutschen Gerichts unabdingbar gefordert werden. Zum Nachlesen für  Strafgericht und Staatsanwaltschaft, die sich offenbar im zivilen Recht nicht aus zu kennen scheinen: Bundesgerichtshof in NJW 2004, Seite 684 ff. und in NJW 2002, Seite 3772 ff. ) &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was folgt daraus?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da Herr Prof. Broelsch weder einen solchen gegenseitigen Vertrag geschlossen hat, noch ein solcher Vertrag schriftlich mit den unabdingbaren Zusatzpunkten geschlossen wurde, hatte er überhaupt keinen Honoraranspruch und könnte ihn auch nicht wegen der Operation ersatzweise eintreiben, etwa aus dem Gesichtspunkt der geleisteten Arbeit. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was folgt weiter daraus?  &lt;br/&gt;Eine ganze Menge! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da Herr Prof. Broelsch keinerlei Anspruch hatte,  hatte er weder etwas an die UNI Essen ab zu liefern, noch hatte er dem  Staat für einen nicht existenten Honoraranspruch  Steuer  zu zahlen, so dass auch der unsinnige Vorwurf der Steuerhinterziehung voll daneben liegt. Ebenso entfällt damit der weitergehende Vorwurf einer strafbaren Vorteilsannahme. Die weiter noch erhobenen Betrugsvorwürfe sind aus eben diesen Gründen irrelevant.    &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nächster Vorwurf&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Herr Prof. Broelsch soll 8 Patienten erpresst haben, durch Geldzahlungen  zu einem früheren Operationstermin zu kommen. Bei diesen handelte es sich auch nach den Schilderungen der Staatsanwaltschaft um „ schwerstkranke Menschen“ die sich als „ letzte Hoffnung“ an Prof. Broelsch gewandt hatten, weil sie teilweise von anderen Kliniken vermittelt wurden oder sich selbst an ihn wandten.&lt;br/&gt;Diese Operationen waren zur Abwendung des Todes dieser Patienten absolut nötig. Die Zahlungen ( auch hier wieder Spenden auf das Forschungskonto der UNI ) erfolgten auch hier unter Verzicht auf das wesentlich höhere Chefarzthonorar. Nach den Feststellungen der Staatsanwaltschaft waren die Patienten allesamt so schwer krank, dass andere renommierte Kliniken Deutschlands sich nicht mehr an diese Operation heran wagten, d.h., sie waren nach Meinung der renommierten Chefärzte anderer Kliniken nicht mehr operabel und hatten sich deshalb an Herrn Professor Broelsch „als letzte Hoffnung“ gewandt. Dieser soll also damit gedroht haben, diese Patienten zu operieren, wenn sie nicht mehr, sondern weniger zahlen würden, als ihm, Prof. Broelsch als Chefarzthonorar an sich zugestanden hätte? Herr Prof. Broelsch hat diese Patienten erfolgreich operiert, was andere Chefärzte nicht konnten  oder auf ihr Chefarzthonorar nicht verzichten wollten, und das unter Verzicht auf sein Chefarzthonorar. Und dafür soll er auch jetzt noch bestraft werden? Womit hat er denn gedroht, um sich für weniger Geld, als ihm zugestanden hätte, durch eine waghalsige Operation rechtswidrig zu bereichern?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da bleibt einem nur übrig zu fragen, welches verirrte Gehirn sich solch einen strafrechtlichen Vorwurf ausgedacht hat?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und nun zu Ihnen, Herr Professor Zechlin.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mir ist natürlich klar, dass Sie auf politischen Druck gehandelt haben, in dem Sie Herrn Prof. Broelsch vorläufig des Dienstes enthoben. Denn Ihre frühere Stellungnahme las sich ganz anders.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich habe nur ein paar Fragen an Sie und die Frau Justizministerin:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Warum ist der Öffentlichkeit verschwiegen worden, dass ein siebenköpfiges Gremium namhafter Professoren Ihrer Klinik 550 Fälle von Operationen von Professor Broelsch operierten, ausländischen Staatsbürger untersucht und keine einzige Beanstandung festgestellt hat? &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Frau Ministerin, warum ist die Staatsanwaltschaft mit keiner Silbe darauf in der Öffentlichkeit eingegangen, obwohl ich Sie als deren höchste Vorgesetzte persönlich im Vorfeld darüber unterrichtet und um ein faires Verfahren, d.h. auch auf die Ermittlung der für den Beschuldigten entlastenden Tatumstände entsprechend Ihrer gesetzlichen Verpflichtung, hingewiesen habe. Ich stelle Ihnen diese Unterlagen gerne zur Verfügung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Warum ist verschwiegen worden, dass auch keine einzige Beanstandung der renommierten EU- Organverteilerstelle in Leiden ( NL ), die peinlichst die Transplantationschirurgie überwacht und in allen Fällen beteiligt war, erhoben wurde?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Weiß überhaupt jemand, was er damit angerichtet hat?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Ruf der Klink Essen ist ruiniert. Die besten Professoren sind bereits ins Ausland abgewandert oder von Ihnen aussortiert worden, nehmen wir nur solche  wie eine leitende Oberärztin oder Prof. Malago, der meinen Sohn 15 Stunden, und mich sofort danach 17 Stunden lang operiert hat. Die gesamte Mannschaft ist total verunsichert. Es werden sicherlich noch mehr Fehler passieren, wie der&lt;br/&gt;Jüngste, leider.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich würde mich heute nicht mehr in der UNI Essen operieren lassen, weil die vertriebenen Spitzenleute auch in 10 Jahren nicht nachwachsen können. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute sterben müssen, weil schon aus Furcht vor Strafverfahren niemand mehr bereit ist, der das Risiko solch lebensgefährlicher Operationen unter den Umständen auf sich zu nehmen wie  Herr Prof. Broelsch und sein Team es getan haben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;E. Tittel, Bonn</description>
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      <title>Offener Brief an den Rektor der Universität Duisburg - Essen, Herrn Prof. Dr. Lothar Zechlin&#13;</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Oct 2007 13:44:49 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2007/10/11_Offener_Brief_an_den_Rektor_der_Universitat_Duisburg_-_Essen,_Herrn_Prof._Dr._Lothar_Zechlin_files/droppedImage_2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object002_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Inzwischen hat sich sehr Vieles getan. Viele Patientinnen und Patienten des Transplantationszentrums in Essen haben sich bei mir gemeldet. Allen ist gemeinsam: Einmal besteht anlässlich der einstweiligen Suspendierung von Prof. Dr. Broelsch die grosse Sorge, dass im Hinblick auf die Qualität Ihrer Behandlung Nachteile entstehen könnten. Die Patientinnen und Patienten teilen die Auffassung des Direktors des Universitätsklinikums in Essen nicht, der durch die Medien verlautbaren liess: „Jeden kann man irgendwo ersetzen“, (Vgl. NRZ-online v. 10.10.2007). Insbesondere deshalb, weil es noch am 22.05.2007 in einer Pressemitteilung des Rektors der Universität Duisburg – Essen hiess: &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;... &amp;quot;Von einer vorläufigen Dienstenthebung nach § 38 LDG wird zunächst abgesehen, da die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem folgende Gesichtspunkte:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;•    Die Spendenpraxis wird nicht weiter fortgeführt.&lt;br/&gt;•    Eine Dienstenthebung würde den Betrieb der chirurgischen Klinik in Krankenversorgung und Forschung wesentlich beeinträchtigen. &lt;br/&gt;•    Bezogen auf die in der WAZ vom 22. Mai enthaltene Darstellung „Organhandel an Uniklinik?“ hat Prof. Broelsch erklärt, dass er diese Patientin nicht behandelt hat, eine Transplantation nicht erfolgt ist und er auch keine Geldbeträge in Empfang genommen hat. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eine Abwägung spricht somit gegen eine vorläufige Dienstenthebung. Rektor Zechlin: „In meiner Dienstvorgesetzteneigenschaft bin ich verpflichtet, den erhobenen Vorwürfen objektiv nachzugehen. Es wird weder eine Vorverurteilung noch Weißwäscherei geben, sondern es kommt darauf an, gründliche Sachverhaltsaufklärung zu leisten. Dann erst kann und muss bewertet werden, ob und welche disziplinarrechtlichen Konsequenzen zu ziehen sind.“...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Operative Neuausrichtung:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es entsteht zweitens der Eindruck, dass der richterliche Beschluss am 09.10.2007 für einige Stunden Durchsuchungen im Klinikum und anderswo durchzuführen, ausgenutzt wurde, um bei dieser Gelegenheit vollendete Tatsachen zu schaffen. Diese Tatsachen wiederum nutzen der Verfolgung vollkommen andersgelagerter Zielsetzungen, als derzeit das Patientenwohl in den Mittelpunkt der Überlegungen und Aktivitäten zu setzen. Im gleichen NRZ-Interview vom 10.10.2007 vermengt der Essener Klinikdirektor Holtmann eine offenbar bereits seit längerem beschlossene operative Neuausrichtung für das Transplantationszentrum in Essen mit den Durchsuchungen bzw. der einstweiligen Suspendierung der Person Prof. Dr.  Broelsch: Internisten und Transplantationsmediziner sollen demnach zukünftig im neuen „Viszeralzentrum“ offenbar unter einer Führung stehen, zweitens soll  eine neue Professur für Krebs- und Transplantationschirurgie eingerichtet werden. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass der bisherige Forschungsschwerpunkt, insbesondere die Erforschung der Lebend – Leberspende, an deren Spitze Broelsch weltweit steht, nicht genannt wird. Offenbar werden hier die Chronologie der Ereignisse um Prof. Dr. Broelsch und die Causalitäten der operativen Neuausrichtung des Zentrums miteinander vermengt, zumal der Direktor der Klinik dies in ein und demselben Interview selber anspricht. Wie will man Broelsch denn für seinen Forschungsschwerpunkt, der Lebend – Leberspende, in de er weltweit Spitze ist, denn „irgendwie ersetzen“? Was geschieht mit den Patienten? Werden Lebenmd-Leber Patienten zukünmftig weniger optimal betreut? Was geschieht mit den Forschungsprojekten hinsichtlich der Leber - Lebendspende?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Politischer Druck:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bereits im Frühjahr 2007 forderten die NRW-Minister Prof. Dr. Pinkwart (Wissenschaft und Innovation) und Laumann (Arbeit und Gesundheit) vom Rektor der Universität Duisburg – Essen, Herrn Prof. Dr. Zechlin die einstweilige Suspendierung von Prof. Dr. Broelsch. Damals entschloss er sich Prof. Dr. Broelsch unter o. g. Begründungen in Amt und Würden zu belassen. Entgegen dieser Verlautbarungen erklärt der selbe Rektor in einer Presseitteilung vom 09.10.2007:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;...&amp;quot; Inzwischen hat sich der Sachverhalt entscheidend geändert: Die Vorwürfe seien nunmehr substanziell erhärtet, die zur Last gelegten Straftatbestände seien klar genannt, Namen und Summen bekannt, erklärte Zechlin. Mit dem Durchsuchungsbeschluss seien dem Dienstherren erstmalig sämtliche Tatvorwürfe bekannt gemacht worden. „In Ausübung pflichtgemäßen Ermessens“ hat sich Professor Zechlin deshalb zu einer vorläufigen Dienstenthebung entschlossen.&amp;quot;...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fakt ist aber auch, dass der im Mai 2007 in Auftrag gegebene klinikinterne Untersuchungsbericht bereits vorliegt. Herr Prof. Dr. Holtmann, Direktor des Klinikums, erklärt im NRZ-Interview sogar selber, dass gemäss diesem Untersuchungsbericht es ... „keine Unregelmässigkeiten was die  Organe von Eurotransplant und die Leberlebendspende angeht.“... gäbe. Demnach konnte man Prof. Dr. Broelsch ..„nichts nachweisen“... „Wir haben keine Akten beschlagnahmt oder Computer durchsucht.“, so der Klinikchef im NRZ-Interview, „Die Staatsanwaltschaft hat da ein ganz anderes Instrumentarium“... &lt;br/&gt;Es stellt sich mithin die Frage – staatsanwaltliche Durchsuchungen hin oder her – unter Würdigung welcher Umstände und Quellen die klinikinterne Untersuchungskommission offenbar zuvor zum Ergebnis gelangt sei, dass Prof. Broelsch ...“nichts vorzuwerfen“.. sei. Sind es dieselben Quellen, die gewiss der klinikinternen Untersuchungskomission zuvor ohne Durchsuchungsbeschluss zur Verfügung gestanden sein dürften, da Klinikeigentum? Sind diese Quellen, insbesondere besagte Akten und Computer, die jetzt die Staatsanwaltschaft unter grosser Medienpräsenz beschlagnahmte, für den Untersuchungsbericht berücksichtigt worden? Und wenn ja: Warum erklärt der Rektor, Prof. Dr. Zechlin in der Pressmeitteilung vo 09.10.2007: ...“Die Vorwürfe seien nunmehr substantiell erhärtet“... , wo er doch in Kenntnis des Untersuchungsberichtes ist, aus dem – so der Klinikchef – das genaue Gegenteil hervorgeht. Und der Klinikchef wiederum im NRZ-Interview zur einstweiligen Suspendierung: „ Insofern hat der Rektor richtigerweise gehandelt.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Staatsanwaltschaft Essen stellte schon einmal ein Verfahren ein&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Staatsanwaltschaft Essen, die jetzt unter grosser Medienpräsenz Klinik und private Wohnungen durchsucht, und von Verstössen gegen das Transplantationsgesetz spricht ( z. B. an mehreren Stellen im WDR Radio und Fernsehen am 09.10.2007) stellte schon vor Jahren in einer eigenen Presseerklärung zu den Transplantationen zwischen einem moldawischen Nieren – Lebend -Spender und einem israelischen Empfänger fest, dass das Verfahren „mangels hinreichendem Tatverdacht“ eingestellt worden sei. Darüberhinaus findet sich in selbiger Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen die Information, dass sich die seinerzeitigen Ermittlungen ...„nicht gegen die operierenden Ärzte richteten. Diese hatten nach den ihnen bekannten Umständen keinen Hinweis auf einen illegalen Organhandel vorliegen.“...&lt;br/&gt;In diesem Zusammenhang scheint von besonderer Bedeutung, dass genau die gleichen Staatsanwälte, nämlich OStA W. Kassenböhmer, und OStAin A. Matthiesen es sind, die derzeit z. B. im WDR Fernsehen („Chefarzt gerät zunehmend ins Abseits“ am 09.10.2007) von Verstössen gegen das Tranplantationsgesetz im Zusammenhang mit den Vorgängen am Essener Uniklinikum öffentlich sprechen, die am 25.06.2005 besagte Presseerklärung abgaben. Nichts desto trotz berichten verschiedene Medien, z.B. der WDR auch aktuell Stand 21.10.2007 noch immer fälschlich, als ob seinerzeit gegen Prof. Dr. Broelsch ermittelt worden sei. (Chefchirurg unter Erpressungsverdacht, Stand 17.05.2007, online am 21.10.2007): ... „ Bereits im Jahre 2003 hatte die Staatsanwaltschaft wegen verbotenen Organhandels gegen ihn (Broelsch, d. Verfasser) ermittelt. Damals stand Broelsch im Verdacht, vermögenden Israelis Nieren aus der Ukraine transplantiert zu haben.“...&lt;br/&gt;Es wäre begrüssenswert, angesichts der regen aktuellen Pressearbeit der Staatsanwaltschaft Essen jetzt zumindest gegenüber der Presse klarzustellen, dass die seinerzeitigen Ermittlungen eingestellt worden sind, und dass sich die Ermittlungen nicht gegen die operierenden Ärzte gerichtet hatten, so wie in der Pressemeldung vom 25.06.2005 der Staatsanwaltschaft Essen dargestellt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Patienten&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf zahlreiche Schreiben besorgter Patientinnen und Patienten hat der Rektor der Universität Duisburg – Essen bisher nicht reagiert. Anders ging es Herrn Dr. jur. M. Balke, einem Transplantationspatienten von Prof. Dr. Broelsch, welchem er sein Leben zu verdanken hat, und welcher nun in Anbetracht der Auswechselung der gesamten Chefetage des Transplantationszentrums Essen besorgte Briefe schrieb. Hier einige Briefe: &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;An den Rektor der Universität Duisburg-Essen&lt;br/&gt;Herrn Professor Dr. Lothar Zechlin&lt;br/&gt;Universitätsstraße 2&lt;br/&gt;45141 Essen						       Dortmund, 18.10.2007	&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vorläufige Amtsenthebung Professor Dr. Christoph E. Broelsch vom 9.10.2007&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sehr geehrter Herr Professor Zechlin,&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;im Anschluß an unser Telefonat von heute mit dem offenen Gedankenaustausch sende ich Ihnen das angesprochene LTX-Buch „Schmerzfrei Enten gucken“, Familienunternehmen Lebertransplantation mit einem Plädoyer für ein besseres Transplantationsrecht von Balke/Hartmann/&lt;br/&gt;Balke, das (auch) deutlich macht, welch‘ großartiger Arzt und Mensch Herr Professor Dr. Broelsch ist. Falls Sie keine Zeit haben, das ganze Buch zu lesen, lesen Sie bitte zumindest das Vorwort des Organempfängers und das aufschlussreiche Geleitwort von Professor Broelsch.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Sie nach Ihrer Suspendierungs-Entscheidung zu Lasten von Professor Broelsch aufgrund der aktuell vorgebrachten Argumente von Patientenseite die gesamte Angelegenheit nochmals auf den Prüfstand stellen wollen. Das ist gut so! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als Richter – wie telefonisch ausgeführt – habe ich schon des Öfteren, eine (vorläufige) Entscheidung aufgrund nachgelagerter besserer Erkenntnisse korrigieren müssen. Im Rahmen der in einem schwebenden Verfahren - wie hier - permanent vorzunehmenden Rechtsgüterabwägung wiegen das Patientenwohl und die Berufsfreiheit von Professor Broelsch besonders schwer. Der Richter, der der Staatsanwaltschaft für einige Stunden erlaubt hat, die Wohnung von Professor Broelsch zu durchsuchen, hat damit lediglich einen punktuellen Eingriff, nicht aber einen Dauereingriff verfügt. Deshalb dürfen Sie sich nicht auf diese richterliche Verfügung berufen, wenn Sie die ärztliche Tätigkeit von Professor Broelsch auf Dauer durch Amtsenthebung beschränken und damit gleichsam das Patientenwohl gefährden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sehr geehrter Herr Professor Zechlin, ich bitte Sie nochmals, insbesondere mit Blick auf das Wohl der Patienten der Transplantationsklinik in Essen, die (vorläufige) Amtsenthebung von Professor Broelsch mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Sie allein haben dazu die Rechtsmacht, die Politik muss draußen bleiben. Sie werden diese Bitte nicht mit leichter Hand wegwischen, dessen bin ich mir inzwischen sicher.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit besten, hoffnungsvollen Grüßen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;gez. Michael Balke&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sowie am 15.10.2007&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;An den Rektor der Universität Duisburg-Essen&lt;br/&gt;Herrn Professor Dr. Lothar Zechlin&lt;br/&gt;Universitätsstraße 2&lt;br/&gt;45141 Essen						       Dortmund, 15.10.2007	&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Amtsenthebung Professor Dr. Broelsch vom 9.10.2007, Ihre Presseerklärungen vom 9.10.2007 und vom 22.5.2007&lt;br/&gt;Mein Schreiben vom 10.10.2007&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sehr geehrter Herr Professor Zechlin,&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;mit meinem Schreiben vom 10.10.2007 habe ich Sie gebeten, die von Ihnen zu verantwortende (vorläufige) Amtsenthebung des Professors Dr. Christoph E. Broelsch, meines Lebensretters und Chefarztes des Vertrauens, unverzüglich rückgängig zu machen, damit Herr Professor Broelsch mir (transplantiert), meinem Bruder (Lebendorganspender) und seinen vielen anderen Klinik-Patienten weiterhin mit seiner einzigartigen ärztlichen Kunst helfen kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sie haben auf mein Schreiben und auf den bemerkenswerten Offenen Brief des Herrn Michel Rodzynek vom 11.10.2007 nicht reagiert. Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Statt mir zu antworten, lassen Sie über die Medien verbreiten, Patienten müssten nicht um die Qualität ihrer Behandlung fürchten; was das „operative Messerführen“ angehe, hätten Sie „gleichwertige Leute“ (NRZ online vom 10.10.2007). Noch mit der Presseerklärung der Universität Duisburg-Essen vom 22.5.2007 haben Sie sinngemäß das Gegenteil verlautbaren lassen: „Eine Dienstenthebung würde den Betrieb der chirurgischen Klinik in Krankenversorgung und Forschung wesentlich beeinträchtigen“. Sie widersprechen sich. Das ist offensichtlich. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber: Was stimmt denn nun? Muß ich mir wirklich als Transplantierter keine Sorgen um die Qualität meiner weiteren Behandlung machen, obwohl die bisherige Leitung der Transplantationsklinik (Professor Broelsch und Vertreterin) derzeit für mich in Gänze nicht mehr ansprechbar ist? Wer ist in einem möglichen Notfall (etwa Abstoßung) mein ärztlicher Ansprechpartner? Wo befindet sich meine Patientenakte und die meines Bruders Dirk Balke, bei der Staatsanwaltschaft oder in der Klinik? Ich erbitte eine Antwort, und zwar von Ihnen persönlich! Ohne schuldhaftes Zögern!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit der Presseerklärung vom 9.10.2007 behaupten Sie, die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft hätten sich „erhärtet“ und „in Ausübung pflichtgemäßen Ermessens“ hätten Sie sich zu einer „vorläufigen Dienstenthebung“ entschlossen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dies, obwohl - auch für einen juristischen Laien erkennbar - die bisherigen Vorhaltungen der Staatsanwaltschaft gegen Herrn Professor Broelsch keine kapitalen Verbrechensvorwürfe sind, sondern im Kern eher strafrechtliches Einerlei (angebliche finanzielle Verfehlungen) beinhalten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dies, obwohl offensichtlich ist, dass die Staatsanwaltschaft auch nach Monaten konkreter Ermittlungstätigkeit immer noch keine hinreichenden Beweise für eine Anklageerhebung hat. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dies, obwohl aus gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, dass die von Ihnen eingesetzte sachverständige (universitätsinterne) Untersuchungskommission zu der Überzeugung gelangt sein soll, dass Herrn Professor Broelsch und/oder anderen Personen der Transplantationsklinik keine Verstösse gegen das Transplantationsgesetz vorzuwerfen sind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Herr Professor Zechlin, mit der Suspendierung von Professor Broelsch verkehren Sie den allgemeingültigen Rechtsgrundsatz „in dubio pro reo“ in sein Gegenteil. Auch das Wohl der Patienten ist in höchster Gefahr. Bitte korrigieren Sie Ihren Fehler, beenden Sie die vorläufige Amtsenthebung, lassen Sie Herrn Professor Broelsch wieder arbeiten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit hoffnungsvollen Grüßen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;gez. Michael Balke&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch ich selber, Ulrich Coppel, habe mehrere Emails an den Rektor der Universität Duisburg – Essen geschrieben. Diese Emails wurden bisher nicht beantwortet. Auf mehrere telefonische Nachfragen wurde mir lediglich von Universitätsmitarbeitern versichert, dass der Rektor diese Emails gelesen habe. Diese Emails werden ggf. später veröffentlicht. Der Rektor hat sich, anders als bei Herrn Dr. jur. Balke, bisher noch nicht dazu geäussert. Noch einmal möchte ich an dieser Stelle den Rektor auffordern Prof. Dr. Broelsch in den Dienst zurück zu versetzen, da entgegen der öffentlichen Äusserungen des Klinikdirektors Prof. Dr. Holtmann „Jeden kann man irgendwie ersetzen“, im Sinne des Patientenwohls Prof. Dr. Zechlin selber in der Presseitteilung vom 22.05.2007 der Universität Duisburg – Essen zu völlig andersartigen Schlussfolgerungen kommt: ...“ Eine Dienstenthebung würde den Betrieb der chirurgischen Klinik in Krankenversorgung und Forschung wesentlich beeinträchtigen.“...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Donnerstag, 11.10.2007: Soeben erreichte mich der offene Brief des Hamburger Journalisten Michel Rodzynek an den Rektor der Universität Duisburg - Essen, Herrn Prof. Dr. Lothar Zechlin.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Radiofeature: „TransDia e.V.“ veranstaltet eine Radtour von Münster nach Würzburg - von Transplantationszentrum zu Transplantationszentrum. Im kommenden Jahr ist sogar eine „Europamesterschaft der Organtransplantierten und Dialysepatienten“ geplant</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2007/7/4_Radiofeature%3A_TransDia_e.V._veranstaltet_eine_Radtour_von_Munster_nach_Wurzburg_-_von_Transplantationszentrum_zu_Transplantationszentrum._Im_kommenden_Jahr_ist_sogar_eine_Europamesterschaft_der_Organtransplantierten_und_Dialysepatienten_g.html</link>
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      <pubDate>Wed, 4 Jul 2007 20:32:26 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Media/radiosendung%20Transdia-3.m4a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/podcast-large_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:170px; height:170px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Münster/ Würzburg: „TransDia e. V.“, der Sportverein für Organtransplantierte und Dialysepatienten, veranstaltet eine Fahrradtour quer durch Deutschland. Die Tour startet am 21.07.2007 an der Uniklinik in Münster mit einem Prolog. Abends dann eine Party mit Livemusik im „Mühlenhof“ in Münster. Live spielen die „Dandys“, Beatweltmeister von 1968. Deren Bassist, Dieter Kemmerling, lebertransplantierter freier Unternehmer aus Münster, gründete die Initiative „No Panic for Organic“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich habe ein Feature über „TransDia e. V.“ und dessen Vorstand, Herrn Wolfgang Ludwig produziert, mit ihm über die Aktivitäten des Vereins gesprochen, und musste staunen: Der Verein veranstaltet im kommenden Jahr die „Europameisterschaften für Organtransplantierte und Dialysepatienten“ - eine echte Grossveranstaltung!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jeder ist eingeladen ab dem 21.07.2007 mit zu radeln und mit zu feiern. So kann ein Zeichen gesetzt werden: Organspende rettet nicht nur Leben, sondern schenkt Lebensqualität.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Mitfahrer!!!!!!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Sendung wird am 14.07.2007 um 18.04h auf Antenne Münster ausgestrahlt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Alle Informationen zur Tour, den einzelnen Etappen und zur „Europameisterschaft 2008&lt;br/&gt;unter                  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <itunes:author>Ulrich Coppel</itunes:author>
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      <itunes:summary>Münster/ Würzburg: „TransDia e. V.“, der Sportverein für Organtransplantierte und Dialysepatienten, veranstaltet eine Fahrradtour quer durch Deutschland. Die Tour startet am 21.07.2007 an der Uniklinik in Münster mit einem Prolog. Abends dann eine Party mit Livemusik im „Mühlenhof“ in Münster. Live spielen die „Dandys“, Beatweltmeister von 1968. Deren Bassist, Dieter Kemmerling, lebertransplantierter freier Unternehmer aus Münster, gründete die Initiative „No Panic for Organic“.&#13;&#13;Ich habe ein Feature über „TransDia e. V.“ und dessen Vorstand, Herrn Wolfgang Ludwig produziert, mit ihm über die Aktivitäten des Vereins gesprochen, und musste staunen: Der Verein veranstaltet im kommenden Jahr die „Europameisterschaften für Organtransplantierte und Dialysepatienten“ - eine echte Grossveranstaltung!&#13;&#13;Jeder ist eingeladen ab dem 21.07.2007 mit zu radeln und mit zu feiern. So kann ein Zeichen gesetzt werden: Organspende rettet nicht nur Leben, sondern schenkt Lebensqualität.&#13;&#13;Die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Mitfahrer!!!!!!&#13;&#13;Die Sendung wird am 14.07.2007 um 18.04h auf Antenne Münster ausgestrahlt.&#13;&#13;Alle Informationen zur Tour, den einzelnen Etappen und zur „Europameisterschaft 2008&#13;unter                  &#13;&#13;  </itunes:summary>
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      <title>Ad Hoc Meldung zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 29.05.2007 (online), und SZ (Print), Nr. 122, vom 30.05.2007, Seite 11 „Spende gegen Spende“</title>
      <link>http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2007/5/30_Ad_Hoc_Meldung_zum_Artikel_in_der_Suddeutschen_Zeitung_vom_29.05.2007_%28online%29,_und_SZ_%28Print%29,_Nr._122,_vom_30.05.2007,_Seite_11_Spende_gegen_Spende.html</link>
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      <pubDate>Wed, 30 May 2007 10:52:34 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Eintrage/2007/5/30_Ad_Hoc_Meldung_zum_Artikel_in_der_Suddeutschen_Zeitung_vom_29.05.2007_%28online%29,_und_SZ_%28Print%29,_Nr._122,_vom_30.05.2007,_Seite_11_Spende_gegen_Spende_files/droppedImage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ulrich-coppel.de/www.ulrich-coppel.de/Transplantation/Media/object002_7.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Zu dem Artikel in der Süddeutschen  Zeitung, online am 30.05.2007 um 11.00h abrufbar unter: &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,ra17m5/gesundheit/artikel/296/116180/&quot;&gt;http://www.sueddeutsche.de/,ra17m5/gesundheit/artikel/296/116180/&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(falls der Link nicht automatisch durch anklicken funktioniert: Bitte markieren, kopieren und in die Adresszeile des Internetbrowsers einsetzen), &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;und &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;SZ (Print), Nr. 122, vom 30.05.2007, Seite 11 &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Spende gegen Spende“:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hierzu stellt der dort zitierte geschäftsführende Arzt der Ärztekammer Nordrhein, Dr. Robert Schäfer, Folgendes klar:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Sehr geehrter Herr Coppel, &lt;br/&gt; vielen Dank für Ihr Telefonat vom heutigen Tag, das mir Gelegenheit gibt klarzustellen, welche rechtliche Auffassung zu den Organspendevorgängen von mir vertreten worden ist. &lt;br/&gt;Sowohl gegenüber Pressevertretern wie gegenüber dem Leiter der Ermittlungskommission habe ich deutlich zu machen versucht, dass die bei der Geschäftsstelle der Transplantationskommission bei der Ärztekammer Nordrhein geführten Akten den Ermittlungsbehörden auf richterlichen Beschluss zugänglich gemacht werden können. Eine Herausgabe dieser Akten ohne einen solchen Beschluss ist aus meiner Sicht unzulässig und ist nie als möglich oder gar zulässig erklärt worden. &lt;br/&gt;Diese Erklärung dürfen sie öffentlich bekannt geben. &lt;br/&gt;Mit freundlichen Grüßen &lt;br/&gt;Dr. R. D. Schäfer &lt;br/&gt;GFA der ÄKNO“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese Klarstellung war dringend nötig für all diejenigen betroffenen Patienten, die jetzt in der schlimmen Sorge sind, dass Ihre Behandlungsakten nicht vertraulich zwischen Arzt und Patient bleiben. Herzlichen Dank Herr Dr. Schäfer für die rasche Klarstellung!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Münster, 30.05.2007,&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ulrich Coppel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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